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Neurolinguistik, Klinische Linguistik, Sprachpathologie

Michael Schecker zum 70. Geburtstag

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Edited By Carsten Kochler, Tanja Rinker and Eberhard Schulz

Neurolinguistik erforscht den Zusammenhang von Sprache und Gehirn. Dabei besonders aufschlussreich sind Verletzungen und Krankheiten des Gehirns und ihre Auswirkungen, so Sprachpathologien wie Aphasien (etwa nach Schlaganfall) oder Sprachabbau bei Demenzen, aber auch Entwicklungsstörungen wie zum Beispiel specific language impairment oder Autismus. Hier wird Neurolinguistik zur Klinischen Linguistik. Jetzt geht es allerdings – gerade mit Blick auf Diagnostik und Therapie – nicht mehr nur um Grundlagenfragen, sondern ganz generell um sprachliche Auffälligkeiten (auch etwa im Rahmen des Gesprächsverhaltens bei Epilepsien oder dissoziativen Anfällen oder Angst sowie bei bindungsgestörten Kindern). Der Band bietet einen Einblick in derzeit zentrale Forschungsfragen der Neurolinguistik.

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Michael Schecker: Lebenslauf, Mitgliedschaften, Auszeichnungen, Wissenschaftsorganisation und Forschungsprojekte, Publikationen

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Curriculum Vitae

Geboren 4.09.1944 in Witten/Ruhr. Abitur auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium in Düsseldorf. Studium in Köln, München und Freiburg i.Br.. Abschlüsse in Freiburg im Breisgau. Verheiratet (binational), zwei Kinder (bilingual deutsch-französisch).

Zunächst Studium der Theaterwissenschaft, Psychologie, Philosophie und Germanistik (Schwerpunkt Sprachwissenschaft). Staatsexamen in „Philosophie“ und „Deutsch“, Promotion in „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“, in „Sprachwissenschaft des Deutschen“ und in „Philosophie“, Habilitation in „Sprachwissenschaft des Deutschen“ mit einer Arbeit über „Kommunikative Aspekte grammatischen Wandels“, Venia in „Germanische Philologie“, Schwerpunkt „Sprachwissenschaft des Deutschen“ – „Neurolinguistk“.

1980 Professur für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Rennes, Frankreich. 1983 Institut für Deutsche Sprache, Mannheim. 1988 Lehrtätigkeit an der Schule für Logopäden, Freiburg i.Br.. 1993 erneut vom französischen Ministerium „de l’education nationale et de la culture“ übernommen „sur la liste de qualification aux fonctions de professeur des universites“; unterschiedliche Vertretungen. 1996 Professur (‚Germanische Philologie‘) in Freiburg.

Mitgliedschaften

Mitglied der „Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft“, der französischen „Association des germanistes de l’enseignement superieur“, der „Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und klinische Neurorehabilitation“ DGNKN, der „Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation“ DGNR, der „Arbeitsgemeinschaft für Aphasieforschung und -behandlung“ GAB, des deutschen „Berufsverbandes Klinische Linguistik“, des „Bundesverbandes Legasthenie“ in Deutschland, des Frankreich-Zentrums der Universität Freiburg, der interdisziplinären „Arbeitsgemeinschaft Neurowissenschaften“ NEURAG  der Universität←13 | 14→ Freiburg und der NEUREX (the Neuroscience network in the upper Rhine valley Basel – Freiburg – Strasbourg).

Gründungsmitglied...

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