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Survival of Utopias – Weiterlebende Utopien

Life Reform and Progressive Education in Austria and Hungary – Lebensreform und Reformpädagogik in Österreich und Ungarn

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Edited By András Németh, Claudia Stöckl and Beatrix Vincze

Life reform and progressive education developed various utopias and projected new ways of cultural, social, religious and political living. This book studies how these utopias lived on until World War II, how they still affect present life in Austria and Hungary, and it examines continuities and differences within the political, educational and cultural movements of both countries. The main focus lies on interrelations between educational utopias and strategies and the development of a collective identity in times of radical political and social changes.

Lebensreform und Reformpädagogik entwarfen Utopien für das kulturelle, soziale und religiöse Leben. Dieses Buch untersucht das Weiterleben dieser Utopien bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges, ihre Wirkungen bis in die Gegenwart in Österreich und Ungarn und beleuchtet Kontinuitäten und Differenzen innerhalb der (bildungs-)politischen und kulturellen Strömungen beider Länder. Im Zentrum steht die Frage nach Zusammenhängen zwischen pädagogischen Utopien und Strategien und den Entwicklungen von kollektiver Identität in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche und Verunsicherungen.

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Kunst und Leben vereinen – Frauen im Kunstgewerbe (Claudia Stöckl)

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Claudia Stöckl

Kunst und Leben vereinen – Frauen im Kunstgewerbe

Vorbemerkung

Der vorliegende Beitrag entwickelte sich aus einer Untersuchung, die an die Fallstudie von Júlia Tészabó (im vorliegenden Band) anschließen sollte. Júlia Tészabó hat anhand der Person von Piroska Nagy und ihrer Karriere gezeigt, wie die Herstellung von Kinderspielzeug als Zweig des Kunstgewerbes oder Kunsthandwerks dazu beiträgt, dass Frauen einen Zugang zu künstlerischen Ausbildungsgängen bekommen und sich damit auch ökonomisch selbständig machen können, wie sie aber gleichzeitig – durch die Abwertung und Beschränkung der Frauenkurse (Stichwort: Dilettantismus) – aus der weiterhin männlich dominierten Kunstszene ausgeschlossen bleiben. Im Anschluss daran sollte untersucht werden, wie sich die Zusammenhänge von Kunstgewerbe, Spielzeug und Frauenerwerb in Österreich darstellen und ob bzw. wie sie im Rahmen der Frauen(bildungs-) bewegungen diskutiert wurden. Dazu wurde das digitale Zeitschriftenarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek genutzt, das mittels zweier Datenbanken (Ariadne) einen strukturierten Zugang zu (digitalisierter) Frauenliteratur und damit zur Frauenbewegung ermöglicht.1

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