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Der imaginierte Ort, der (un)bekannte Ort

Zur Darstellung des Raumes in der Literatur

Series:

Anna Gajdis and Monika Manczyk-Krygiel

Die Monographie bietet einen Überblick über verschiedene Raumkonzepte der modernen Literaturforschung. Es werden Orte und Unorte, historische und gegenwärtige Regionen, mentale Räume der Kultur und Bildung, der Natur und Landschaften, die sich mit den Phänomenen der Exil- und Heimaterfahrung, Grenz- und Schwellenräume, Globalisierung, Migration und des Geschlechts auseinandersetzen, präsentiert. Die moderne Raumforschung ermöglicht auch, sowohl die Identitätskonstruktionen als auch die Zusammenhänge zwischen dem literarischen Subjekt und der anvisierten Raumkonstruktion zu erkunden. Der Band ist in drei Teile gegliedert, in denen unterschiedliche Räume von der Barockzeit bis zur Postmoderne in ihren geographischen, politischen, sozialen, kulturellen und virtuellen Varianten vom literarischen Individuum wahrgenommen werden.
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Landschaft als Erfahrung. Zum lyrischen Schaffen von Heinz Piontek

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← 294 | 295 →EWA JAROSZ-SIENKIEWICZ(Universität Wrocław)

Landschaft als Erfahrung.Zum lyrischen Schaffen von Heinz Piontek

Abstract: Die Gedichte von Heinz Piontek sind häufig realitätsbezogen. In ihnen findet man beispielsweise Anspielungen auf konkrete Orte wie Kreuzburg, Lauingen, Stettin, Narew u. a. Dementsprechend enthalten sie autobiographische Züge. Doch dem Dichter geht es mehr noch um die Verbildlichung der Gemütszustände und des Inneren des lyrischen Subjekts.

Hinter den konkreten Elementen des Raumes steckt ihre symbolische Bedeutung, die mehr ausdrückt, als das bloße Wort erfassen könnte. Der Begriff ist dabei konnotationsbedingt und wird im Bewusstsein jedes Menschen anders rezipiert.

Der vorliegende Artikel versucht sich dem lyrischen Schaffen Pionteks anzunähern und seine Gedichte im Hinblick auf seine Essayistik und seinen Lebenslauf zu sehen. Piontek schafft Bilder, die in ihrer Aussage flüchtig sind und unterschiedlich aufgefasst werden können. Wichtige Themen sind für ihn Tod, Strafe und Erlösung. Biblische Motive und realitätsbezogene Inhalte mischen sich und ergeben oft eine doppeldeutige Aussage. Bilder werden zu Stimmungserregern. Weiterhin misst er Elementen aus dem Bereich der Malerei, wie beispielsweise Schattierungen und Farben, eine große Bedeutung bei.

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