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Germanistik für den Beruf

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Edited By Ulrike Haß, Vaiva Žeimantienė and Eglė Kontutytė

Der Sammelband zeigt am Beispiel des Baltikums, welche Karriere-Möglichkeiten in einem nicht-deutschsprachigen Land ein Germanistikstudium eröffnen kann. Es wird beschrieben, welche Schlüsselqualifikationen die Berufe rund um die Germanistik in der modernen Arbeitswelt benötigen. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Germanisten und Germanistinnen in allen Ländern, in denen germanistische Studienprogramme angeboten werden, aber auch an Fachleute aller anderen Fremdsprachenphilologien. Die Erfahrungen aus den drei baltischen Ländern (Estland, Lettland und Litauen) können als Impuls dienen, die eigenen Curricula und Möglichkeiten neu zu reflektieren und wenn nötig zu bewerten. Außerdem wird ein Dialog mit der Germanistik in den deutschsprachigen Ländern angestrebt, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen in der heutigen globalen und digitalen Welt und die sich wandelnde Situation linguistischer Berufe früher und heute.

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Das Band, das eint. Kultur und Text als Klammern für ein integriertes Seminarmodell im DaF-Unterricht (Alexander Mionskowski / Justina Daunorienė)

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Alexander Mionskowski (Universität Vilnius),Justina Daunorienė (Universität Vilnius)

Zusammenfassung Vorgestellt wird ein kompetenzorientiertes und fächerübergreifendes Seminarmodell, das auf die Herausforderung der in der Region seit Jahren sinkenden Nachfrage nach rein philologischen Studiengängen reagiert. Grundlegende Idee ist es, über den Einbezug weiterer Wissensgebiete die Attraktivität des Germanistikstudiums (vor allem) im Ausland zu erhöhen, gleichzeitig aber philologische Standards bei der Ausbildung zu wahren. War die Germanistik schon zuvor gleichsam ‚in Vielfalt geeint‘ (Linguistik, Literaturwissenschaft, Landeskunde), so schlägt der Beitrag eine seminarspezifische Ausweitung auf andere Wissensgebiete (z. B. Biologie, Jura, Medizin, Wirtschaftswissenschaft) vor, die eine inhaltliche Individualisierung und den Erwerb fachsprachlichen Vokabulars bereits im Germanistik-Studium ermöglichen. Die in der Germanistik traditionell vermittelten Schwerpunkt-Kompetenzen der Wissensaneignung, -überprüfung und -produktion könnten auf diese Weise auch einer wachsenden Zahl an Nebenfachstudierenden unterschiedlichster Fakultäten zugutekommen. Die sachliche Kompetenz könnte dabei jeweils (nach Maßgabe des Sprachniveaus im Seminar) durch einen – notwendig deutschsprechenden – Fachdozenten beigesteuert werden. Auf dieser Grundlage ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für Brückenschläge zu anderen Fakultäten; entweder auf dem Wege des Nebenfachstudiums oder der Vorbereitung anschließender Studien in deutscher Sprache bzw. in den DACH-Staaten. Der Aufsatz wird dies für das Sachgebiet Jura konkretisieren. Eine Schwierigkeit ist darin zu sehen, angesichts solcher Diversifizierung die nötige Teilnehmerzahl für die Seminare zu erreichen.

Abstract The survey presents a competence-oriented and interdisciplinary seminar model, which responds to the challenge of the decreasing demand...

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