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Geschichtsdidaktik in der Diskussion

Grundlagen und Perspektiven

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Wolfgang Hasberg and Holger Thünemann

Der Sammelband diskutiert Ausrichtung, zentrale Kategorien sowie Kontroversen der Geschichtsdidaktik. Auch wenn die Begriffe Geschichtsbewusstsein, Geschichtskultur und historisches Erzählen fest im Diskurs verankert sind, stehen sie wieder unter kritischer Inspektion. Mit den Kontroversen über Kompetenzmodelle historischen Denkens und Modellierungen historischen Wissens sowie den Debatten über „guten" Geschichtsunterricht oder das Verhältnis von Sprache und historischem Lernen sind weitere wichtige Diskussionsfelder hinzugekommen. Mit Blick auf diese Kategorien und Kontroversen ziehen die Beiträge des Buchs Bilanz, eröffnen neue Perspektiven und schlagen Brücken zu anderen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft.

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Diskussionszusammenfassung zum Vortrag von Peter Gautschi

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Die rege Diskussion wurde von der Frage in Gang gesetzt, ob der von Peter Gauschi gezeigte Unterrichtsausschnitt vom Plenum ebenfalls als „guter Geschichtsunterricht“ charakterisiert werden könne. Dabei dominierte anfangs eine eher allgemeindidaktische Perspektive, die „Optimierungsbedarf“ für vor allem vier Aspekte erkannte: Gesprächsführung der Lehrerin, Materialauswahl, Aufgabenstellung sowie Schüleraktivität.

Zu der Kritik an den eng geführten Lehrer-Schüler-Dialogen und an dem relativ geringen Austausch der Schüler/-innen untereinander merkte Gautschi an, dass dies wohl durchaus typisch für den von ihm beobachteten schweizerischen Geschichtsunterricht sei.

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