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Professionelles Schreiben in mehreren Sprachen

Strategien, Routinen und Sprachen im Schreibprozess

Series:

Sabine E. Dengscherz

Wie schreiben professionelle Schreiber*innen? Wie passen sie ihre Strategien, Routinen und sprachlichen Ressourcen situativ an? In 17 Fallstudien wird Mustern und Zusammenhängen in Schreibprozessverläufen mehrsprachiger Schreiber*innen nachgegangen: 13 Studierende und 4 Wissenschaftler*innen haben Schreibsessions im Real life writing mit Screen-Capturing-Software aufgezeichnet und in Interviews über ihre Sprach(en)- und Schreibbiographien Auskunft gegeben. Auf der Cross-Case-Analyse dieser 17 Fallstudien basiert das PROSIMS-Schreibprozessmodell, das die spezifischen Einflussfaktoren und dynamischen Wechselbeziehungen in Schreibsituationen konzipiert und visualisiert. Es wird durch eine umfassende interdisziplinäre Diskussion einschlägiger Fachdiskurslinien kontextualisiert.

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Abkürzungen

Zur Einführung

1. Handlungsraum Text – Anforderungen an professionelles Schreiben

1.1 Texte und Kommunikationssituationen

1.1.1 (Professionelles) Handeln in und mit Texten

1.1.2 Texte als kommunikative Einheiten

1.1.3 Kommunikative Texteigenschaften

1.1.4 Dimensionen von ‚Situation‘

1.1.5 Gelingensbedingungen von Kommunikation in zerdehnten Sprechsituationen

1.2 Zur Gestaltung von Kommunikationsangeboten in pragmatischen Texten

1.2.1 Bemühen um störungsfreie Kommunikation

1.2.2 Mehrdimensionalität kommunikativer ‚Botschaften‘

1.2.3 Zur sprachlichen Handlungsstruktur von Texten

1.2.4 Mehrfachadressierung durch das ‚Nachstellen‘ authentischer Kommunikation

1.3 Texte im kulturellen und situativen Kontext

1.3.1 Arten von Kontexten

1.3.2 Zur sozialen Einbettung von Kommunikationsangeboten

1.3.3 Intentionen und Konventionen

1.3.4 Machtgefüge und Positionen von Schreiber*innen im Feld

1.3.5 Zur Vielschichtigkeit von ‚Kultur‘

1.4 Domänen und Textmuster

1.4.1 Domänenspezifische Ansätze

1.4.1.1 Wissenschaftliches Schreiben

1.4.1.2 Professionelle Kurztextproduktion

1.4.2 Textmuster als soziale Prozesse

1.4.2.1 Textsorten, Textfunktionen, Sprechgattungen, Genres

1.4.2.2 Routinen und Prozeduren

1.5 Zwischenfazit

2. Wege zur Schreibexpertise: ontogenetische Entwicklungsperspektiven

2.1 Modellierungen von Entwicklungsverläufen

2.1.1 Kognitiv orientierte Schreib(entwicklungs)modelle

2.1.1.1 Entwicklungsstufen nach Bereiter (1980)

2.1.1.2 Entwicklungsstufen nach Feilke (1996)

2.1.1.3 Die Modelle von Bereiter/Scardamalia (1987) und Kellogg (2008)

2.1.1.4 Professionelles Schreiben vor dem Hintergrund der skizzierten Modelle

2.1.2 Schreibentwicklung als Sozialisierung

2.1.3 Kontextspezifische Perspektiven auf Schreibentwicklung

2.1.3.1 Zum Übergang von der Schule an die Universität

2.1.3.2 Entwicklungsmodelle wissenschaftlichen Schreibens

2.1.3.3 Autorschaft, Positionierung und Umgang mit Wissen

2.1.3.4 Sozialisierung in der Domäne Wissenschaft

2.1.3.5 Literalität und Text(sorten)kompetenz

2.2 Kompetenzen für wissenschaftliches Schreiben und professionelle Kurztextproduktion

2.2.1 Zu Dimensionen von Schreibkompetenz

2.2.1.1 Kompetenzen aus didaktischer Perspektive

2.2.1.2 Überlegungen zum Kompetenzbegriff

2.2.1.3 Teilkompetenzen und Teilbereiche von Schreibexpertise

