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Niederdeutsch und regionale Umgangssprache in Mecklenburg-Vorpommern

Strukturelle, soziolinguistische und didaktische Aspekte

Series:

Edited By Birte Arendt, Andreas Bieberstedt and Klaas-Hinrich Ehlers

Im Mittelpunkt des Bandes steht der Wandel des Niederdeutschen und der regionalen Umgangssprache in Mecklenburg-Vorpommern. Er vereint linguistische Beiträge, die Aspekte der Entwicklung und Struktur sowie des Gebrauchs regionaler Sprachformen in diesem Bundesland in den Blick nehmen. Der Fokus der Darstellungen liegt auf jüngeren und aktuellen Entwicklungen. Zugleich beziehen die Beiträge die Vorgeschichte der gegenwärtigen Sprachverhältnisse seit dem 19. Jahrhundert ein. Ein eigener Themenblock ist der institutionellen Vermittlung und Förderung des Niederdeutschen gewidmet. Damit trägt der Band der Tatsache Rechnung, dass sich die Vermittlung des Niederdeutschen heute zunehmend auf Bildungsinstitutionen verlagert und zum Gegenstand amtlicher Sprachpolitik geworden ist.

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Niederdeutsch und regionale Umgangssprache in Mecklenburg-Vorpommern: Einführende Bemerkungen (Birte Arendt / Andreas Bieberstedt / Klaas-Hinrich Ehlers)

Birte Arendt, Andreas Bieberstedt, Klaas-Hinrich Ehlers

Niederdeutsch und regionale Umgangssprache in Mecklenburg-Vorpommern: Einführende Bemerkungen

In den vergangenen Jahrzehnten nach 1945 und insbesondere seit den 1960er Jahren durchlief die Regionalsprache in Mecklenburg-Vorpommern, wie insgesamt im norddeutschen Raum, einen grundlegenden Wandelprozess.1 Dieser betrifft das gesamte in diesem Bundesland vorfindliche regionalsprachliche Spektrum, von den niederdeutschen (mecklenburgischen und pommerschen) Dialekten bis hin zu den hochdeutschen regionalen Umgangssprachen und Regionalakzenten. In Bezug auf die niederdeutschen Dialektvarietäten in Mecklenburg-Vorpommern lassen sich Veränderungen sowohl hinsichtlich deren Struktur und Wortschatz als auch in Hinsicht auf ihren Erwerb und Gebrauch sowie auf ihre Bewertung konstatieren. Der seit Jahrhunderten bestehende und in der Gegenwart zunehmend intensive Sprachkontakt zwischen Niederdeutsch und Hochdeutsch hat auf der strukturellen Ebene zu niederdeutsch-hochdeutschen Interferenzen geführt,←7 | 8→ die sich als Transfer hochdeutscher Elemente ins Niederdeutsche im lautlichen, morphologischen und lexikalischen Bereich, zum Teil auch in strukturellen Angleichungen auf syntaktischer Ebene äußern.

Solche Ausgleichserscheinungen sind für die regionalen Dialekte in Mecklenburg-Vorpommern bereits seit den 1970er Jahren wissenschaftlich beschrieben worden.2 Sie bewirken einen sukzessiven Abbau dialektaler Elemente und deren Ersetzung durch hochdeutsche oder hochdeutsch-nähere Formen und damit insgesamt eine Advergenz des Basisdialekts an das Standardhochdeutsche.3 Dieser für den gesamten norddeutschen Sprachraum zu beobachtende dialektale Abbauprozess zieht seinerseits Veränderungen in der dialektalen Raumstruktur nach sich. Dialektgrenzen verschieben sich bzw. lösen sich zum Teil auf,4 insgesamt werden kleinräumige Dialekte und Ortsmundarten zunehmend durch dialektale und regiolektale Sprachformen mit größerer kommunikativer Reichweite ersetzt.5 Zugleich ergeben sich Veränderungen im Bereich der regional geprägten hochdeutschen Umgangssprache, die sich zu einer standardnahen Varietät mit Restmerkmalen eines niederdeutschen Substrats und vereinzelten Markern der norddeutschen Regiolekte entwickelt hat. Insgesamt scheint sich auf diese Weise das Spektrum regionaler Sprechlagen kontinuierlich in Richtung hochdeutscher Standardsprache zu verschieben. Die Analyse und Beschreibung dieses sich wandelnden Gefüges an regionalen Sprachformen bildet eine der vordringlichsten Aufgaben der aktuellen Regionalsprachenforschung. Zudem steht nicht zu erwarten, dass die regionale Markierung des Sprechens ihre kommunikativ-pragmatischen Funktionen gänzlich verlieren wird und es zu einer vollständigen Aufgabe regionalsprachlicher Formen kommt. Vielmehr zeichnet es sich ab, dass diese auch neue, unter anderem sozialsymbolische Funktionen übernehmen. Die weitere Entwicklung der Regionalsprache in Mecklenburg-Vorpommern wird folglich ein spannendes Forschungsfeld der regional bezogenen Sprachwissenschaft bleiben, das eng mit den gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der Region verschränkt ist.

