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Die Abwertung des Anderen mittels Sprache im Amateurfußball

Ein soziolinguistischer Vergleich in Deutschland und Frankreich

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Florian Koch

«Kanake» oder «Kartoffel»? Wörter beschreiben mehr als einzelne Objekte. Wörter teilen ein, grenzen aus und werten ab. Das soziale Phänomen der alltäglichen verbalen Gewalt stellt der Band am Beispiel des Amateurfußballs in Deutschland und Frankreich explorativ dar. Der Autor veranschaulicht, dass verbale Gewalt im Amateurfußball in beiden Ländern weit verbreitet ist. Die Mehrheit der berichteten konkreten verbalen Gewalt lässt dabei auf Gruppenbezogene Menschenfeindliche Einstellungen schließen. Hierbei überwiegen sexistische Beleidigungen. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass der Schiedsrichter verbale Gewalt höchst unterschiedlich bewertet. Landesspezifische Konflikte schlagen sich hingegen nicht signifikant bei der Bewertung von verbaler Gewalt durch den Amateurschiedsrichter nieder. Vielmehr kann angenommen werden, dass das Regelwerk der FiFA Richtschnur deutscher und französischer Amateurschiedsrichter ist.

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Danksagung

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Die vorliegende Dissertation ist im Cotutelle-Verfahren zwischen der Université Paris Descartes und der Universität Leipzig in einem Zeitraum von vier Jahren entstanden.

In diesen turbulenten Jahren war ich Forschungspraktikant an der Université Paris Descartes, Lehrbeauftragter bei Sciences Po Paris, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Le Mans Université und arbeite nunmehr als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Bei allen diesen spannenden universitären Tätigkeiten in Deutschland und Frankreich hatte ich stets das Glück, mit verständnisvollen Vorgesetzten und hilfsbereiten Kollegen zusammenzuarbeiten, die mich jederzeit unterstützten, mir wertvolle Tipps gaben und mich darin bestärkten, weiter mit voller Kraft an der Dissertation zu arbeiten. Hierfür bedanke ich mich bei allen recht herzlich.

Mein ganz besonderer Dank gilt meiner Betreuerin Frau Prof. Dr. Sabine Bastian und meinem Betreuer Herrn Prof. Dr. Jean-Pierre Goudaillier, die mich als Politologen für die kontrastive Soziolinguistik begeisterten und mich jederzeit sowohl fachlich als auch moralisch unterstützten. Un grand merci à vous deux.

Des Weiteren bedanke ich mich bei allen Teilnehmern dieser Untersuchung, sowohl bei denjenigen, die Auskunft gaben, als auch bei den hoch motivierten Studierenden, die unter meiner Leitung den Großteil der Erhebungen durchführten und die Interviews, Beobachtungen und Videos transkribierten. Ohne sie wäre diese Untersuchung nicht möglich gewesen.

Auch möchte ich mich bei meiner Kollegin Dr. Regina Weber für ihre äußerst wertvollen Tipps und konstruktiven Verbesserungsvorschläge insbesondere am Ende...

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