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Ichbewusstsein – Gruppenbewusstsein

Die Energiebasis und ihre logischen Folgen

Sander Wilkens

Die Weltgeschichte hat einige Kehren – und Kehrseiten – erlebt, theoretisch dreht sie sich noch immer um das Einzelbewusstsein. Praktisch trifft dies nicht mehr zu, seit einigen Dezennien hat das Gruppenbewusstsein das Zentrum übernommen. Das einzelne oder individuelle hat sich ihm nach- oder unterzuordnen, es mag auch das gemeinschaftliche heißen. Warum das möglich ist, und beides zugleich, der Wandel und sein ganz anderer, geradezu gegenteiliger Anschein, hat mehrere Gründe. Der erste ist die fundamentale Basis, die Energie. Es gilt, selbige ins Zentrum zu heben, dabei aber nicht auf die naturwissenschaftliche (genetische oder neurologische) zu beschränken. Die anderen Gründe haben allesamt mit der Logik zu tun, dem Schlüssel, der an und für sich der Philosophie gebührt.

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Vorwort

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›Daten regieren die Welt‹. Sätze dieser Art – man könnte sie Aphorismen, wenigstens aphoristisch nennen – wecken den Einwand. Sodann wechseln, mit Bedacht, die Reihen in den beiden Stellen, die einen verschärfen den Chronismus, und setzen statt der Daten und -sätze die Zahlen, die Algorithmen – offenbar eine Steigerung –, die andern weichen in die Historie und setzen das Geld (Kapital, die Währungen), die Präsidenten, Zensoren, Umfrager und Statthalter. Schließlich, da die (menschliche) Weisheit nicht ausbleiben darf, die Mehrzahl, die Katastrophen, die Schwächen und Fehler oder – endgültigen Defizite. Selten ist zu erwarten – das Bewusstsein. Es sei, gleichwohl, an dieser Stelle, und das Bewusstsein regiert die Welt.

Wenn sich die Philosophie hierfür entscheidet, muss sie Grund haben, noch dazu einen guten. Wenn sie überhaupt einen Grund hat, fühlen sich vermutlich nicht wenige berechtigt, dies möge reichen, und so ziehen sie den Pfad über den stets selbigen Plan, jedenfalls als selbig angenommenen. Die Lebenszeit gibt ihnen öfters recht, bedenkt man, wieviel (oder eher wenig) sie tatsächlich während ihres Ablaufs ändern mussten, i.e. ihr Grund wurde geduldet. Sollte er aber ein guter sein müssen, kehrt der Absatz zurück, und der Plan unterliegt, eventuell, gewaltigen Veränderungen. Nun aber selbige als Evolution oder Umbruch erneut in der Chronik anzumelden, dürfte obsolet sein. Fraglos sind die letzten hundert Jahre, ja nur zwei Dezennien Einbrüche in Wissenslagen und Bewerkstelligung des human-gesellschaftlichen Lebens, wie sie den Apex der Evolution...

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