Besonders gravierende Veränderungen zeigen sich beim Gebrauch des Niederdeutschen. Auf der kommunikativen Ebene führt der niederdeutsch-hochdeutsche Sprachkontakt bei Sprechern mit niederdeutscher Dialektkompetenz zu einer Sprachwahl zwischen Niederdeutsch und Hochdeutsch, die←8 | 9→ situativ, adressatenabhängig und funktional gesteuert ist, sowie zu Kommunikationsstrategien, die durch Formen von Codeswitching, Codemixing und Codeshifting gekennzeichnet sind.6 Vor allem jedoch ist auf die rapid abnehmende Zahl aktiver Dialektsprecher in Mecklenburg-Vorpommern zu verweisen. Im Jahre 2007 führte das Bremer Institut für niederdeutsche Sprache eine repräsentative Umfrage in den norddeutschen Bundesländern zur Kenntnis, Verwendung und Bewertung des Niederdeutschen durch.7 Im Vergleich der norddeutschen Bundesländer zählt Mecklenburg-Vorpommern diesem Sprachzensus zufolge zu den Regionen mit relativ hoher Dialektstärke (nach dem dialektstarken Bundesland Schleswig-Holstein, aber vor dialektschwachen Bundesländern wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie den norddeutschen Stadtstaaten Hamburg und Bremen). Dabei ist zu bedenken, dass Norddeutschland insgesamt eine signifikant niedrigere Dialektstärke, d. h. eine prozentual geringere Zahl an Dialektsprechern sowie eine geringere Präsenz des Dialektes in der öffentlichen Kommunikation, als insbesondere die oberdeutschen Dialektregionen aufweist. Laut dem Sprachzensus des Instituts für niederdeutsche Sprache können aktuell 46 % der norddeutschen Bevölkerung das Niederdeutsche gut oder sogar sehr gut verstehen,8 lediglich 14 % der Befragten jedoch geben von sich an, es gut oder sogar sehr gut zu sprechen.9 Zum Vergleich: In einer ähnlich angelegten statistischen Erhebung aus dem Jahre 1984,10 in die allerdings lediglich die alten Bundesländer einbezogen waren, gaben immerhin noch 35 % der Befragten an, Niederdeutsch gut oder sehr gut sprechen zu können.11 Dies bedeutet einen signifikanten Rückgang der Sprecherzahl um mehr als die Hälfte innerhalb von nur einer Generation. Unterstrichen wird die Brisanz dieses Prozesses noch dadurch, dass die Dialektkompetenz heute primär altersabhängig ist. Die Kenntnis des Niederdeutschen und die Fähigkeit zu seiner Verwendung sind in hohem Maße eine Frage der←9 | 10→ Generationenzugehörigkeit und nunmehr weitgehend auf die ältere und älteste Sprechergeneration beschränkt.12

Die auch in Mecklenburg-Vorpommern stark gesunkene Dialektkompetenz innerhalb der jüngeren Bevölkerungsschichten hängt eng mit einem grundlegenden Wandel dialektaler Spracherwerbsmechanismen zusammen. „Klassische“ Spracherwerbsformen, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts dominierten und bei denen der Dialekt als Erstsprache im Elternhaus, das Hochdeutsche hingegen parallel als zweite Erstsprache oder zu einem späteren Zeitpunkt als Zweitsprache in der Schule vermittelt wurde, sind durch neuere Formen abgelöst worden, bei denen die hochdeutsche Standardsprache den wesentlichen Fixpunkt für die Sprachsozialisation bildet.13 Der Erwerb des Hochdeutschen als Erstsprache stellt in der Gegenwart den absoluten Regelfall dar. Zugleich eignen sich Dialektsprecher in Mecklenburg-Vorpommern das Niederdeutsche häufig nicht mehr parallel zum Hochdeutschen an, sondern sukzessiv in neuen Erwerbszusammenhängen. Auf diese Weise verlieren die herkömmlichen dialektalen Sprachvermittler innerhalb der Familie stark an Bedeutung und es treten neue in Erscheinung. Hingewiesen sei hier vor allem auf die wachsende Relevanz vorschulischer und schulischer, aber auch universitärer Institutionen für die Vermittlung dialektaler Kompetenzen und Kenntnisse oder auch nur für eine Sensibilisierung für regionale Sprachformen. Gestützt zum Teil durch staatliche Sprachpolitik bemühen sich gegenwärtig verstärkt Bildungsinstitutionen darum, den Ausfall der familiären Sprachvermittler bei der primären intergenerationellen Vermittlung der Niederdeutschkompetenz durch einen gesteuerten sekundären Spracherwerb zu kompensieren.14