2.2.1.3.1 Teilbereiche und Wissensarten

2.2.1.3.2 Kompetenzen für Teilaktivitäten beim Schreiben

2.2.1.4 Sprachkompetenz und sprachenübergreifende Kompetenzen

2.2.2 Domänenspezifische Aspekte in der Modellierung von Kompetenzen

2.2.2.1 Spezifische Kompetenzen für wissenschaftliches Schreiben

2.2.2.2 Spezifische Kompetenzen für professionelle Kurztextproduktion

2.3 Individuelle Professionalisierung als lebenslanges Lernen

2.4 Zwischenfazit

3. Wege zum Text – aktualgenetische Prozessperspektiven

3.1 Schreiben und Denken

3.1.1 Schreiben als Problemlösen?

3.1.1.1 Probleme, Hürden und Routinen

3.1.1.2 Well-defined problems und ill-defined problems

3.1.1.3 Problemlösen und Expert*innen-Handeln

3.1.1.4 Problemlösesituationen im Schreibprozess

3.1.2 Von der vagen Vorstellung zum konkreten Text

3.1.3 Schreiben und Gedächtnis

3.1.4 Materialisiertes als Auto-Input

3.1.5 Schreibfluss im Flow

3.2 Zur Modellierung von Schreibprozessen

3.2.1 Teilaktivitäten, Phasen, Parallelprozesse: Kognitive Schreibprozessmodelle und ihre Rezeption

3.2.2 Didaktische Zielsetzungen von Schreibprozessmodellierungen

3.2.3 Individuelle Unterschiede in Schreibprozessabläufen

3.2.4 ‚Translating‘ – eine umstrittene Metapher

3.3 Das dreiteilige PROSIMS-Schreibprozessmodell

3.3.1 Der erste Teil des PROSIMS-Schreibprozessmodells: Das Situationen-Abfolge-Modell (SAM)

3.3.1.1 Exkurs zum HRAH-Konzept I: Heuristische und rhetorische Dimension

3.3.1.2 Exkurs zum HRAH-Konzept II: Anforderungen, Anforderungsniveaus und Herausforderungen

3.3.2 Der zweite Teil des PROSIMS-Schreibprozessmodells: Das Situationen-Zoom-Modell (SZM)

3.3.3 Der dritte Teil des PROSIMS-Schreibprozessmodells: Das Situationen-Wechselwirkungen-Modell (SWM)

3.3.4 Zur Kompatibilität mit anderen Ansätzen

3.4 Routinen und Strategien im Schreibprozess

3.4.1 Strategien, Routinen, Schreibprozessverläufe

3.4.2 Bewusstheit und Bewusstmachung

3.4.3 Intuition im Kontext von Bewusstheit und Lehr- und Lernbarkeit

3.4.4 Strategien als ‚Antworten‘ auf Herausforderungen

3.5 Zwischenfazit

4. Mehrsprachige Handlungsräume beim professionellen Schreiben

4.1 Konzeptionen von ‚Sprache‘ und ‚Sprachen‘

4.1.1 Repräsentationen von Sprache und Sprachen

4.1.1.1 Zur Konstruktion von ‚Einzelsprachen‘

4.1.1.2 ‚Einzelsprache‘ als Hilfskonstrukt

4.1.2 Überlegungen zu Sprach(en)repertoires

4.1.2.1 Sprachliche Repertoires als kommunikative Ressourcen

4.1.2.2 Sprachkompetenzen in ‚truncated repertoires‘

4.1.2.3 Sprach(en)kenntnisse in individuellen Repertoires

4.1.3 Einheit und Vielfalt: Mehrsprachigkeit und das monolinguale Paradigma

4.2 Textgestaltung im Kontext von Mehrsprachigkeit: Die Produktebene

4.2.1 Zum Einfluss von Sprache und (Fach-)Kultur auf die Handlungsstruktur in Texten

4.2.1.1 Kontrastive Text(sorten)analysen und Textmustertransfer

4.2.1.2 Zur Vielschichtigkeit von Konventionen

4.2.1.3 Sprachenübergreifender Umgang mit Textmustern

4.2.2 Sprache, Macht, Prestige und Praxis

4.2.2.1 Positionierung und Legitimierung

4.2.2.2 Mehrsprachigkeit im Kontext von Einsprachigkeitsideologien

4.2.2.3 Englisch als internationale Wissenschaftssprache

4.2.3 Codeswitching, Codemixing und Codemeshing

4.2.3.1 Formen der Sprachmischung

4.2.3.2 Codemeshing

4.2.3.3 Abgrenzungsprobleme und Begriffsverwirrungen

4.2.3.4 Sprachmischungen in Produkt und Prozess

