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Germanistik für den Beruf

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Edited By Ulrike Haß, Vaiva Žeimantienė and Eglė Kontutytė

Der Sammelband zeigt am Beispiel des Baltikums, welche Karriere-Möglichkeiten in einem nicht-deutschsprachigen Land ein Germanistikstudium eröffnen kann. Es wird beschrieben, welche Schlüsselqualifikationen die Berufe rund um die Germanistik in der modernen Arbeitswelt benötigen. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Germanisten und Germanistinnen in allen Ländern, in denen germanistische Studienprogramme angeboten werden, aber auch an Fachleute aller anderen Fremdsprachenphilologien. Die Erfahrungen aus den drei baltischen Ländern (Estland, Lettland und Litauen) können als Impuls dienen, die eigenen Curricula und Möglichkeiten neu zu reflektieren und wenn nötig zu bewerten. Außerdem wird ein Dialog mit der Germanistik in den deutschsprachigen Ländern angestrebt, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen in der heutigen globalen und digitalen Welt und die sich wandelnde Situation linguistischer Berufe früher und heute.

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Berufsfelder für Auslandsgermanist(inn)en heute und morgen (Diana Šileikaitė-Kaishauri / Virginija Masiulionytė)

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Diana Šileikaitė-Kaishauri (Universität Vilnius),Virginija Masiulionytė (Universität Vilnius)

Zusammenfassung Führt ein auslandsgermanistisches Studium zu vorhersagbaren beruflichen Laufbahnen? Dieser Beitrag versucht, u. a. anhand von Beispielen der Absolvent(inn)en des Studiengangs Deutsche Philologie an der Universität Vilnius (VU) die Frage zu beantworten, welche Berufsperspektiven und welche Berufsfelder ein Abschluss in Germanistik eröffnen soll/kann. Es wird darüber diskutiert, welche fachbezogenen und überfachlichen Kompetenzen im Rahmen des Studiums erworben werden sollen und inwiefern sie die Absolvent(inn)en zur erfolgreichen Ausübung einer Erwerbstätigkeit befähigen können. Es werden die für diesen Beitrag relevanten Ergebnisse einer im Sommer 2018 unter den Absolvent(inn)en des Studiengangs Deutsche Philologie der VU durchgeführten Umfrage ausgewertet, wobei „alte“ bzw. traditionelle (fachnahe) Berufsfelder der litauischen Germanist(inn)en vorgestellt und neuere Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt aufgezeichnet werden. Es wird die Frage aufgeworfen, ob diese Unterscheidung in fachnahe und fachfremde (untypische) Beschäftigung noch sinnvoll ist. Anschließend werden die in den Visionen und Prognosen solcher internationaler Organisationen wie OECD, UNESCO und WEF präsentierten Kompetenzen besprochen, die in der Zukunft von besonderer Bedeutung sein werden. Vor diesem Hintergrund wird versucht, künftige Anforderungen des Arbeitsmarkts an die Absolvent(inn)en der auslandsgermanistischen Studiengänge zu skizzieren. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, inwieweit künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft dazu führen, dass auch die germanistischen Hochschul-Curricula entsprechend weiterentwickelt werden sollen.

Abstract Does a degree in German...

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