Als Folge der hier skizzierten Prozesse zieht sich das Niederdeutsche in Mecklenburg-Vorpommern seit Längerem fortschreitend aus der Öffentlichkeit zurück und hat seine Funktion als ein Mittel der Alltagskommunikation bereits weitgehend eingebüßt.15 Rückzugsorte des Dialektes sind der private Bereich, d. h. Familie und Verwandtschaft, Nachbarschaft und Freundeskreis. Auch in den Medien und im Bereich öffentlicher Kultur ist das Niederdeutsche weiterhin←10 | 11→ präsent.16 Im selben Maße, in dem das Niederdeutsche jedoch an Relevanz als öffentliche Alltagssprache verliert, gewinnt es seit einigen Jahren an Bedeutung als eine Identifikationssprache.17 Die mehrhundertjährige Stigmatisierung des niederdeutschen Dialektes weicht seit längerer Zeit zunehmend seiner sozialsymbolischen Aufwertung als Ausdrucksmittel regionaler Identität und Kultur.18 Die vielfältigen Aktivitäten von Kulturvereinen und Bildungseinrichtungen zur Pflege und Weitervermittlung des regionalen Niederdeutsch legen davon ebenso Zeugnis ab wie das wachsende Interesse vieler Menschen an der heimatlichen Mundart sowie an entsprechenden Bildungsangeboten. Auf Seiten der Politik zeugen die Verankerung des Sprachenschutzes und der Niederdeutschpflege in die Landesverfassung von Mecklenburg-Vorpommern19 sowie die Aufnahme des Niederdeutschen als Regionalsprache in die EU-Charta der Regional- oder Minderheitensprachen im Jahre 199920 von der gestiegenen Wertschätzung gegenüber regionalen Sprachformen.21 Der Erwerb und Gebrauch des Niederdeutschen stellt in der Gegenwart keine durch die elterliche Spracherziehung und die kindliche Umgebung bedingte Zwangsläufigkeit mehr dar, sondern zeigt sich vielmehr immer öfter als Ausdruck einer bewussten Entscheidung einzelner Personen für diese Sprachvarietät, die mit deren regionalen Identifikationspotential zusammenhängt. Damit zeichnen individuelle biographische Faktoren und persönliche Interessen im weitaus stärkeren Maße als früher für das Erlernen, die Nutzung und die Weitervermittlung des Niederdeutschen verantwortlich.

Der hier skizzierte Wandel der Regionalsprache ist zwar vor allem in Hinblick auf die Entwicklung des Niederdeutschen in seinen Grundzügen bekannt, aber von der Forschung bislang noch nicht hinreichend untersucht worden. Die Forschungslage zu den regionalen Varietäten in Mecklenburg-Vorpommern ist, trotz einer vergleichsweise weit zurückreichenden Forschungstradition sowie aufschlussreicher Einzelstudien und Forschungsprojekte in den vergangenen Jahren, immer noch als unzureichend zu bezeichnen.22 Ältere Arbeiten des 20. Jahr←11 | 12→hunderts fokussieren die neuniederdeutschen Dialektvarietäten in Mecklenburg und Vorpommern unter dialektgeographischen23 sowie unter strukturellen, vor allem lautlichen Gesichtspunkten.24 Soziolinguistische Arbeiten zur Verwendung und Bewertung des Niederdeutschen und der regionalen Umgangssprachen im Norden der DDR25 sowie Untersuchungen zu dialektal-hochdeutschen Sprachkontakten und Sprachmischungen26 liegen seit den 1970er Jahren vor. Auch die Dialektlexikographie kann mit dem Mecklenburgischen und dem Pommerschen Wörterbuch, deren Vorarbeiten bis in das beginnende 20. Jahrhundert zurückreichen, auf eine lange Forschungstradition verweisen. Ähnliches gilt für ethnographische Studien in der Tradition und Nachfolge Richard Wossidlos.27

