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Grenzen des Wachstums

Eine Annäherung in 16 Essays

Edited By Andreas Koch and Martina Winkler

Die aktuellen Debatten zeigen, wie schwierig es ist, Grenzen zu ziehen und Grenzwerte festzulegen. Ohne Grenzen jedoch, fehlen uns Orientierung und Positionierung. Viele Grenzen unseres alltäglichen Lebens sind nicht von Natur aus vorgegeben, sie unterliegen vielmehr einem aktiven und partizipativen Aushandlungsprozess. Die Schwierigkeit der Grenzziehung zeigt sich vor allem beim Begriff des Wachstums. Der vorliegende Band nimmt sich der Herausforderung an, Grenzen des Wachstums in den Bereichen Ökonomie, Medien, Kommunikation, Migration und Gesellschaft in essayistischer Weise aufzuzeigen.

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Hadwig Soyoye-Rothschädl: Fairhandel oder Freihandel: Anders Handeln Salzburg

Fairhandel oder Freihandel: Anders Handeln

Salzburg

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Hadwig Soyoye-Rothschädl

Abstract: Global trade agreements haven’t fulfilled what they promised in the past, and it is supposed that they will fail in the future as well.

Keywords: history of free trade, labor market, environmental standards

Europaweit und transatlantisch setzen sich hunderttausende Menschen für geordnete Märkte und gerechten Handel ein. Warum tun sie das und was kann man gegen ‚freien‘ Handel haben? Dazu stellt sich die Frage, warum wird und wie wurde überhaupt gehandelt? Vereinfacht könnte man sagen: Du hast etwas, was ich nicht habe aber brauche, und ich habe etwas, was du nicht hast aber brauchst und deshalb tauschen wir.

Ursprünglich haben Menschen die für sie lebensnotwendigen Güter wie z.B. Nahrung, Bekleidung oder Behausungen größtenteils selbst hergestellt. Mit dem Ackerbau und der Entwicklung vom Nomadismus hin zur Sesshaftigkeit vor ca. 12.000 Jahren setzte auch eine Spezialisierung bzw. die Herausbildung verschiedener Berufe ein. Aber erst mit der Metallgewinnung und Verarbeitung vor ca. 7.000 Jahren begann ein sich verstärkender Handel. Der Rohstoffabbau und der Handel ließen auch erste privilegierte, einflussreiche Schichten entstehen. Wasserwege und befestigte Straßen waren Voraussetzungen dafür, Güter in weit entfernte Regionen zu transportieren. Besonders wichtig waren daher Zugänge zu Häfen und nautisches Wissen, aber auch das Vorhandensein von sicheren Landverbindungen, wie sie beispielsweise die Römer in ihrem Reich als dichtes Straßennetz unterhielten. Über Jahrhunderte und Jahrtausende wurden also Güter gehandelt, die es...

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