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Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags

Verfassunggebende Preußische Landesversammlung und Preußischer Landtag 1919–1933

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Edited By Barbara von Hindenburg

Mit diesem Handbuch werden erstmals die Biographien von allen Abgeordneten der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung und des Preußischen Landtags 1919–1933 vorgelegt. Das Land Preußen galt in der Weimarer Republik als demokratisches ‚Bollwerk‘. Erstmals zogen 1919 auch Frauen in das Parlament ein. Das Handbuch ermöglicht den Zugriff auf eine in Vielfalt und Aussagekraft umfassende Zusammenstellung personengebundener Daten und Fakten zur Geschichte des deutschen und preußischen Parlamentarismus. In den Biographien spiegeln sich verschiedene Epochen in Deutschland – Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Bundesrepublik Deutschland bzw. DDR. Die Verfolgung von Abgeordneten im Nationalsozialismus und Stalinismus wurde besonders erforscht und dokumentiert, um Erinnerung möglich zu machen.

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Einleitung

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Das biographische Handbuch der Abgeordneten der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung und des Preußischen Landtags 1919–1933 hat eine lange Entstehungsgeschichte. Die ursprüngliche Initiative zur Erschließung der Lebensläufe der Abgeordneten geht auf einen Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin zurück, der Verfolgten unter den Abgeordneten des Preußischen Landtags zu gedenken. Dieser Beschluss wurde 1994 gefasst, nachdem das Abgeordnetenhaus von Berlin 1993 in das Gebäude des Preußischen Landtags umgezogen war.1

Da es bis dahin weder ein Gesamtverzeichnis der Abgeordneten gab noch ein Verzeichnis der verfolgten Abgeordneten, förderte das Berliner Abgeordnetenhaus 1995 bis 1996 ein Projekt zur Erforschung der Verfolgungen der Abgeordneten.2

Unter der Leitung von Hagen Schulze und Uwe Puschner sowie der Verfasserin als Bearbeiterin wurde so 1995 bis 1996 die erste Phase des Projekts zur Erforschung der verfolgten Abgeordneten und der Lebensläufe durchgeführt.3 In einem Projektseminar an der Freien Universität Berlin wurden in einem ersten Zugriff die in den Parlamentshandbüchern verzeichneten Abgeordneten biographisch erfasst. Daran beteiligt waren die damaligen Geschichtsstudierenden:

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