Aktuelle Studien zur rezenten Entwicklung sowie zum Wandel des regionalsprachlichen Spektrums in Mecklenburg-Vorpommern liegen dagegen nur in vergleichsweise bescheidener Zahl vor. An neueren dialektgeographischen Studien zur Struktur und Verteilung der neuniederdeutschen Mundarten in Mecklenburg-Vorpommern sind die breit angelegten Untersuchungen von Köhncke zum Mecklenburgischen, der Sprachatlas von Herrmann-Winter zum Pommerschen sowie die diachrone Studie von Hansen zum Niederdeutschen auf der Insel Rügen hervorzuheben.28 Die rezente regionale Umgangssprache Vorpommerns am Beispiel von Stralsund fokussiert Kehrein.29 Dialektlexikographisch angelegt sind die Arbeiten von Vollmer, ebenfalls zu den pommerschen Mundarten.30 Über den Stand des Mecklenburgisch-Vorpommerschen in Bezug auf Dialektkompetenz und -gebrauch informiert der bereits angesprochene Sprachzensus aus dem Jahre 2007. Das gesamte regionalsprachliche Spektrum in Norddeutschland von den Basisdialekten bis zu den standardnahen Sprechlagen nimmt das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte, universitätsübergreifende Projekt „Sprachvariation in Norddeutschland“ in den Blick.31 In diesem seit 2008 laufenden Forschungsprojekt, das sowohl die areale Differenzierung der Regionalsprache in Norddeutschland als auch Aspekte der Sprachvariation, des←12 | 13→ Sprachwissens und der Spracheinstellungen untersucht und damit strukturelle, variationslinguistische und perzeptionslinguistische Fragestellungen kombiniert, bilden die Dialektregionen Mecklenburg-Vorpommern und Mittelpommern (Uckermark) zwei der insgesamt 18 Erhebungsareale. Aus dem Zusammenhang dieses Forschungsprojekt ist vor kurzem der erste Band des Norddeutschen Sprachatlasses (NOSA) veröffentlicht worden, der die areale Verteilung und situative Varianz der kennzeichnenden Merkmale des Regiolekts auch für Mecklenburg-Vorpommern und Mittelpommern kartographisch veranschaulicht.32

Fragen der Spracheinstellung gegenüber dem Niederdeutschen und ihrem Wandel in politischen, medialen und laienlinguistischen Diskursen thematisieren die neueren Studien von Arendt.33 Die Dissertation von Scharioth beleuchtet die regionalen Unterschiede in diesen Spracheinstellungen in einem Vergleich von Gewährsfrauen aus den Regionen Holstein, Mecklenburg, Vorpommern und Mittelpommern.34 Mit der Entwicklung der mecklenburgischen Regionalsprache nach 1945 setzt sich auch das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt von Ehlers zur Geschichte der Regionalsprache in Mecklenburg seit 1945 auseinander, zu dem bereits erste Detailstudien vorliegen. Diese thematisieren insbesondere die sprachlichen Folgen der massiven Zuwanderung von Flüchtlingen und Vertriebenen in die Region.35 Zunehmend in den Vordergrund rücken zudem Aspekte der Sprachbildung und Sprachdidaktik mit Bezug auf das Niederdeutsche.36

Eine Schnittstelle zu regionalsprachlichen Problemfeldern bilden ebenso die ethnographischen Forschungsaktivitäten des Wossidlo-Archivs der Universität Rostock, einer ehemaligen Arbeitsstelle der Berliner Akademie der Wissenschaften.37 Mit der 2014 erfolgten Onlinestellung der Sammlungen des mecklenburgischen Volkskundlers Richard Wossidlo38 wurde ein frei zugängliches Feldforschungsdaten-Repositorium („WossiDiA“) geschaffen, das über klassisch-volkskundliche Quellen hinaus auch semantische und soziolinguistische Gruppierungen von Sprachmaterial, Hinweise über Sprachverwendungssituationen sowie die Zettelkästen für das Mecklenburgische Wörterbuch präsentiert.39 ←13 | 14→

Fragen des rezenten Wandels der Regionalsprache in Mecklenburg-Vorpommern stehen auch im Mittelpunkt des vorliegenden Sammelbandes. Er vereint Beiträge von Linguistinnen und Linguisten, die Aspekte der Entwicklung, des Gebrauchs sowie der Bewertung und Vermittlung bzw. Förderung dialektaler und regiolektaler Sprachformen in diesem Bundesland in den Blick nehmen. Der Fokus der Darstellungen liegt auf jüngeren und aktuellen Entwicklungen. Zugleich beziehen die Beiträge die Vorgeschichte der gegenwärtigen Sprachverhältnisse seit dem 19. Jahrhundert ein. Gleichzeitig bildet der Sammelband den Auftakt der neu gegründeten wissenschaftlichen Publikationsreihe „Regionalsprache und regionale Kultur. Mecklenburg-Vorpommern im ostniederdeutschen Kontext“. Ziel dieser Publikationsreihe ist es, einerseits die bislang disparate Forschung zur Sprache und Kommunikation in dieser norddeutschen Region erstmals zusammenzuführen und auf einem gemeinsamen Forum fortlaufend zu präsentieren. Generell stehen hierbei das Gesamt und die Vielfalt an geschriebenen und gesprochenen Ausprägungen regionaler Sprache und Kommunikation im Mittelpunkt des Interesses. In diesem Sinne steht die Reihe nicht allein dialektologischen und regiolektalen Studien im engeren Sinne als Publikationsplattform offen, sondern ebenso linguistischen Untersuchungen zu fachsprachlichen, sondersprachlichen sowie sozio- und ethnolektalen Varietäten, die für das regionale kommunikative Gefüge Relevanz besitzen.

