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Professionelles Schreiben in mehreren Sprachen

Strategien, Routinen und Sprachen im Schreibprozess

Series:

Sabine E. Dengscherz

Wie schreiben professionelle Schreiber*innen? Wie passen sie ihre Strategien, Routinen und sprachlichen Ressourcen situativ an? In 17 Fallstudien wird Mustern und Zusammenhängen in Schreibprozessverläufen mehrsprachiger Schreiber*innen nachgegangen: 13 Studierende und 4 Wissenschaftler*innen haben Schreibsessions im Real life writing mit Screen-Capturing-Software aufgezeichnet und in Interviews über ihre Sprach(en)- und Schreibbiographien Auskunft gegeben. Auf der Cross-Case-Analyse dieser 17 Fallstudien basiert das PROSIMS-Schreibprozessmodell, das die spezifischen Einflussfaktoren und dynamischen Wechselbeziehungen in Schreibsituationen konzipiert und visualisiert. Es wird durch eine umfassende interdisziplinäre Diskussion einschlägiger Fachdiskurslinien kontextualisiert.

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Vorwort und Danksagung

Vorwort und Danksagung

Wer über das Schreiben schreibt, hat auch eigene Erfahrungen damit. Nach Murray (1991) ist alles Schreiben in gewisser Weise autobiographisch – für Schreiben über Schreiben gilt das wohl in besonderem Maße. Dies schafft eine persönliche Involviertheit in den Forschungsgegenstand. In meinem Fall haben berufliche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen (Wissenschaft, Schreibdidaktik, Journalismus und Literaturszene) die Erkenntnisinteressen der Untersuchung beeinflusst. Zentraler Ankerpunkt ist meine Arbeit mit Studierenden der Transkulturellen Kommunikation am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien.

Die Monographie basiert auf der Auswertung von 17 Fallstudien, die das Kernstück des Projekts PROSIMS (Strategien und Routinen für Professionelles Schreiben in mehreren Sprachen) ausmachen. Projekt und Buchpublikation wurden vom Österreichischen Forschungsförderungsfonds FWF im Rahmen des Elise-Richter-Programms gefördert (Projekt-Nr. V-342, Laufzeit: Mai 2014–Oktober 2019). Ohne die großzügige Unterstützung des FWF hätte das Projekt nicht durchgeführt und das Buch nicht publiziert werden können.

Darüber hinaus danke ich allen Kolleg*innen und Mentor*innen, die mich in verschiedenen Phasen auf meinem Weg von der ersten Idee bis zur Fertigstellung meiner Habilitationsschrift begleitet haben, ganz besonders Hans-Jürgen Krumm, Brigitta Busch, Gerhard Budin, İnci Dirim, Magdalena Knappik, Marion Döll, Carmen Heine und Dagmar Knorr sowie meiner Projektmitarbeiterin Melanie Steindl. Der Firma Techsmith und vor allem ihrer Mitarbeiterin Daniela Maurer danke ich für die ausgezeichnete Produktberatung und den technischen Support, den sie von den USA aus für dieses Projekt geleistet hat. Für inspirierende Gespräche, organisatorische Unterstützung, mentalen Beistand und intellektuelle Anregungen zum professionellen Schreiben in mehreren Sprachen möchte ich außerdem noch vielen weiteren Kolleg*innen meinen Dank aussprechen.

Ganz besonders möchte ich noch einer Gruppe von Menschen danken, die ich nicht namentlich nennen kann – weil ihre Anonymität gewahrt bleiben soll: den Proband*innen, die an den Fallstudien teilgenommen haben. Sie haben mir erlaubt, beim Schreiben einen Blick über ihre Schultern zu werfen, mir in den Interviews tiefe und teilweise sehr persönliche Einblicke in ihr Schreiben, ihre Sprach(en)biographien und Repertoires gewährt, die Fallstudien gegengelesen und mir Feedback gegeben. Ich danke ihnen allen herzlich für ihre Zeit, ihr Vertrauen und die intensive Zusammenarbeit.

‘Last but not least’ bin ich meinem Mann Robert Dengscherz dankbar für seine liebevolle Unterstützung meiner Arbeit auf vielen Ebenen, privat und beruflich. Am letzten Schliff der Visualisierung meines Schreibprozessmodells hat er entscheidend mitgewirkt.

Wien, im September 2019