4.3 Entwicklung, Professionalisierung und Mehrsprachigkeit

4.3.1 Sprachen- und schreibbiographische Entwicklungslinien

4.3.2 Sprachkompetenz und Textkompetenz

4.3.3 Schreiben als Textproduktion und als Lernaktivität

4.3.4 Higher Order Concerns in einer L2 bearbeiten

4.3.5 Von der Defizitorientierung zum selbstbestimmten mehrsprachigen Handeln

4.4 Mehrsprachiges Handeln im Schreibprozess

4.4.1 Prozessorientierung und mehrsprachige Schreibkompetenz

4.4.1.1 Prozess- und Produktorientierung integrieren

4.4.1.2 Individuelle Voraussetzungen und situative Bedingungen berücksichtigen

4.4.2 Zum Zusammenhang von (Einzel-)Sprache(n) und Denken

4.4.2.1 Zur Frage der Sprachgebundenheit des Denkens

4.4.2.2 Sprache und Sprachen im ‚transfer stage‘

4.4.2.3 Zur Rolle der Sprache für Wissen und (Weiter-)Denken

4.4.3 Spezifika von Schreibprozessen in einer L2

4.4.3.1 Modellierungen des Schreibprozesses in einer L2

4.4.3.2 Ressourcen und Transferpotentiale beim Schreiben in einer L2

4.4.4 Zu Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Sprachen im Schreibprozess

4.5 Zwischenfazit

5. Das Untersuchungsdesign

5.1 Zielsetzungen und Forschungsfragen

5.2 Methoden der Datenerhebung und Analyse

5.2.1 Zur Rolle der Grounded Theory Methodology für die Fallstudien

5.2.1.1 Offenheit als Basis für exploratives Vorgehen

5.2.1.2 Zu Methodenkombination im Rahmen der GT

5.2.1.3 Theoretisches Sampling, Vergleiche und Sättigung der Kategorien

5.2.2 Methode der Datenerhebung 1: Screen-Capturing

5.2.3 Methode der Datenerhebung 2: (Retrospektive) Interviews

5.2.3.1 Zu Interaktion und Vertrauen

5.2.3.2 Subjektive Wahrnehmung von Schreibprozessen

5.2.3.3 Zum Ablauf der Interviews

5.2.4 Vorgehensweise bei den Fallstudien

5.3 Proband*innen: Übersicht

5.3.1 Andrea (CS1)

5.3.2 Daniel (CS2)

5.3.3 Annamária (CS3)

5.3.4 Emma (CS4)

5.3.5 Lajos (CS5)

5.3.6 Gellért (CS6)

5.3.7 Denis (CS7)

5.3.8 Ervin (CS8)

5.3.9 Franziska (CS9)

5.3.10 Manuel (CS10)

5.3.11 Carmen (CS11)

5.3.12 Kerstin (CS12)

5.3.13 Magdalena (CS13)

5.3.14 Elisabeth (CS14)

5.3.15 René (CS15)

5.3.16 Birgit (CS16)

5.3.17 Teréz (CS17)

5.3.18 Zusammenfassung und tabellarische Übersicht

5.4 Evaluierung der Methoden

5.4.1 Überlegungen zu Gütekriterien und Generalisierbarkeit der Ergebnisse

5.4.2 Wahrnehmung der Aufnahmesituation

5.4.2.1 Zur Bewusstheit der Aufnahmesituation und zum Einfluss auf das Verhalten

5.4.2.2 Selbstbeobachtung, Reflexion und Lernprozesse

5.4.2.3 Lautes Denken

5.4.2.4 Technische Probleme

5.4.3 Evaluierung der (retrospektiven) Interviews

5.4.3.1 Zu Bewusstheit und Verbalisierbarkeit der Vorgehensweisen

5.4.3.2 Das Interview als Anlass zur Selbstreflexion

5.4.3.3 Individuelle Standpunkte, individuelle Anliegen

5.4.3.4 Klarstellungen und neue Perspektiven in den Interviews

5.4.4 Zusammenfassung: Potentiale und Grenzen der Untersuchung

6. Schreibaufgaben, Schreibsituationen und Anforderungsniveaus in den Fallstudien

6.1 Umfangreiche wissenschaftliche Schreibprojekte

6.1.1 MA-Arbeit

6.1.2 Bachelor- und Seminararbeiten

6.1.3 Final Essay

6.1.4 Fachartikel

6.2 Kurztexte aus dem Wissenschaftsbetrieb

6.2.1 Fachbuchrezension

6.2.2 Abstracts

6.2.3 Biostatement für Stipendienantrag

6.2.4 Projektbericht

6.3 Kurztexte aus professionellen Kontexten

6.3.1 PIK-Aufträge

6.3.2 Texte für Broschüren/Folder

6.3.3 Glosse

6.3.4 Zeitungsnotiz/Kurzbericht