Die Reihe will andererseits die Zusammenhänge zwischen Entwicklungen im regionalsprachlichen Bereich und den Entwicklungen in anderen Bereichen der regionalen Kultur Mecklenburg-Vorpommerns herausstellen und dabei ein Untersuchungsfeld von historischen Formen der mecklenburgisch-vorpommerschen Volkskultur bis hin zu gegenwärtigen Trends der regionalen Alltagskultur und Populärkultur oder auch zu Entwicklungen in der regionalen Literatur aufspannen. Zu beobachten wäre etwa, ob sich parallel zum oben angesprochenen Wandel des Niederdeutschen von einer Kommunikationssprache zu einer Identifikationssprache auch in anderen Bereichen der Regionalkultur ein ähnlicher Funktionswandel abzeichnet. Korrespondiert den historischen Verschiebungen im komplexen Gefüge der mecklenburgisch-vorpommerschen Regionalsprache ein Strukturwandel auch in anderen Feldern der regionalen Kultur? Generell soll der fokussierte Blick auf Mecklenburg-Vorpommern, von dem unsere Reihe ihren Ausgang nimmt, die Frage nach der sich verändernden Rolle von Regionalität in den modernisierten Gesellschaften exemplarisch und empirisch zentriert ‚auf den arealen Punkt bringen‘.

Der regionale Horizont der Reihe liegt zunächst zwar auf Mecklenburg-Vorpommern, wird aber den umfassenden Kontext der ostniederdeutschen←14 | 15→ Sprachregionen ebenso wie die weitgespannten kulturellen Beziehungen des Landes zum Ostseeraum berücksichtigen und in vergleichender Perspektive einbeziehen. Mecklenburg-Vorpommern fungiert hierbei als Bezugsraum unter dreifacher Perspektive: erstens sprachlich, zweitens historisch-politisch und drittens kulturell. Als Erscheinungsform soll die Reihe sowohl einschlägige Monographien als auch thematisch fokussierte Sammelbände in teilweise wechselnder Gastherausgeberschaft umfassen.

Der vorliegende Sammelband ist als Einführung in aktuelle Probleme und Ergebnisse der Dialekt- und Regionalsprachenforschung zum mecklenburgisch-vorpommerschen Raum und zugleich als Hinführung zu den sprachwissenschaftlichen Themenbereichen der nachfolgenden Reihentitel angelegt. Im Fokus dieses Eröffnungsbandes stehen vor allem die traditionellen mecklenburgischen und pommerschen Dialekte, die sowohl aus struktureller und verwendungsbezogener als auch aus didaktischer Perspektive betrachtet werden. Damit greift der Eröffnungsband zwei Themenbereiche auf, die im Zentrum der aktuellen Forschungsdiskussion stehen. Die Beiträge präsentieren Detailstudien sowie ausgewählte Ergebnisse umfangreicherer Forschungsvorhaben und -projekte. Sie verdeutlichen mit ihrer thematischen Vielfalt die große Bandbreite der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dialektalen und regiolektalen Sprachformen in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Diversität der Fragestellungen und Methoden, mit denen sich linguistische Teildisziplinen wie etwa Dialektgeographie, Variationslinguistik, Soziolinguistik, aber auch Sprachkontaktforschung, Diskurslinguistik und Sprachdidaktik dem Phänomen der Entwicklung und des Gebrauchs der Regionalsprache in der Gegenwart und jüngeren Geschichte Mecklenburgs und Vorpommerns nähern. Angesichts der zunehmenden Verlagerung der Sprachvermittlung auf Bildungsinstitutionen widmet unser Band der Frage des gesteuerten Niederdeutscherwerbs einen eigenen Themenblock. Hier werden unlängst abgeschlossene oder laufende Initiativen und Projekte der Niederdeutschvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, auf ihre institutionellen und motivationalen Rahmenbedingungen befragt und in ihrer Rolle für den Spracherhalt des Niederdeutschen untersucht.

