Show Less

Das Haager Übereinkommen über Gerichtsstandsvereinbarungen

Unter besonderer Berücksichtigung seiner zu erwartenden Auswirkungen auf den deutsch-amerikanischen Rechtsverkehr

Series:

Martin Bläsi

Am 30. Juni 2005 verabschiedete die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht das Haager Übereinkommen über Gerichtsstandsvereinbarungen. Es soll dem Bedürfnis einer international immer stärker verflochtenen Wirtschaft nach mehr Rechtssicherheit auf den Gebieten der internationalen gerichtlichen Zuständigkeit sowie Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile Rechnung tragen. Inwieweit dies gelingen wird und insbesondere, wie sich das Übereinkommen im Rechtsverkehr zwischen Unternehmen aus Deutschland und den USA auswirken wird, ist Gegenstand dieser Arbeit. Im ersten Teil werden die einzelnen Regelungen des Übereinkommens in Bezug auf ihre Wirkungsweise und auf Probleme analysiert, die sich möglicherweise bei ihrer Anwendung ergeben. Im zweiten Teil werden nach einer Erläuterung der bisherigen Rechtslage die zu erwartenden Auswirkungen des Übereinkommens auf die Behandlung von Gerichtsstandsvereinbarungen vor deutschen und US-amerikanischen Gerichten und auf die Anerkennung und Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen aus dem jeweils anderen Staat dargestellt.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

Literaturverzeichnis .........................................................................................XVII Abkürzungsverzeichnis .................................................................................. XLIII Einleitung .............................................................................................................. 1 Teil 1: Das Haager Übereinkommen über Gerichtsstandsvereinbarungen ........... 4 A. Historische Entwicklung ............................................................................... 5 I. Erster Entwurf von 1925 ............................................................................. 5 II. Die Übereinkommen über Gerichtsstandsvereinbarungen von 1958 und 1965 ................................................................................................................ 5 III. Das Übereinkommen von 1971 über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile in Zivil- und Handelssachen ................ 6 IV. Das HGÜ .................................................................................................. 8 B. Die Regelungen des Übereinkommens ....................................................... 14 I. Anwendungsbereich .................................................................................. 14 1. Allgemeine Anwendungsvoraussetzungen (Art. 1 HGÜ) .................... 14 a. Die drei positiven Anwendungsvoraussetzungen des Art. 1 Abs. 1.. 14 b. Erste Voraussetzung: Internationaler Sachverhalt ............................ 14 aa. Definition von „international“ in Bezug auf die Zuständigkeit ... 14 aaa. Allgemeines ............................................................................. 14 bbb. Der Aufenthaltsbegriff als Anknüpfungsmerkmal ................. 16 ccc. Anwendbarkeit des HGÜ bei Aufenthalt in Nicht- Vertragsstaaten................................................................................ 20 ddd. Maßgeblicher Zeitpunkt.......................................................... 28 eee. Fazit und Vergleich mit Art. 23 EuGVO ................................ 31 bb. Definition von „international“ in Bezug auf Anerkennung und Vollstreckung ..................................................................................... 33 c. Zweite Voraussetzung: Ausschließliche Gerichtsstandsvereinba- rung ........................................................................................................ 34 aa. Allgemeines .................................................................................. 34 bb. Die Definition in Art. 3 lit. a) ....................................................... 35 aaa. Vereinbarung ........................................................................... 35 bbb. Gericht oder Gerichte eines Vertragsstaates ........................... 42 ccc. Ausschließlichkeit – die Vermutung des Art. 3 lit. b) ............ 43 ddd. Ausschließlichkeit – Verbot von Widerklage und Aufrech- nung am forum derogatum? ............................................................ 46 eee. Bereits entstandene oder künftige, aus einem bestimmten Rechtsverhältnis entstehende Rechtsstreitigkeiten ......................... 51 fff. Insbesondere: bestimmtes Rechtsverhältnis in Bezug auf Widerklage und Aufrechnung......................................................... 53 aaaa. Widerklage ......................................................................... 53 bbbb. Aufrechnung ...................................................................... 55 VIII d. Dritte Voraussetzung: Zivil- oder Handelssache ............................... 64 2. Formerfordernisse (Art. 3 lit. c)) ........................................................... 66 a. Allgemeines ....................................................................................... 66...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.