6.3.5 Briefe

6.3.5.1 Beschwerdebrief

6.3.5.2 Elternbrief

6.3.5.3 Leserbrief

6.3.5.4 Offener Brief

6.3.6 Prescription Instructions

6.3.7 Blog-Eintrag

6.3.8 Posting

6.3.9 Introsequenz für Radiosendung

6.3.10 Willkommensrede

6.4 Weitere Schreibaufgaben

6.4.1 Zusammenfassungen

6.4.2 Reflexionen und Analysen

6.4.3 Textoptimierung/Textadaption als eigene Schreibaufgabe

6.5 Zwischenfazit

7. Individuelle Wege zum Text

7.1 Einstellungen zum Schreiben und zum beruflichen Selbstverständnis

7.1.1 Zufriedenheit mit dem Schreiben

7.1.1.1 Zugänge der Wissenschaftler*innen

7.1.1.2 Zugänge der Studierenden

7.1.1.2.1 Generell zufrieden

7.1.1.2.2 Betonung des Lern- und Entwicklungsaspekts

7.1.1.2.3 Zufriedenheit abhängig von situativen Bedingungen

7.1.1.2.4 Negative Erfahrungen überwinden: Beispiel Andrea

7.1.2 Arbeit an der individuellen Professionalisierung

7.1.2.1 Lesen (in der Zielsprache)

7.1.2.2 Das Schreiben als Lerngelegenheit nützen

7.1.3 Zur Rolle der Effizienz beim Schreiben

7.1.4 Authentizität, Kreativität, Konventionen und Normativität

7.1.5 Zusammenfassung

7.2 Schreibprozessabläufe in individueller und situativer Variation

7.2.1 Chronologische Abfolgen von Tätigkeiten im Schreibprozess

7.2.1.1 Planen und Spontanschreiben – terminologische Klärungen

7.2.1.2 Abgrenzbare Phasen: Planen, Formulieren, Überarbeiten

7.2.1.2.1 Schreibphasen bei Kerstin

7.2.1.2.2 Schreibphasen bei René

7.2.1.2.3 Schreibphasen bei Elisabeth

7.2.1.2.4 Schreibphasen und Dateiformate bei Franziska

7.2.1.2.5 Situative Unterschiede: Schreibphasen bei Andrea

7.2.1.3 Abgrenzbare Überarbeitungsphasen

7.2.1.3.1 Überarbeiten aus zeitlicher Distanz

7.2.1.3.2 Wechselnder Fokus in unterschiedlichen Überarbeitungsdurchgängen: Birgit

7.2.2 Integration von Teilaktivitäten

7.2.2.1 Notieren und Formulieren

7.2.2.2 Formulieren und Überarbeiten

7.2.2.3 Planen, Formulieren und Überarbeiten

7.2.2.3.1 Teilaktivitäten im raschen Wechsel: Andrea

7.2.2.3.2 Viel Gewicht auf dem Formulierungsprozess: Magdalena

7.2.2.3.3 „Scratch and Rewrite“: Carmen

7.2.3 Vernetzung von Textproduktionsprozessen untereinander

7.2.3.1 Vernetzte Schreibprozesse im Wissenschaftsbetrieb

7.2.3.2 Auf Material aus früheren Schreibprozessen aufbauen

7.2.3.2.1 Verwendung von Templates: Elisabeth und Manuel

7.2.3.2.2 Textgerüste stehen lassen: Manuel

7.2.3.2.3 Ein bereits erstelltes Literaturverzeichnis durchforsten: Teréz, Manuel und Lajos

7.2.4 Zusammenfassung

7.3 Vorbereitende und planende Teilaktivitäten

7.3.1 Bereitstellung von Wissen, Ideen und sprachlichen Mitteln

7.3.1.1 Nachdenken: Planen im Kopf

7.3.1.2 Lesen von Quellentexten

7.3.1.3 Arbeit mit Notizen

7.3.1.3.1 Handschriftliche Notizen

7.3.1.3.2 Notizen am Computer

7.3.1.3.3 Handschriftliche und elektronische Notizen

7.3.1.3.4 Elektronisches Anstreichen: Beispiel Daniel

7.3.1.4 Mündlicher Austausch mit anderen

7.3.2 Verortung von Recherche im Schreibprozess

7.3.2.1 Recherchephasen vor Formulierungsbeginn

7.3.2.1.1 Recherche für wissenschaftliches Arbeiten: Manuel

7.3.2.1.2 Arbeit mit Paralleltexten: Gellért und Andrea

7.3.2.1.3 Wortschatzrecherche zur Einstimmung und Ideenfindung: Franziska

7.3.2.2 Recherche in verschiedenen Schreibphasen

7.3.2.2.1 Recherche fehlender Informationen am Ende der Rohfassung

7.3.2.2.2 Thematische und sprachliche Recherche integriert