Thematisch gliedern sich die Beiträge des Eröffnungsbandes damit in die zwei Bereiche „Sprachraum, Sprachstrukturen und Sprachgebrauch in der Entwicklung“ und „Förderung und Vermittlung des Niederdeutschen in Bildungsinstitutionen“. Eingeleitet wird der Sammelband von einer Überblicksdarstellung Peter Rosenbergs zur Regionalsprache in Mecklenburg-Vorpommern, der auf Basis des aktuellen Norddeutschen Sprachatlasses die rezente Entwicklung der regionalen hochdeutschen Sprachlagen in diesem Bundesland nachzeichnet.←15 | 16→ Der Beitrag bietet zugleich eine kompakte Skizze der bisherigen Forschung zur mecklenburgisch-vorpommerschen Regionalsprache. In einem historischen Rückblick auf das Niederdeutsch im vorpommerschen Raum in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts analysiert der Beitrag von Matthias Vollmer sowohl zeitgenössische metasprachliche Äußerungen zum Gebrauch des Niederdeutschen als auch objektsprachliche Daten und gewinnt auf diese Weise Rückschlüsse auf sprachstrukturelle Phänomene wie auch auf das damalige Varietätenspektrum in Vorpommern und auf die Entwicklung einer städtisch geprägten niederdeutschen Prestigevarietät. Die diachronische Entwicklung von Sprachräumen und Sprachstrukturen fokussieren sodann die nachfolgenden Beiträge von Köhncke, Ehlers, Hansen und Vorberger. Dialektgeographisch angelegt ist der Beitrag von André Köhncke zu Entwicklungstendenzen im Wortschatz des Mecklenburgischen, der anhand ausgewählter Beispiele lexikalische Unterschiede innerhalb der mecklenburgischen Dialekte aufzeigt und deren zunehmende Vereinheitlichung unter dem Einfluss des Hochdeutschen sichtbar macht. Klaas-Hinrich Ehlers untersucht in seinem Beitrag „Meihen, meiden, meigen ‚mähen‘“ das phonetische Phänomen der Hiattilgung, deren Entwicklung seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert beispielhaft für die strukturelle Annäherung des jüngeren mecklenburgischen Niederdeutsch an den hochdeutschen Standard und für den Ausgleich regionaler sprachlicher Besonderheiten in der Dialektlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns steht. Dem strukturellen Wandel des Pommerschen auf der Insel Rügen zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert geht der Beitrag von Martin Hansen nach, der anhand von Datenmaterial (Wenkersätzen) aus dem 19. Jahrhundert und von Sprachaufzeichungen aus den Jahren 1962 und 1963 sowie aus den Jahren 2006 und 2007 die diachrone Annäherung des regionalen Niederdeutsch an das System der hochdeutschen Standardsprache auf verschiedenen Sprachebenen nachweist. Ebenfalls mit den Sprachverhältnissen auf der Insel Rügen beschäftigt sich der Beitrag „Hochdeutsch auf Rügen“ von Lars Vorberger, der am Beispiel der Stadt Bergen den hochdeutschen Teil des regionalsprachlichen Spektrums untersucht und hierfür Aufnahmen von Sprechern aus drei Generationen in unterschiedlichen Gesprächssituationen auf ihre regiolektalen Merkmale analysiert. Einen sprachbiographischen Ansatz verfolgt die Fallstudie von Mona Biemann zum Wandel von Dialektgebrauch und Dialektvermittlung über mehrere Generationsfolgen von Einwohnern der mecklenburgischen Gemeinde Satow.

