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Wald- und Ressourcenpolitik im Siebenbürgen des 18. Jahrhunderts

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Dorin-Ioan Rus

Das Buch analysiert die Rezeption der Wälder und der Umweltprobleme Siebenbürgens im Zeitalter der Aufklärung. Es erweitert die Hypothese einer allgemeinen Holzkrise um die Feststellung, dass es gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch in Siebenbürgen Bestrebungen zur Schonung des Waldes gab. Die vom Staat getroffenen Maßnahmen seit der Übernahme des Landes durch die habsburgische Verwaltung ab 1688 stießen auf den Widerstand der politischen Stände. Der Autor untersucht, wie mit dem Wald und den Ressourcen in Zeiten des österreichischen Merkantilismus umgegangen wurde. Der Schwerpunkt des Buches ist die Analyse der Wahrnehmung des Waldes in Siebenbürgen im Vergleich mit anderen Waldgebieten des Habsburgischen Reiches im karpatischen Raum.

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Kapitel II Die Waldpolitik der Habsburger in Siebenbürgen

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Kapitel IIDie Waldpolitik der Habsburger in Siebenbürgen

II.A. Waldpolitik vor 1781

II.A.1 Externe und interne Konzepte

Externe Konzepte

Im Laufe des 18. Jahrhunderts entstand aufgrund der Erfahrungen der Forstleute und hohen fürstlichen Beamten, die für die Forstwirtschaft und die Jagd zuständig waren, ein eigener Lehrstuhl für Forstwirtschaft in Deutschland522. Hinzu kommt, dass viele von den Autoren dieser Epoche im Erzbergbau tätig waren, also in einem Bereich, der vom Forstwesen stark abhängig war und dadurch erklärt sich ihr Interesse am Wald. In dieser Zeit gab es im europäischen Raum mehrere Konzepte bezüglich der Waldpolitik.

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