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Untersuchungen zum Urslavischen: Einleitende Kapitel, Lautlehre, Morphematik

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Georg Holzer

Gegenstand dieses Buches ist das um ca. 600 n. Chr. gesprochene Urslavische. Nach der historischen und geographischen Einordnung und der Bestimmung der soziolinguistischen Funktion dieser Sprache behandelt das Buch theoretisch und empirisch die Frage ihrer Einheitlichkeit. Es folgt die hauptsächlich auf die Lehnbeziehungen des mittelalterlichen Slavischen gestützte Rekonstruktion der Phonetik des Urslavischen und der Lautung und Akzentuierung urslavischer Wörter. Danach werden Bereiche der Morphologie des Urslavischen, insbesondere der Wortbildung, detailliert behandelt, wobei im Wesentlichen auf die Methoden der „generativen Phonologie" zurückgegriffen wird. Auch da wird die urslavische Akzentologie konsequent mitberücksichtigt.

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Vorwort

VORWORT

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Eigentlich habe ich eine „Urslavische Grammatik“ schreiben wollen, eine gründliche und gleichmäßige Darstellung des Urslavischen auf allen Sprachebenen. Während der Arbeit daran musste ich jedoch mehr und mehr einsehen, dass ich eine so große Aufgabe in absehbarer Zeit nicht bewältigen können würde. Bald gab ich mich mit dem bescheideneren Plan zufrieden, ausgewählte Teilbereiche der urslavischen Grammatik unter die Lupe zu nehmen und so weit in sie vorzudringen, wie es mir jeweils möglich war oder angezeigt schien. Dabei konnte ich mich auf eine Reihe von Arbeiten stützen, die ich eigentlich seit 1980, hauptsächlich aber seit 1995 veröffentlicht habe; deren Inhalte galt es nun zu sieben, zu ergänzen, zu überarbeiten, in manchen Punkten ausdrücklich oder stillschweigend zu korrigieren und zusammen mit einigem von dem, was ich zu diesem Thema zwar schon erarbeitet, aber noch nicht publiziert hatte, in eine kohärente und abgerundete monographische Form zu gießen. Mit den zahlreichen Hinweisen auf meine früheren Arbeiten zum Urslavischen kann dieses Buch gewissermaßen auch als Wegweiser zu diesen dienen, dem man folgen kann, wenn man zu irgendeinem Detail speziellere Ausführungen sucht.

An die hier veröffentlichten Untersuchungen, die nun nicht nur Bereiche der Grammatik des Urslavischen zum Gegenstand haben, sondern auch seine historische und geographische Einordnung, seine Einheitlichkeit, seine soziolinguistische Funktion und seine Beziehung zu anderen Sprachen, mögen sich weitere anschließen, noch zu schreibende, und die müssen gar nicht alle aus...

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