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Denk- und Lernkulturen im wissenschaftlichen Diskurs / Cultures of Thinking and Learning in the Scientific Discourse

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Gerd-Bodo von Carlsburg

Dieser Band dokumentiert eine Reihe von Beiträgen der XXI. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz «Bildungsreform und Lehrerausbildung» zum Thema «Denk- und Lernkulturen im wissenschaftlichen Dialog». Im Fokus standen neue Bildungsstandards für die Hochschul- und Schulbildung. Der Erwerb dieser interaktiven Kompetenzen in der wissenschaftlichen Forschung im Bildungs- und Erziehungsbereich sind Voraussetzung für die Bildung einer Identität, um den Herausforderungen unserer Gesellschaft im kommenden Jahrzehnt gerecht zu werden.

This volume presents a series of contributions from the XXIst International Scientific Conference on «The Reform of Education and Teacher’s Training» on the topic «Cultures of Thinking and Learning in the Scientific Dialogue». The articles consider new educational standards of Higher and Secondary Education. The acquisition of interactive competence in scientific research and the educational sector is a prerequisite for achieving an identity in order to meet the challenges of our society in the coming decade.

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Probleme und Chancen einer Wertorientierung in der beruflichen Bildung (Thomas Vogel)

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Thomas Vogel

Probleme und Chancen einer Wertorientierung in der beruflichen Bildung

Abstract: The paper examines the theoretical and regulatory basics of the learning field concept with regard to the possibilities of value-­oriented vocational education and training. On the basis of these analyzes, proposals from different studies are assessed which attempt to integrate (ecological) values into the practice and curricula of vocational education and training. From the analysis and the criticism of the present studies will be finally hypotheses formulated to create a promising value-­oriented vocational training.

Obwohl menschliche Arbeitsprozesse vielfältig in ethische Kontexte eingebunden sind, spielen ethische Fragestellungen in der Berufsbildung eher eine untergeordnete Rolle. Die Gründe hierfür sind sehr komplex und nicht einfach zu erklären. Ein wichtiger Grund für die Vernachlässigung solcher Fragen besteht aber wohl darin, dass berufliche Bildung besonders auf die Qualifizierung für Tätigkeiten in einem ökonomischen Kontext ausgerichtet ist. Die Unternehmen in diesem ökonomischen Feld sind aber vorrangig auf das Ziel der Gewinnmaximierung fokussiert und es ist ausgesprochen schwierig, in diesem Umfeld andere Normen als die vom ökonomischen System vorgegebenen zu realisieren. Deshalb ist es für die Betroffenen ebenfalls schwierig, ethische Orientierungen, die ihnen in Berufsbildungsprozessen vermittelt werden, in den betrieblichen Alltag einzubringen und umzusetzen.1 Die Komplexität einer wertorientierten Berufsbildung soll im Folgenden aus drei Perspektiven beleuchtet werden:

1. die Komplexität menschlicher Dispositionen

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