7.3.3 Funktionen der Textplanung

7.3.3.1 Heuristische Vorbereitung auf die (weitere) Textproduktion

7.3.3.2 Makrostrukturelle Textgestaltung

7.3.3.2.1 Ein grobes Konzept entwickeln: Beispiel Gellért

7.3.3.2.2 Eine Grundstruktur planend verfeinern: Ervin

7.3.3.3 Textstruktur und heuristische Dimension

7.3.3.3.1 Hierarchisierung und Strukturierung im Brainstorming: Andrea

7.3.3.3.2 Schrittweise Integration von heuristischer und rhetorischer Dimension: Franziska

7.3.3.4 Planen als Stütze und Hilfestellung

7.3.4 Zusammenfassung

7.4 Prozessierung von Wissen

7.4.1 Knowledge Telling bei geringen heuristischen Herausforderungen

7.4.1.1 Auf früheren Schreibprozessen aufbauen

7.4.1.2 Auf vorgelagerten Planungsphasen aufbauen

7.4.2 Zur (Weiter-)Entwicklung von Wissen beim Formulieren (und Überarbeiten)

7.4.2.1 Fachtexte „durchackern“

7.4.2.2 Umgang mit Komplexität: Lücken füllen und Textstellen ausdifferenzieren

7.4.2.3 Mittels Textanalyse eine Perspektive auf den eigenen Text entwickeln

7.4.2.4 Zur Rolle des Überarbeitens beim (Weiter-)Entwickeln von Wissen

7.4.3 Zusammenfassung

7.5 Arbeit an der Textgestaltung

7.5.1 Strukturierung und Linearisierung

7.5.1.1 Durchwegs lineares Arbeiten

7.5.1.2 Springen zwischen verschiedenen Textstellen, aber lineares Entwickeln der Formulierungen

7.5.1.3 Lineares Entwickeln der Struktur, aber nicht-lineares Entwickeln der Formulierungen

7.5.1.4 Durchwegs nicht-lineares Arbeiten

7.5.1.5 Situatives Anpassen der Linearität

7.5.1.6 Anforderungsniveau, Planungsverhalten und Linearität

7.5.2 Makrostrukturelle Linearisierung: Strukturfindung

7.5.2.1 Strukturentwicklung in den Fallstudien

7.5.2.1.1 Strukturentwicklung beim Drauflosschreiben: Carmen

7.5.2.1.2 Einleitung als Konzeptentwicklung: Elisabeth, Carmen und Franziska

7.5.2.1.3 Struktur im Kopf: Magdalena

7.5.2.1.4 Eine Grobstruktur sukzessive ausbauen: Teréz und Manuel

7.5.2.1.5 Text(struktur) linear ‚ausrollen‘: Lajos, Emma und Annamária

7.5.2.1.6 Nicht-lineare Strukturentwicklung: Andrea

7.5.2.2 Schrittweises Einarbeiten von Details

7.5.3 Mikrostrukturelle Linearisierung: Formulieren

7.5.3.1 Von der Notiz zur Formulierung

7.5.3.1.1 Fließende Übergänge: Andrea

7.5.3.1.2 Formulierungen ausbauen und erweitern: Beispiel Teréz

7.5.3.1.3 Mehrsprachige Notizen in die Zielsprache übertragen: Andrea

7.5.3.2 Weitere Formen der schrittweisen Arbeit an Formulierungen

7.5.3.2.1 Prätexte im Kopf entwickeln: Annamária, Denis, Magdalena

7.5.3.2.2 Lineares ‚Ausrollen‘ von Formulierungen: Gellért und Ervin

7.5.3.2.3 Mit Parallelversionen arbeiten: Kerstin

7.5.3.2.4 Formulierungen nicht-linear ausdifferenzieren

7.5.4 Auf rhetorische Anforderungen fokussieren

7.5.4.1 Die Kommunikationssituation analysieren

7.5.4.2 Den eigenen Text an einer Vorlage ausrichten

7.5.4.3 Textanalyse mittels Farbcode: Beispiel Elisabeth

7.5.4.4 Stellen für die spätere Bearbeitung markieren

7.5.5 Zusammenfassung

7.6 Dimensionen des Überarbeitens

7.6.1 Überarbeitung für die (Weiter-)Entwicklung von Ideen und Formulierungen

7.6.1.1 Überarbeiten als Textproduktion und schrittweise Ausdifferenzierung

7.6.1.2 Überarbeiten als Wiedereinstieg in den Text

7.6.2 Überarbeitungsschleifen für Qualitätskontrolle

7.6.2.1 Eigene Überarbeitungen

7.6.2.1.1 Überarbeitungstiefe: Strukturelle Überarbeitungen und Lower Order Concerns

