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Die Genese volkswirtschaftlicher Inhalte sowie deren Status quo im Rahmen lernfeldbasierter Curricula des kaufmännischen Berufsbildungsbereichs

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Christoph Maus

Der Autor untersucht den Stellenwert volkswirtschaftlicher Inhalte innerhalb der kaufmännischen Berufsbildung. Während fachorientierte Lehrpläne durch enge inhaltliche Vorgaben gekennzeichnet sind, eröffnen lernfeldbasierte Rahmenlehrpläne mit Blick auf die unterrichtliche Umsetzung unterschiedliche inhaltliche Schwerpunktsetzungen. Der Autor zeichnet die fachliche Genese volkswirtschaftlicher Inhalte nach und prüft, welche Einflussfaktoren die unterrichtliche Relevanz volkswirtschaftlicher Inhalte beeinflussen. In diesem Rahmen stehen personelle Aspekte auf Seiten der Lehrpersonen sowie die Wirkung von Abschlussprüfungen im Fokus der Arbeit.

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5 Die empirische, fragebogengestützte Überprüfung aktueller Rahmenlehrpläne

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Zur Fortführung der historisch untersuchten Genese volkswirtschaftlicher Inhalte im Rahmen lernfeldbasierter Curricula bedarf es einer Methodenerweiterung, da ein unmittelbarer Rückschluss auf tatsächliche unterrichtliche Realisierungen anhand lernfeldbasierter curricularer Grundlagen nicht möglich ist. Durch die Erfassung personeller Akzeptanzwerte der volkswirtschaftlichen Inhaltsfelder wird die Transformation curricularer Handlungssituationen in schulische Lernsituationen hinsichtlich individueller Inhaltspräferenzen im volkswirtschaftlichen Bereich untersucht. Das Ziel der Untersuchung besteht in der Ermittlung der Relevanzwerte, die Lehrpersonen einzelnen volkswirtschaftlichen Inhalten zusprechen, so dass mit deren Hilfe die Wirkungsrichtung schulspezifischer Gestaltungsaufgaben sowie potentieller Theorie-Praxis-Differenzen erfasst werden können.

5.1 Begründung der Methodenwahl

Die Untersuchung bedarf des direkten Kontakts mit beteiligten Lehrkräften, was methodisch mit Hilfe eines online erstellten Fragebogens umgesetzt wird. Die Wahl eines Fragebogens ist durch die hohe Erreichbarkeit der räumlich verteilten Zielgruppe zu begründen, so dass der nötige quantitative Umfang zur Untersuchung regelmäßiger Antworttendenzen erreicht werden kann (vgl. Gläser-Zikuda 2011, S. 117f.; Konrad 2007, S. 44; Pätzold/Klusmeyer/Wingels et al. 2003, S. 59).336

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