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Italienische Literatur im Spannungsfeld von Norm und Hybridität

Übergänge – Graduierungen – Aushandlungen

Edited By Barbara Kuhn and Dietrich Scholler

Traditionell gelten die Begriffe Norm und Hybridität in der Literaturwissenschaft als Gegensatzpaar: Normen, wie sie seit der Antike und bis in die Frühe Neuzeit in Regelpoetiken festgehalten oder anderweitig definiert sind, werden im historischen Prozess mittels Hybridisierungen auf verschiedenen Ebenen aufgeweicht oder gebrochen, so dass sich die Hybridität spätestens in der Epoche der Romantik als neue Norm durchsetzt. Dagegen zeigen die hier versammelten Studien, dass sich die italienische Literatur einer solch eindeutigen Zuordnung entzieht. Es zeichnet sich ein von intrikaten Graduierungen und entsprechenden Aushandlungsprozessen geprägtes Spannungsfeld ab, das auf die grundsätzliche Übergänglichkeit der literarischen Rede weist: Sie ist stets unterwegs zu dem, was sie meint.

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation

in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische

Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Gedruckt mit Unterstützung der Katholischen Universität

Eichstätt-Ingolstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Abbildung auf dem Umschlag:

Mandragola femina – Erbario di Trento, Manoscritto 1591, folio 11 verso.

Italia, XV secolo.

Mandragola masculo – Erbario di Trento, Manoscritto 1591, folio 12 recto.

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