Breiten Raum nehmen mit den Beiträgen von Mittelstädt, Biedowicz, Fink, Arendt und Reuter Studien zum Thema „Förderung und Vermittlung des Niederdeutschen in Bildungsinstitutionen“ ein. Sie verdeutlichen die steigende Relevanz←16 | 17→ institutioneller Spracherwerbsmöglichkeiten für das Niederdeutsche angesichts sinkender Sprecherzahlen und einer weitgehend ausfallenden Dialektvermittlung durch elterliche Spracherzieher. In den Blick genommen wird die Vermittlung des Niederdeutschen in institutionellen Kontexten in Mecklenburg-Vorpommern, die von der vorschulischen Sprachbildung in regionalen Kindertagesstätten, über die schulische und universitäre Niederdeutschvermittlung bis hin zu den Angeboten zum Niederdeutscherwerb an den hiesigen Volkshochschulen reicht. Ergebnisse eines Pilotprojektes zur vorschulischen Niederdeutschvermittlung in ausgewählten Kindergärten Mecklenburg-Vorpommerns aus dem Jahre 2010/11 referiert der Beitrag von Julia Mittelstädt anhand der Auswertung von Fragebögen, in denen die am Projekt beteiligten Erzieherinnen Auskunft über die jeweiligen sprachlichen Voraussetzungen, Ziele, Methoden und Ergebnisse der dialektalen Spracherziehung in ihren Einrichtungen geben. Mit Aspekten des frühkindlichen dialektalen Zweitspracherwerbs setzt sich auch die Untersuchung von Johanna Biedowicz auseinander, die Verlauf und Ergebnisse einer Studie zur vorschulischen Niederdeutschvermittlung in einem Greifswalder Kindergarten referiert. Aspekte der Niederdeutschvermittlung im schulischen Kontext thematisiert der Beitrag von Anne Fink, die anhand einer exemplarischen Studie am Beispiel der Stadt Greifswald die Umsetzung der Verwaltungsvorschrift „Niederdeutsch in der Schule“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahre 2003 untersucht und dafür Fragebogenerhebungen, narrative Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern sowie teilnehmende Beobachtungen auswertet. Niederdeutsch als universitäres Studienfach steht im Mittelpunkt des Beitrages von Birte Arendt, die Formen und Entwicklungen der Niederdeutschlehre an der Universität Greifswald beschreibt und studentische Motivationen für den Erwerb dieser Sprache diskutiert. Abgeschlossen wird der Themenbereich „Sprachförderung und Sprachbildung“ durch den Artikel von Hannah Reuter, die der Frage nachgeht, welchen Beitrag die Volkshochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Ausbildung potenzieller Multiplikatoren des Niederdeutschen und damit zu dessen Bewahrung leisten können.

Abgerundet wird der Sammelband schließlich von einer Bibliographie der wissenschaftlichen Forschungsliteratur zur Regionalsprache in Mecklenburg-Vorpommern ab 1700, die von Ingrid Schröder begründet wurde und die erstmalig einen Überblick über die bisherige Forschungslage erlaubt, an die mit diesem Eröffnungsband unserer Reihe und ihren Folgetiteln angeknüpft werden soll. Sie verzeichnet Überblicksdarstellungen, Einzelstudien und wissenschaftliche Beiträge, die sich unter verschiedensten Perspektiven mit der Entwicklung und dem aktuellen Stand der neuniederdeutschen Dialektvarianten und der hochdeut←17 | 18→schen regionalen Umgangssprache auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern (und zum Teil darüber hinaus) auseinandersetzen.

Die Drucklegung dieser Publikation wurde ermöglicht durch eine finanzielle Förderung durch den Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V., dem an dieser Stelle herzlich dafür gedankt sei. Eingebunden in die Realisierung des Publikationsprojektes war ebenso die Gesellschaft zur Förderung des Wossidlo-Archivs. Unser spezieller Dank gilt zudem Dr. Christoph Schmitt, Leiter des Instituts für Volkskunde an der Universität Rostock, für seine engagierte Unterstützung dieser Publikation.

Literatur

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Prowatke, Christa: Untersuchungen von niederdeutschem Wortmaterial aus den drei Nordbezirken der DDR unter Berücksichtigung phonologischer Erkenntnisse. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe 24 (1975), S. 395–401.←21 | 22→

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Vorberger, Lars/Schröder, Ingrid: Standardadvergenz im nördlichen Niedersachsen? – Eine exemplarische Analyse von Sprecherinnen aus drei Generationen. In: Niederdeutsches Jahrbuch 134 (2011), S. 137–147.←23 | 24→ ←24 | 25→


1 Unter Regionalsprache wird im Folgenden mit Lenz 2008, S. 2: „der regional markierte sprechsprachliche Gesamtbereich unterhalb der normierten und kodifizierten Standardsprache verstanden. Den tiefsten Pol einer Regionalsprache stellen die Lokaldialekte (Basisdialekte) dar, die mitunter von einem Ortspunkt zum nächsten variieren können. Sie weisen eine größere areale Vielfalt auf als die regionalen Umgangssprachen (Regiolekte), die oberhalb der Dialekte, aber unterhalb der Standardsprache anzusiedeln sind.“ Schmidt/Herrgen 2011, S. 66 zufolge handelt es sich bei einer Regionalsprache um ein „vernetztes Gesamt an Varietäten und Sprechlagen, das horizontal durch die Strukturgrenzen der Dialektverbände/-regionen und vertikal durch Differenzen zu den nationalen Oralisierungsnormen der Standardvarietät begrenzt ist.“ Ein Modell zur vertikalen Struktur der Regionalsprache im Norden der DDR (im Wesentlichen deckungsgleich mit dem heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern) schlägt Dahl 1974, S. 343–345 vor (ähnlich Gernentz 1975a). Dahl unterscheidet diesbezüglich niederdeutsche Mundart, Niederdeutsch mit hochdeutscher Beimischung, Hochdeutsch mit niederdeutschen Beimischungen (mundartnahe Umgangssprache), hochsprachennahes Hochdeutsch (umgangssprachliches Hochdeutsch), hochsprachliches Hochdeutsch (hochsprachliche Norm). Für die gegenwärtige Sprachsituation in Mecklenburg-Vorpommern bedarf Dahls Modell einer Überprüfung bzw. gegebenenfalls Modifizierung auf Basis aktuellen Datenmaterials, vgl. hierfür z. B. den Beitrag von Vorberger in diesem Band.

