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Didaktische Analyse der Metapher

Theoretische und empirische Rekonstruktion von Verstehensanforderungen und Verstehenspotenzialen

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Marie Lessing-Sattari

Diese Untersuchung verfolgt das Ziel, Metaphorik als Anlass von problementdeckenden Verstehensprozessen und als kognitiv-konstruktiven Unterrichtsgegenstand zu modellieren. Damit widerspricht sie der Tendenz unserer Unterrichtskultur, die Metapher als bloßes Stilmittel zu entproblematisieren, wodurch das metaphorische Erkenntnispotenzial im Deutschunterricht ungenutzt bleibt. Die Autorin entwickelt zunächst die metaphorische Struktur und das verstehende Subjekt getrennt voneinander. Die anschließende Lautes-Denken-Studie nimmt sodann exemplarisch die Interaktion von Struktur und Subjekt in den Blick und leitet daraus Irritation, Ähnlichkeitsdenken und Erkenntnisbildung als zentrale Verstehensanforderungen und Bildungspotenziale ab.

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Danksagung

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ich habe heut mittag mein denken gesehen, / es war eine abgeweidete wiese mit buckeln. wobei, / es könnten auch ausläufer bemooster bergketten sein, / jener grünfilzige teppich, den rentiere fressen. / nein, einfach eine rege sich wölbende landschaft jenseits / der baumgrenze, und sie war definitiv geschoren. / die gedanken gingen leicht schwindelnd darüber / wie sichtbar gemachte luftströme, nein eigentlich vielmehr / wie eine flotte immaterieller hoovercrafts. sie nutzten / die buckel als schanze [Hervorhebung im Original].1 (Rinck 2007, S. 73)

Dass diese Arbeit gedacht, geschrieben, überdacht, umgeschrieben, neu gedacht, weitergeschrieben und schließlich fertiggestellt wurde, ist vielen Menschen zu verdanken. Michael Kämper-van den Boogaart und Dorothee Wieser haben mich am Ende meines Studiums in das deutschdidaktische theoretische und empirische Forschen eingeführt, meine Begeisterung für Metaphern geweckt und der Arbeit damit ihren Denkrahmen gegeben. Dorothee Wieser danke ich für ihre unermüdliche Bereitschaft, gemeinsam laut zu denken, und manchen Hinweis, der einen Buckel zur Schanze werden ließ. Irene Piepers Gedanken zum Metaphernverstehen haben die Arbeit ebenfalls beeinflusst, zunächst durch Lektüren und später in anregenden Gesprächen.

Mein Dank gilt außerdem den Schülerinnen und Schülern, die mir Einblicke in ihr Denken gewährt haben, und all den inspirierenden Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschdidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Dresden und andernorts, mit denen ich so gerne nachdenke.

Von...

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