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Jesus, Hauptdarsteller Gottes?

Inszenierung als Schlüssel für einen vernunftgemäßen Glauben

Eberhard Martin Pausch

Der Mensch Jesus kann verstanden werden als Gottes Hauptdarsteller in dem Theaterstück, das Weltgeschichte heißt. Das ist die These dieses Buches. Es gibt historische Indizien dafür, dass er sich selbst so sah, etwa die Nähe der Stadt Nazareth zum antiken Theater in Sepphoris. Die These lässt sich jedoch vor allem semiotisch begründen, wenn man die Person Jesu als ein mehrdimensionales Zeichen versteht. Jesus und seine Jüngerinnen und Jünger machten Glaube, Hoffnung und Liebe als Grunddimensionen menschlicher Existenz sichtbar. Wer ihm nachfolgt, lebt ebenfalls in diesen Dimensionen und erkennt Gott als den Regisseur der Geschichte an. Dessen Hauptdarsteller Jesus ist auch heute noch leibhaft erfahrbar, unter anderem im Leben der Glaubenden und im Geschehen von Gottesdienst und Abendmahl.

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Literaturverzeichnis

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„Apfelbaum“, in: Das Luther-Lexikon, hg. von Volker Leppin und Gury Schneider-Ludorff, Regensburg 2014, S. 68 f.

Asfa-Wossen Asserate: Den Glauben zur Vernunft, die Vernunft zum Glauben bringen, Berlin 2018

Karl Barth: Die Kirchliche Dogmatik, Erster Band: Die Lehre vom Wort Gottes: Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik [1932], Zürich 12. Aufl. 1989

Don Belt: „Leben zu Zeiten des Jesu[s]“, in: National Geographic Deutschland, Collector’s Edition No. 21, Hamburg 2014, 30–39

Klaus Berger: Paulus, München 2008

Klaus Berger: Wer war Jesus wirklich?, Stuttgart 1995

Eugen Biser: Paulus – Zeugnis, Begegnung, Wirkung, Darmstadt 2003

Günther Bornkamm: Paulus, Stuttgart 7. Auflage 1993

Herbert Braun: Jesus: Der Mann aus Nazareth und seine Zeit, Stuttgart 3. Aufl. 1972

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