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«Linguistic Landscape» und Fremdsprachendidaktik

Perspektiven für die Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik

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Edited By Camilla Badstübner-Kizik and Věra Janíková

Die Texte des Buches sind im Kontext einer medien- und kulturaufmerksamen Fremd- und Zweitsprachendidaktik verankert und stellen Aspekte heraus, die in der Diskussion zum didaktischen Potenzial von Linguistic Landscapes noch wenig Beachtung fanden. Die thematische Breite reicht vom interkulturellen Lernen über historisches Lernen in Verbindung mit dem Konzept der Erinnerungsorte, Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik, Fremd- und Zweitspracherwerbsforschung bis zur Sprach(en)politik. Die Fülle an Anwendungsfällen und Reflexionen zeigt, in welche Richtungen sich das lebendige Forschungsfeld Linguistic Landscape aus der Perspektive der Fremdsprachendidaktik entwickeln könnte. Das Buch stellt einen wichtigen Beitrag zu einer Didaktik der Linguistic Landscape dar. (Ass. Prof. Dr. Silke Pasewalck, Universität Tartu)

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Linguistic Landscape Wien – Mehrsprachigkeit von unten

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Thomas Fritz und Dilek Taşdemir



This chapter provides a short overview of the current debates on linguistic landscape research and positions the present debate at the crossroads of quantitative and qualitative research. Examples of linguistic landscape research in various regions of Vienna are provided and interpreted from three perspectives: the general quantitative one showing the representation of languages in parts of Vienna, a more ethnographic perspective and a metrolingual one showing code-meshing in a number of signs. The multilingual situation of Vienna, a city with about 50% inhabitants with migrational background, is most visible at market places where languages and people mix and intermingle. In conclusion, the paper offers some remarks on the potential of participatory linguistic landscape research with learners of German as a Second Language.

 

Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Linguistic Landscape-Forschung und verortet die laufende Debatte am Schnittpunkt zwischen quantitativer und qualitativer Forschung. Beispiele aus der Linguistic Landscape Wiens werden anschließend aus einer allgemein quantitativen Perspektive diskutiert, die die Präsenz unterschiedlicher Sprachen in einzelnen Teilen Wiens deutlich macht, aus einer eher ethnographischen Perspektive sowie aus einer metrolingualen Perspektive, die das Phänomen des Code-meshing in schriftlichen Zeichen fokussiert. Die Mehrsprachigkeit Wiens, einer Stadt, in der ca. 50% der Bevölkerung Migrationshintergrund besitzen, wird besonders auf Märkten deutlich, auf denen Sprachen und Menschen aufeinandertreffen und sich vermischen. Abschließend folgen Überlegungen zum Potenzial von Linguistic Landscape-Forschung in der Zweitsprachendidaktik Deutsch unter der Pr...

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