7.6.2.1.2 Viel Überarbeitung während des Formulierens, keine Überarbeitung am Schluss

7.6.2.1.3 Qualitätskontrolle zwischen Formulieren und Überarbeiten aufgeteilt

7.6.2.1.4 Überarbeitungsschleifen am Ende

7.6.2.1.5 Den Text vorlesen und seinen Klang testen

7.6.2.2 Feedback von außen einbeziehen

7.6.2.2.1 Zu Arten des Feedbacks

7.6.2.2.2 Lower Order Concerns nach Feedback überarbeiten

7.6.2.3 Überarbeitungsphasen einplanen

7.6.3 Neuschreiben statt Redigieren

7.6.3.1 Konstellationen, die zum Neuschreiben führen

7.6.3.2 Perspektivenwechsel: Neuschreiben als ‚Überarbeiten im Kopf‘?

7.6.3.3 Arten des Neuschreibens

7.6.4 Zusammenfassung

7.7 Schreibprozessorganisation auf der Metaebene

7.7.1 Rahmenbedingungen gestalten

7.7.1.1 Innere und äußere Bedingungen

7.7.1.2 Ruhebedürfnis

7.7.1.3 Ablenkungen, Störungen und willkommene Pausen

7.7.1.4 Technische Ausstattung

7.7.1.5 Internetverbindung

7.7.1.6 Vorbereitete Umgebung

7.7.2 Zeitmanagement

7.7.2.1 Schreibzeiten und Effizienz

7.7.2.1.1 Viel Text in kurzer Zeit: Elisabeth

7.7.2.1.2 Effizienz für mehr Freizeit: Ervin und Teréz

7.7.2.2 Verschiedene Aufgaben managen

7.7.2.2.1 Kontinuierliche Arbeit an einem Text

7.7.2.2.2 Wechseln zwischen verschiedenen Schreibaufgaben

7.7.2.2.3 Muster und Zusammenhänge: Flexibilität und Selbstbestimmung vs. Störung von außen

7.7.2.3 Zeitdruck als Motor

7.7.2.3.1 Makrostruktureller Zeitdruck: Deadlines

7.7.2.3.2 Mikrostruktureller Zeitdruck: Schreiben mit Timer

7.7.2.3.3 Sich Zeit lassen können: Denis und Gellért

7.7.2.4 Prokrastination in den Griff bekommen

7.7.2.5 Weitere Aspekte von Zeitplanung und Zeitmanagement

7.7.2.5.1 Motivationstricks und Ausgleich

7.7.2.5.2 Innerer Zeitdruck: Etwas erledigt haben wollen

7.7.2.5.3 Zusammenhang zwischen Aufgabe, Zielsprache und Pausenverhalten

7.7.3 Schreibbegleitende Aktivitäten

7.7.3.1 Arbeit mit To-do-Listen

7.7.3.2 Speicherverhalten

7.7.3.3 Das eigene Schreiben kommentieren

7.7.3.3.1 Phasenweises lautes Denken: Lajos

7.7.3.3.2 Kommentare im Chat: Elisabeth und Andrea

7.7.4 Zusammenfassung

8. Individuelle Muster im Handlungsraum Mehrsprachigkeit

8.1 Sprach(en)repertoires und Zugänge zu Mehrsprachigkeit

8.1.1 Kategorisierungen und Konzepte

8.1.1.1 Zur Kategorisierung von L1 und L2

8.1.1.1.1 Deutliche Unterscheidung zwischen L1 und L2

8.1.1.1.2 Differenzierungen und Verschiebungen

8.1.1.1.3 Unterscheidung zwischen L1 und L2 nicht immer sinnvoll

8.1.1.1.4 Zum Einfluss der Mehrheitsgesellschaft auf die Repertoireentwicklung

8.1.1.1.5 Ursachen für Kategorisierungsprobleme

8.1.1.2 Zur Kategorisierung von Sprachen als Fremdsprache oder Zweitsprache

8.1.1.2.1 Aspekte bei der ‚Zählung‘ von Sprachen

8.1.1.2.2 Prototypische Erwerbskontexte: Fremdsprachen und Zweitsprachen

8.1.1.2.3 „Untypische“ Erwerbskontexte

8.1.1.2.4 Gesteuertes und ungesteuertes Lernen

8.1.1.3 Bildungssprachen und Arbeitssprachen

8.1.1.3.1 ‚Bildungssprache‘ als sprachenbiographische Kategorie und Register

8.1.1.3.2 Arbeitssprachen und Erwerbskontexte

