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Pflegequalität im Institutionenmix

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Edited By Indra Spiecker gen. Döhmann and Astrid Wallrabenstein

Pflegequalität ist eine komplexe Herausforderung an alle Akteure und daher auch Aufgabe und Ziel der zahlreichen Regelungsebenen des Pflegesektors. In diesem Sinne führt der Tagungsband des «ineges» diese verschiedenen Ebenen und Regulierungsansätze unter dem Motto des Institutionenmix zusammen. Welche alten und neuen Instrumentarien gibt es? Wie wirken sie zusammen oder auch nicht? Welche Bedarfe werden (noch) nicht befriedigt? Der Band enthält Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten des Gesundheitsrechts, die sich anhand aktueller Fragen aus dem Bereich der Qualitätssicherung in der Pflege mit den Möglichkeiten und Grenzen rechtlicher Regulierung im Gesundheitswesen befassen. Dabei wird auch die neueste Gesetzgebung, insbesondere das Pflegestärkungsgesetz II, erörtert.

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Diskussionsbericht im Anschluss an Dr. Matthias von Schwanenflügel, LL.M. (EuR)„Qualifikation und Weiterbildung: Welche Schlüssel zur Qualitätssicherung bietet das neue Pflegeberufegesetz?“ (Jonas Bördner, Florian Schuch)

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Jonas Bördner, Florian Schuch

Diskussionsbericht im Anschluss an Dr. Matthias von Schwanenflügel, LL.M. (EuR) „Qualifikation und Weiterbildung: Welche Schlüssel zur Qualitätssicherung bietet das neue Pflegeberufegesetz?“

Im Anschluss an die Vorstellung des Pflegeberufsgesetzes wurde allem voran über die Auswirkungen des Gesetzes in der praktischen Arbeit diskutiert. Hauptaugenmerk war hierbei die geplante Generalisierung der Ausbildung, welche im Ergebnis auch zu Finanzierungsfragen führt. Darüber hinaus wurde betont, welche gewaltige Chance sich der Großen Koalition mit der Umsetzung des Gesetzes bietet.

Angemerkt wurde insbesondere, dass es Pflegekräften in der heutigen Praxis nicht möglich sei, einen Transfer theoretischen Wissens in die praktische Arbeit zu bewerkstelligen. Hierin liege ein Defizit der heutigen Ausbildung. Deshalb verdiene der Gesetzesentwurf Lob, da er den Weg von der Lernfeldorientierung hin zur Kompetenzorientierung geht. Deutlich werde die Notwendigkeit dieser Ausbildungskonzeptänderung besonders bei Betrachtung des Pflegeprozesses der nahezu identisch sei, ganz gleich welche pflegebedürftige Person zu behandeln ist. Die Ausbildungsreform sei ein absolutes Novum. Zu loben sei weiterhin, dass der Entwurf auch die Bereiche der Beratung und der Prävention umfasse. Dieser positive Aspekt müsse in den Fokus der fachlichen Diskussion gerückt werden. Die lobenden Worte fanden weitere Unterstützung. Nur wenn man die Ausbildung reformiere, könne man eben auch den Anspruch einer generalistischen Ausbildung erheben.

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