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Gesellschaftsrechtliche Bindungen für Aufsichtsratsmitglieder von kommunalen Eigengesellschaften im Spannungsfeld zum hessischen Kommunalverfassungsrecht

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Tobias Faber

Immer mehr Kommunen gehen dazu über, öffentliche Aufgaben durch privatrechtlich organisierte Gesellschaften abzuwickeln und zur besseren Steuerung und Kontrolle den Aufsichtsrat solcher Gesellschaften mit gemeindlichen Vertretern zu besetzen. An der Rechtsstellung dieser Aufsichtsratsmitglieder macht sich in der Praxis häufig der Streit fest, ob die kommunalrechtlichen Regelungen über die Steuerung von wirtschaftlichen Unternehmen in Privatrechtsform mit den gesellschaftsrechtlichen Regelungen vereinbar sind. Es bestehen zwei nahezu unversöhnliche Pflichtenkonflikte: Erstens die gesellschaftsrechtliche Verschwiegenheitspflicht und die kommunalrechtliche Auskunftspflicht sowie zweitens die gesellschaftsrechtliche Weisungsfreiheit und die kommunalrechtliche Weisungsgebundenheit gemeindlicher Vertreter im Aufsichtsrat.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................... 17 Teil 1: Einleitung .............................................................................................. 19 A. Problemaufriss und Fragestellung ............................................................. 19 B. Gegenstand und Anlass der Untersuchung ............................................... 22 C. Gang der Untersuchung ............................................................................. 23 Teil 2: Kommunal- und gesellschaftsrechtliche Grundlagen .......................... 25 A. Legitimation gemeindlicher Wirtschaftstätigkeit ..................................... 25 I. Geschichtliche Entwicklung kommunalwirtschaftlicher Betätigung .......................................................................................... 25 1. Kommunale wirtschaftliche Betätigung bis 1935 ........................ 25 2. Kommunale wirtschaftliche Betätigung ab 1935 ......................... 29 3. Kommunale wirtschaftliche Betätigung nach 1945 ..................... 30 4. Gesetzliche Rahmenbedingungen in Hessen nach 1945 .............. 32 a) Entwicklung bis zur HGO-Novellierung 2005 ....................... 32 b) Novellierung der HGO im Jahre 2005 .................................... 34 5. Zusammenfassung ........................................................................ 37 II. Voraussetzungen kommunalwirtschaftlicher Betätigung ................. 38 1. Einrichtung eines wirtschaftlichen Unternehmens ...................... 38 2. Legitimation durch einen öffentlichen Zweck .............................. 39 3. Angemessenes Verhältnis zur Leistungsfähigkeit ....................... 40 4. Subsidiarität .................................................................................. 41 5. Zulässigkeit der Gewinnerzielung ................................................ 42 III. Zusammenfassung ............................................................................. 43 B. Mögliche Rechtsformen für öffentliche Unternehmen ............................. 44 I. Verfassungsrechtliche Grundlagen .................................................... 44 II. Zulässigkeit öffentlicher Unternehmungen ....................................... 45 III. Mögliche Rechtsformen nach dem Gemeindewirtschaftsrecht ......... 46 1. Prinzipiell zulässige Rechtsformen .............................................. 46 a) Begrenzung auf lediglich öffentlich-rechtliche Unternehmensformen .............................................................. 46 b) Öffentlich-rechtliche Unternehmensformen ........................... 47 aa) Regiebetrieb ...................................................................... 48 10 bb) Eigenbetriebe .................................................................... 48 cc) Öffentliche Anstalten und Stiftungen .............................. 50 dd) Zweckverbände ................................................................. 50 c) Privatrechtliche Unternehmensformen ................................... 51 2. Einteilungskriterien nach Beteiligungsformen ............................ 51 a) Gemischt-wirtschaftliche Unternehmen ................................. 52 b) Gemischt-öffentliche Unternehmen ........................................ 52 c) Eigengesellschaften der Gemeinden .................................................. 53 3. Zusammenfassung und Bewertung .............................................. 54 IV. Wahl der Organisationsformen kommunalen Handelns ................... 55 1. Grundsatz der Formenwahlfreiheit .............................................. 56 2. Subsidiarität privatrechtlicher Organisationsformen ................... 57 3. Einschränkung des Grundsatzes der Formenwahlfreiheit ........... 60 4....

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