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Besonderheiten im sozialen Verhalten und emotionalen Erleben bei Lernenden mit Störungen des Lesens / Rechtschreibens

Analyse relevanter Faktoren aus Elternperspektive als Planungsgrundlage für Interventionsansätze

Yannic Wiegold

Probleme im Rechtschreiben gehen häufig einher mit Auffälligkeiten im Verhalten von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel Aufmerksamkeitsproblemen, Hausaufgabenkonflikten, depressiven Verstimmungen oder aggressiven Verhaltensweisen. In dieser Untersuchung wurden die Eltern von Lernenden mit Rechtschreibproblemen nach deren Verhalten befragt. Als Fragebögen wurden die Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ) und die Deutsche Schulalter-Formen der Child Behavior Checklist eingesetzt. Aus den beschriebenen Auffälligkeiten leitet der Autor Interventionspunkte ab.

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8 Prüfstatistik

8 Prüfstatistik

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Mit Hilfe der Inferenz- oder Prüfstatistik werden u.a. in Anlehnung an Schnell, Hill und Esser (2011) durch verschiedene Arten der Signifikanztests Rückschlüsse auf die Validität der vorher interpretierten Ergebnisse ermöglicht.

Im ersten Schritt werden dazu über Kreuztabellen diejenigen Skalen gegenübergestellt, die von ihrer theoretischen Herkunft her auf sehr ähnliche bis gleiche Ergebnisse kommen müssten. Gleichzeitig wird jeweils die Signifikanz für die einzelnen Kreuztabellen mit Hilfe des Chi-Quadrat-Tests, dem Likelihood-Test und dem linearen Zusammenhang ermittelt. Eine hohe Übereinstimmung ist immer dann anzunehmen, wenn diejenigen Eltern, die in einem der Fragebögen grenzwertige oder auffällige Ergebnisse erzielen, dieses auch in dem jeweils anderen Fragebogen erreichen.

Tab. 55: Kreuztabelle: Gesamtproblemwert / internale Probleme (*)





Die erste Kreuztabelle stellt den Gesamtproblemwert des SDQ-Deu und den internalen Problemen (INT) der CBCL/6-18R gegenüber.

20% der Probandinnen und Probanden (N = 2), die im Gesamtproblemwert grenzwertige Werte erreichen, erzielen diese auch im Bereich der internalen Probleme. 30% (N = 3) erreichen auffällige Werte auf der Skala der internalen Probleme. Somit erzeugen Probandinnen und Probanden mit grenzwertigem Gesamtproblemwert zu 50% (N = 5) gleiche oder schlechtere Ergebnisse bei den internalen Problemen.

Bei den Probandinnen und Probanden, die beim Gesamtproblemwert auffällige Werte erreichen, erzielen 72,7% dies auch bei den internalen Problemen. 18,2% erhalten grenzwertige Ergebnisse.

Von Probandinnen und Probanden mit auffälligem Gesamtproblemwert erzeugen 90,9% grenzwertige oder auffällige Ergebnisse bei den...

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