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Turns und kein Ende?

Aktuelle Tendenzen in Germanistik und Komparatistik

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Edited By Elke Sturm-Trigonakis, Olga Laskaridou, Evi Petropoulou and Katerina Karakassi

Der Band setzt sich kritisch mit «Cultural Turns» allgemein auseinander und lotet deren Anwendungsmöglichkeiten vom «post-imperial», über den «ecocritical» bis hin zum «economical turn» aus. Dabei zeigt sich das innovative Potenzial der Turns, aber auch die Notwendigkeit, sie epistemisch in den Einzeldisziplinen zu verankern. Die Symbiose der «Cultural Turns» mit Literaturwissenschaft und Komparatistik scheint etabliert zu sein. Transdisziplinarität und Kombinationen wie «Postkoloniale Germanistik» sind selbstverständlich, und die Komparatistik untersucht Diachronie und Synchronie von jeglichen Wissenssystemen. Die Beiträger nehmen sich den Umstand, dass sich Einzelphilologien und Komparatistik unter dem Vorwurf der Orientierungslosigkeit dennoch in einer Dauerkrise befinden, zum Anlass für eine Bestandsaufnahme.

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Soldatischer Habitus und Gender-Transgressionen in der österreichischen und polnischen Literatur zum Ersten Weltkrieg (Monika Szczepaniak)

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Monika Szczepaniak1

Soldatischer Habitus und Gender-Transgressionen in der österreichischen und polnischen Literatur zum Ersten Weltkrieg

Abstract: Based on sociological concepts of masculinity, especially Bourdieu’s theory of masculine habitus, the article focuses on the stability or fragility of cultural constructions of military masculinity as well as constructions of femininity in the context of the First World War. These aspects are the subjects of the analysis of selected Austrian and Polish literary texts.2

Krieg, Gender und soldatischer Habitus

Das Patriarchat ist eine Ordnung des Lebens und des Todes, eine Ordnung der heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit, eine Ordnung der Öffentlichkeit und Privatheit, eine Ordnung des Helden und des Schmerzes, eine Ordnung der Institution […] und der anarchistischen, abenteuerlichen Wildheit, eine Ordnung des Schönen und Häßlichen, des Guten und Schlechten, des Anziehenden und Widerwärtigen, des Wahren und Falschen. In diese Ordnung ist das Individuum eingeschrieben, der Mann anders als die Frau. (Forster, 62)

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