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Besonderheiten im sozialen Verhalten und emotionalen Erleben bei Lernenden mit Störungen des Lesens / Rechtschreibens

Analyse relevanter Faktoren aus Elternperspektive als Planungsgrundlage für Interventionsansätze

Yannic Wiegold

Probleme im Rechtschreiben gehen häufig einher mit Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel Aufmerksamkeitsproblemen, Hausaufgabenkonflikten, depressiven Verstimmungen oder aggressiven Verhaltensweisen. In dieser Untersuchung wurden die Eltern von Lernenden mit Rechtschreibproblemen nach deren Verhalten befragt. Als Fragebögen wurden die Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) und die Deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist eingesetzt. Aus den beschriebenen Auffälligkeiten leitet der Autor Interventionspunkte ab.

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7 Deskriptive Statistik

7 Deskriptive Statistik

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Der Ergebnisteil dient dazu, die in der empirischen Untersuchung gewonnen Werte vorzustellen, sie zu interpretieren, mit den Hypothesen in Verbindung zu setzen, sowie Schlüsse daraus zu ziehen. Die deskriptive (beschreibende) Statistik im befasst sich im speziellen mit der quantitativen Beschreibung und grafischen Darstellung von Datenstrukturen (Völkl & Korb, 2018, S. 2).



Abb. 21: Teilnehmerzahlen der empirischen Untersuchung

Die Rücklaufquoten ergeben sich aus der Grundgesamtheit (N = 370) verteilter Elternbriefe mit der Einladung, an der Studie teilzunehmen. Dabei wird nicht betrachtet wie viele Briefe jeweils pro Standort verteilt wurden, bzw. zurückgekommen sind, da diese Werte nicht vorlagen.

Die Entscheidung, eine schriftliche Befragung durchzuführen, wurde durch die Herausarbeitung der Vorteile in Kapitel 6.1 bereits begründet.

Ein großer Nachteil einer schriftlichen Befragung ist die schwankende Rücklaufquote bzw. Ausfallquote der versendeten Fragebögen.

Diekmann (2001) hält Werte von 5%–20% an Rücklauf in schriftlichen Befragungen für typisch.

Hippler (1988) gibt Werte von 10%–90% als realistisch an. Klein und Porst (2000) halten Werte zwischen 30% und 50% für möglich.

Auf die Total-Design-Method nach Dillmann wird an dieser Stelle nicht weiter eingegangen. Der interessierte Leser findet aber in (Dillmann, 2000) ab Seite 360 Informationen dazu.

Der zweite Brief für die Eltern, die an der Studie teilnehmen wollten, wurde ein paar Wochen vor den Sommerferien verteilt, um auch diejenigen unter ihnen zu erreichen, deren Kinder...

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