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Das Übergangsmandat des Betriebs- und des Personalrates und die Bedeutung der Richtlinie 2001/23/EG

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Andreas Schlenker-Rehage

Das Übergangsmandat zielt darauf ab, die Beschäftigten in der für sie besonders kritischen Phase im Anschluss an eine Umstrukturierung vor dem Verlust der Beteiligungsrechte zu schützen. Der Gesetzgeber hat dieses Schutzbedürfnis der Beschäftigten anerkannt und seit 1991 in mehreren Einzelvorschriften Regelungen über eine zeitlich begrenzte Fortdauer der Amtszeit des Betriebsrates getroffen, um vertretungslose Zeiträume bis zur Wahl einer neuen kollektiven Interessenvertretung zu vermeiden. Durch das am 28. Juli 2001 in Kraft getretene BetrVerf-Reformgesetz wurde das allgemeine Übergangsmandat des Betriebsrates in § 21a BetrVG verankert. Es ist jedoch festzustellen, dass eine umfassende Ausgestaltung nicht erfolgt ist, weswegen das Übergangsmandat des Betriebsrates nach wie vor Gegenstand der arbeitsrechtlichen Diskussion ist. Problematisch sind z. B. die Fragen, wann eine das Übergangsmandat auslösende Umstrukturierung vorliegt und ob auch anderen kollektiven Gremien ein Übergangsmandat zuzuerkennen ist.

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Vorwort.............................................................................................................. 7 Abkürzungsverzeichnis: .................................................................................. 17 Einführung in die Thematik und Gang der Untersuchung .............................. 21 Erster Teil: Die Vorgaben der Richtlinie 2001/23/EG .................................... 23 A. Entstehungsgeschichte des Art. 6 der Richtlinie 2001/23/EG ................ 23 B. Anwendungsbereich der Richtlinie 2001/23/EG ..................................... 25 C. Materieller Gehalt des Art. 6 der Richtlinie 2001/23/EG ....................... 26 I. Auslegung von Richtlinien .............................................................. 26 II. Hinreichende Bestimmtheit des Art. 6 der Richtlinie 2001/23/EG ...................................................................................... 28 III. Regelungszweck des Art. 6 der Richtlinie 2001/23/EG .................. 29 IV. Fortbestehen der Selbstständigkeit .................................................. 30 V. Verlust der Selbstständigkeit ........................................................... 30 1. Fortbestehen oder Verlust der Selbstständigkeit...................... 31 2. Angemessene Vertretung im Übergangszeitraum ................... 31 3. Umfang des Übergangsmandates des Betriebsrates ................ 32 4. Dauer der Vertretung................................................................ 33 VI. Weitere Auslegungsfragen ............................................................... 33 1. Erfasste Arbeitnehmervertretungen ......................................... 33 a. Überblick über dem Meinungsstand ................................ 33 b. Stellungnahme .................................................................. 34 2. Geschützte Arbeitnehmer ......................................................... 35 a. Meinungsstand.................................................................. 35 b. Stellungnahme .................................................................. 36 3. Nachwirkender Schutz ............................................................. 37 D. Zusammenfassung ................................................................................... 37 Zweiter Teil: Gebot der richtlinienkonformen Rechtsfortbildung .................. 39 Dritter Teil: Das Übergangsmandat des Betriebsrates .................................... 41 A. Grundlegendes zum Übergangsmandat des Betriebsrates ...................... 41 I. Grundsatz der betriebsgebundenen Zuständigkeit des Betriebsrates ..................................................................................... 41 II. Begriff und Regelungszweck des Übergangsmandates ................... 42 III. Abgrenzung zu anderen Mandaten des Betriebsrates ...................... 43 1. Weiterführung der Geschäfte nach § 22 BetrVG ..................... 43 2. Restmandat nach § 21b BetrVG ............................................... 44 10 B. Rechtslage vor Schaffung des § 21a BetrVG .......................................... 46 I. Allgemeines Übergangsmandat des Betriebsrates § 22 BetrVG analog oder Gedanke des Restmandates .................... 46 1. Befürwortende Ansicht ............................................................ 46 2. Gegensätzliche Entscheidungen der Instanzgerichte ............... 47 3. Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes vom 23. November 1988 .................................................................. 48 4....

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