2 Dahl 1974; Gernentz 1974.

3 Zum Begriff der Advergenz vgl. Vorberger/Schröder 2011, S. 137.

4 Vgl. Köhncke 2010, S. 534.

5 Vgl. Herrmann-Winter 1974, S. 173.

6 Vgl. schon die frühe Untersuchung von Dahl 1974.

7 Möller 2008; Möller 2010.

8 Möller 2010, S. 152. Ein etwas anderes Bild zeigt eine repräsentative Nachfolgeerhebung, die das Institut für niederdeutsche Sprache zusammen mit dem Institut für Deutsche Sprache im Jahre 2016 durchführte. Dieser Erhebung zufolge liegt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hinsichtlich der passiven Dialektkompetenz („Verstehen“) an der Spitze aller norddeutschen Bundesländer. 70,1 % aller Befragten aus Mecklenburg-Vorpommern gaben hierbei von sich an, das Niederdeutsche gut oder sehr gut zu verstehen. Vgl. Institut für niederdeutsche Sprache 2016.

9 Möller 2010, S. 153.

10 Vgl. Stellmacher 1987.

11 Möller 2010, S. 154.

12 Möller 2010, S. 155.

13 Vgl. hierzu Gernentz 1974, S. 240–241 sowie mit Bezug auf das hamburgische Niederdeutsch Bieberstedt 2015.

14 Möller 2010, S. 154–155. Zu Mecklenburg-Vorpommern vgl. Arendt/Gąszczyk 2015.

15 Wissenschaftliche Beobachtungen über einen Rückzug des Dialektes aus der Alltagskommunikation in der Region Mecklenburg-Vorpommern reichen bis in das Ende der 1960er Jahre zurück, vgl. Gernentz 1969, daneben auch Gernentz 1974; Gernentz 1975b; Herrmann-Winter 1979.

16 Vgl. dazu Arendt 2010, S. 217–239.

17 Vgl. dazu die Untersuchung zum Niederdeutschwandel in Hamburg von Jürgens 2015.

18 Zu dieser Entwicklung Schröder/Niebaum 2008, S. 7. Ebenso Möller 2010, S. 142–143.

19 So heißt es bereits in der Landesverfassung von 1993 in Artikel 16, Absatz 2: „Das Land schützt und fördert die Pflege der niederdeutschen Sprache.“

20 Vgl. Europarat 1998.

21 Zum Niederdeutschdiskurs in der Politik vgl. Arendt 2010, S. 241–273.

22 Vgl. Scharioth 2015, S. 3. Nachfolgend werden lediglich einzelne relevante Studien zu den jeweiligen Forschungsbereichen aufgelistet, eine umfassende Beschreibung der Forschungssituation kann an dieser Stelle nicht geleistet werden. Vgl. dazu die Forschungsbibliographie in diesem Band.

23 Vgl. z. B. Brose 1955; Jacobs 1925/1926/1927; Teuchert 1927; Teuchert 1933.

24 Vgl. Prowatke 1973; Prowatke 1975.

25 Vgl. etwa Dittmar 1962; Gernentz 1974; Gernentz 1989; Herrmann-Winter 1974; Herrmann-Winter 1979; Herrmann-Winter 1987; Schönfeld 1981.

26 Vgl. Dahl 1974; Dahl 1981; Herrmann-Winter 1979; Schönfeld 1989.

27 Vgl. Bentzien/Neumann 1988; Rassow 1958; Rehfeld 1960.

28 Herrmann-Winter 2013; Hansen 2009; Köhncke 2010.

29 Kehrein 2012.

30 Vollmer 2008; Vollmer 2012.

31 Vgl. Schröder/Elmentaler 2009; Elmentaler/Rosenberg 2015.

32 Elmentaler/Rosenberg 2015. Ein zweiter Atlas-Band zu den niederdeutschen Sprachlagen ist in Vorbereitung.

33 Arendt 2010; Arendt 2012.

34 Scharioth 2015.

35 Vgl. Ehlers 2011; Ehlers 2012; Ehlers 2013; Ehlers 2016.

36 Vgl. etwa Arendt/Gąszczyk 2015.

37 Vgl. Neumann 1994; Schmitt 2015.

38 Meyer/Schmitt/Schering 2014.

39 Schmitt 2014.