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Der spanische Maklervertrag

Unter besonderer Berücksichtigung des spanischen Immobilienmaklervertrages

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Marcus Iske

Der Autor führt eine rechtsvergleichende Untersuchung des spanischen und deutschen Maklerrechts durch. Nach einem Überblick über den spanischen Maklervertrag in seinen Grundzügen steht eine detaillierte Analyse des spanischen Immobilienmaklervertrages im Fokus seiner Ausführungen. Der Autor stellt hierbei die Charakteristika des spanischen Immobilienmaklerrechts systematisch vor und legt die Besonderheiten der spanischen Rechtsprechung gegenüber dem deutschen Recht offen. Trotz zahlreicher Übereinstimmungen beider Rechtsordnungen unterscheidet sich das spanische Immobilienmaklerrecht in wesentlichen Punkten vom deutschen Recht. Dies liegt im Ergebnis insbesondere an der weitestgehend fehlenden normativen Ausgestaltung des spanischen Maklerrechts.

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§ 4 Besonderheiten und spezifische Form des Maklervertrages

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§ 4   Besonderheiten und spezifische Form des Maklervertrages

A.   Spanisches Recht

I.   Las arras

Eine Besonderheit des spanischen Rechts stellt die Zahlung von arras dar. Auf das deutsche Recht übertragen, ist eine Arrasvereinbarung je nach Sachverhalt mit einer besonderen Art der Anzahlung auf den Hauptvertrag, einem Reuegeld oder einer Vertragsstrafe vergleichbar. Neben dem am häufigsten verwendeten Begriff der arras sind auch die Bezeichnungen señal oder parte durchaus üblich. Die Vereinbarung von arras spielt in der Praxis vor allem im Zusammenhang mit Immobilienkaufverträgen eine nicht zu unterschätzende Rolle und kann gegebenenfalls auch Auswirkungen auf den Vergütungsanspruch des Maklers haben.

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