Show Less
Restricted access

Geschichtsdidaktik in der Diskussion

Grundlagen und Perspektiven

Series:

Wolfgang Hasberg and Holger Thünemann

Der Sammelband diskutiert Ausrichtung, zentrale Kategorien sowie Kontroversen der Geschichtsdidaktik. Auch wenn die Begriffe Geschichtsbewusstsein, Geschichtskultur und historisches Erzählen fest im Diskurs verankert sind, stehen sie wieder unter kritischer Inspektion. Mit den Kontroversen über Kompetenzmodelle historischen Denkens und Modellierungen historischen Wissens sowie den Debatten über „guten" Geschichtsunterricht oder das Verhältnis von Sprache und historischem Lernen sind weitere wichtige Diskussionsfelder hinzugekommen. Mit Blick auf diese Kategorien und Kontroversen ziehen die Beiträge des Buchs Bilanz, eröffnen neue Perspektiven und schlagen Brücken zu anderen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft.

Show Summary Details
Restricted access

Diskussionszusammenfassung zum Vortrag von Thomas Sandkühler

Extract



Thomas Sandkühlers Interview-Edition, die seinem Kölner Vortrag zugrunde liegt, hat Marko Demantowsky vor kurzem zu Recht als „eines der wichtigsten [geschichtsdidaktischen] Bücher der vergangenen Jahre“ bezeichnet.1 Mit dieser Publikation hat Sandkühler einen wesentlichen und längst überfälligen Beitrag zur Selbsthistorisierung einer, je nach Traditionsbildung,2 relativ jungen Wissenschaftsdisziplin geleistet, deren universitäre bundesrepublikanische Konstitutionsphase erst in den 1960er Jahren begann und die dann vor allem in den Folgejahrzehnten enorm an Dynamik gewonnen hat.

Auch die besten Bücher – manchmal gerade diese – stoßen auf Kritik. Die lebhafte Diskussion, die sich an Sandkühlers Vortrag anschloss und die er in diskursiver Absicht in zentralen Punkten bereits in die vorliegende Druckfassung eingearbeitet hat, bezog sich im Wesentlichen auf fünf Aspekte: erstens auf das Sample seiner Studie, zweitens auf seine Erhebungsmethode, drittens auf wissenschaftstheoretische bzw. -historische Prämissen, viertens auf Sandkühlers Deutungsangebote und fünftens auf die aus diesen Deutungsangeboten für die Geschichtsdidaktik als Disziplin möglicherweise ableitbaren Gegenwarts- und Zukunftsdiagnosen.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.