8.1.1.4 Ein vernetztes Sprachrepertoire im sozialen Kontext: Beispiel Annamária

8.1.1.4.1 Translanguaging in der Familie

8.1.1.4.2 Emotionale Zugänge und Funktionen unterschiedlicher Sprachen

8.1.1.4.3 Spracherleben, (Nicht-)Zugehörigkeiten, Positionierungen

8.1.1.5 Kritik am ‚Native Speakerism‘

8.1.2 Gewichtungen in den Sprachenrepertoires

8.1.2.1 Rolle der L1 im Verhältnis zu anderen Sprachen im Repertoire und beim Schreiben

8.1.2.1.1 Starke Sprachen in den Repertoires

8.1.2.1.2 Schreiben in einer ‚schwächeren‘ L2 als Herausforderung: Magdalena und Andrea

8.1.2.2 Dynamische Entwicklungen im Sprachenrepertoire

8.1.2.2.1 Verschiebungen in sprachlichen Repertoires durch Veränderungen der Umgebung

8.1.2.2.2 Dynamische Veränderungen in Sprach(en)repertoires

8.1.2.3 Zur bewussten (Mit-)Gestaltung der Sprachumgebung

8.1.2.3.1 An der Weiterentwicklung arbeiten

8.1.2.3.2 Sprachenlernen und Mobilität

8.1.2.3.3 Wahl des Studiums

8.1.2.3.4 Weitere Aspekte der Gestaltung von Sprach(en)umgebungen

8.1.3 Einstellungen und Reflexionen zur Verwendung von Sprachen beim Schreiben

8.1.3.1 Unterschiedliche Beziehungen zum Schreiben in unterschiedlichen Sprachen

8.1.3.1.1 Verwendungskontexte und Kompetenz

8.1.3.1.2 Thematische Schwerpunkte und terminologische Sicherheit

8.1.3.1.3 Attribuierungen von Sprachen

8.1.3.1.4 Erfahrungen mit Sprachpraxen sammeln

8.1.3.2 Reflexionen zum Zusammenhang von Sprache und Denken

8.1.3.2.1 Ideen, Ästhetik und Inspiration

8.1.3.2.2 ‚Translating‘ aus der „Ideenwelt“ in die „sprachliche Welt“: Daniel

8.1.3.2.3 Herausforderung Formulieren

8.1.3.3 Zum Wechseln zwischen verschiedenen Sprachen

8.1.4 Zusammenfassung

8.2 Zur Rolle der Mehrsprachigkeit im Schreibprozess

8.2.1 Die Zielsprache und andere Sprachen im Schreibprozess

8.2.1.1 Sprach(en)verwendung beim Formulieren

8.2.1.1.1 Von Anfang an in der Zielsprache formulieren: Lajos und Manuel

8.2.1.1.2 Soweit wie möglich in der Zielsprache formulieren

8.2.1.1.3 Die „Formulierungsspirale“: Magdalena

8.2.1.1.4 Unterschiede zwischen verschiedenen Zielsprachen

8.2.1.1.5 Heuristische und rhetorische Anforderungen, Perfektionismus und Erwartungen: Annamária

8.2.1.1.6 Erfahrungen mit Transfer und Interferenz

8.2.1.2 Mehrsprachiges Arbeiten in verschiedenen Schreibsituationen

8.2.1.2.1 Mehrsprachiges heuristisches Arbeiten

8.2.1.2.2 Textplanung und Strukturentwicklung

8.2.2 Funktionen des Einsetzens verschiedener Sprachen

8.2.2.1 Mehrsprachige Kompensationsstrategien

8.2.2.2 Aus dem Vollen schöpfen

8.2.2.2.1 Translanguaging als übliche Routine im Schreibprozess: Annamária

8.2.2.2.2 Kreatives Einsetzen verschiedener Sprachen bei der Ideen- und Strukturentwicklung: Kerstin

8.2.2.2.3 In mehreren Sprachen recherchieren: Manuel und Lajos

8.2.2.2.4 Geordneter Übergang: Gellért

8.2.2.3 Heuristische und rhetorische Anforderungen (getrennt) bearbeiten

8.2.2.3.1 Heuristischer Fokus: Arbeit an der ‚Vorgestalt‘

8.2.2.3.2 Rhetorischer Fokus: Arbeit an der ‚guten Gestalt‘

8.2.2.3.3 Heuristische und rhetorische Anforderungen gleichzeitig bearbeiten

8.2.2.3.4 Umgang mit Sprachrichtigkeit

8.2.2.4 Einflussfaktoren auf die Sprachverwendung beim Schreiben

8.2.2.4.1 Sprach(en)repertoire und Einstellungen zur Sprach(en)verwendung beim Schreiben

8.2.2.4.2 Situative Bedingungen

8.2.2.4.3 Anforderungen im Fokus

8.2.3 Spezifische Strategien für die Arbeit an der rhetorischen Dimension

8.2.3.1 Auf eine sprachenübergreifende Text- und Schreibkompetenz bauen

8.2.3.2 Auf die Zielsprache einstimmen

8.2.3.3 Auf Sprachbausteine zurückgreifen

8.2.3.3.1 Arbeit mit Textprozeduren I: deduktiv (Ervin)

8.2.3.3.2 Arbeit mit Textroutinen II: induktiv (Andrea, Birgit und Teréz)

8.2.3.4 Durch Vorversionen das Formulieren in der L2 erleichtern

8.2.3.5 Verwendung von Wörterbüchern und anderen Hilfsmitteln

8.2.3.6 ‚Korpusrecherche‘ via Suchmaschine

8.2.3.7 Korrekturfunktionen der Textverarbeitungsprogramme nützen

8.2.3.8 Elektronisches ‚Lektorat‘

8.2.3.9 Umgang mit unterschiedlichen Tastaturbelegungen

8.2.4 Zusammenfassung

8.3 Mehrsprachigkeit im Text – Zwischenprodukte und Endversionen

8.3.1 Sprachmischungen in Endversionen

8.3.1.1 Lust auf Codemeshing: Beispiel Annamária

8.3.1.2 Konventionalisiertes Codeswitching in wissenschaftlichen Texten

8.3.2 Sprachmischungen in Zwischen- und Nebenprodukten

8.3.2.1 Sprachmischungen bei der Planung

8.3.2.1.1 Mehrsprachigkeit in der Textplanung vorab

8.3.2.1.2 Mehrsprachigkeit in Notizen parallel zum Formulierungsprozess

8.3.2.2 Sprachmischungen beim Formulieren

8.3.2.3 Sprachmischungen in To-do-Listen und Arbeitsplänen

8.3.3 Zusammenfassung

9. Zusammenführung: Strategien und Routinen in individueller und situativer Variation

9.1 Einen Anfang finden

9.1.1 Lesen und Recherche

9.1.2 Planen

9.1.3 Offene Material- und Wortschatzsammlungen

9.1.4 Vorbereitung im Kopf

9.1.5 Planendes Drauflosschreiben

9.1.5.1 Flexible Pläne schreibend weiterentwickeln

9.1.5.2 Einleitung als Schreiber*innen-Führung

9.2 Heuristische Anforderungen und Herausforderungen bewältigen

9.2.1 Den Schreibprozess zerlegen

9.2.2 Heuristische Anforderungen ‚zerlegen‘

9.2.2.1 Portionen erstellen

9.2.2.2 Schrittweises Einarbeiten von Details

9.2.3 Rhetorische Anforderungen vorübergehend ausklammern

9.3 Rhetorische Anforderungen und Herausforderungen bewältigen

9.3.1 Knowledge-Telling-Situationen schaffen

9.3.2 Strategien für makro- und mesostrukturelle Textgestaltung

9.3.2.1 Auf bestehende Strukturmuster zurückgreifen

9.3.2.1 Struktur schrittweise entwickeln und verfeinern (nicht-linear)

9.3.3 Strategien für das Formulieren

9.3.3.1 Hilfestellungen nützen

9.3.3.2 Formulierungen schrittweise entwickeln

9.4 Qualitätssicherung

9.4.1 Qualitätskontrolle eigener Texte

9.4.2 Feedback von außen in Anspruch nehmen

9.5 Effizienzsteigerung

9.5.1 Auf Material aus früheren Schreibprozessen aufbauen

9.5.2 Anforderungen während des Formulierungsprozesses bewältigen

9.5.3 Rahmenbedingungen personalisieren

9.5.3.1 Schreiborte und Ausstattung

9.5.3.2 Zeitmanagement auf eigene Bedürfnisse ausrichten

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Sachregister