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Zulässigkeit und Grenzen von Koppelungsgeschäften zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber

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Constanze Fritz

Die Bedeutung von Koppelungsgeschäften zwischen den Betriebspartnern ist in der Praxis größer, als die Entscheidungsdichte der Gerichte zu diesem Thema vermuten lässt. Die Arbeit stellt den Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur dar und entwickelt anhand des Rechtsverhältnisses der Betriebspartner, der Rechtsstellung des Betriebsrats und des Systems der betrieblichen Mitbestimmung Zulässigkeitsgrenzen für Koppelungsgeschäfte zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber. Sie beleuchtet zudem die unterschiedlichen Rechtsfolgen von unzulässigen Koppelungsforderungen und Koppelungsgeschäften und schließt mit einer Untersuchung möglicher Reaktions- und Präventionsmöglichkeiten der Arbeitgeberseite sowie einem Ausblick de lege ferenda.

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Inhaltsverzeichnis

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A. Einleitung………………………………………………………… 1 I. Einführung in die Thematik ............................................................ 1 II. Problemstellung ............................................................................... 2 1. Koppelungsgeschäfte in der Praxis .............................................. 2 2. Eckpunkte der Problematik .......................................................... 4 III. Gang und Ziel der Untersuchung .................................................... 6 B. Definitionen, Abgrenzungen und Fallbeispiele………………….. 7 I. Definitionen ..................................................................................... 7 1. Koppelungssituation .................................................................... 8 2. Koppelungsansinnen/Koppelungsforderung ................................ 8 3. Koppelungsgeschäft ..................................................................... 8 II. Abgrenzung: Verwandte Erscheinungen ......................................... 8 III. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands ................................. 9 IV. Fallbeispiele ..................................................................................... 9 1. Koppelung der Zustimmung an Zugeständnisse bei sozialen Einrichtungen ......................................................... 10 2. Koppelung der Zustimmung an personelle Entscheidungen ..... 10 3. Koppelung der Zustimmung an die Erhöhung von Leistungen . 10 4. Koppelung der Zustimmung an Verzicht auf Aussperrungen ... 10 5. Koppelung der Zustimmung an persönliche Vorteile ................ 10 6. Koppelung der Zustimmung an eine Information ..................... 11 X C. Bisherige Behandlung der Problematik…………………………..11 I. In der Literatur ............................................................................... 11 1. Koppelungsgeschäfte als Fallgruppe des Rechtsmissbrauchs ... 11 2. Koppelungsgeschäfte als anfechtbare Rechtsgeschäfte ............. 15 3. Koppelungsgeschäfte als Bedingungskonstruktion ................... 15 4. Koppelungsgeschäfte als Fall der materiellen Annexkompetenz /Annexbedingung .......................................... 17 5. Koppelungsgeschäfte als Verstoß gegen § 74 Abs. 1 Satz 2 BetrVG ......................................................... 19 6. Grundsätzliche Zulässigkeit von Koppelungsgeschäften .......... 19 7. Stellungnahme ............................................................................ 22 II. In der Rechtsprechung ................................................................... 27 1. Entscheidungen des BAG .......................................................... 27 a. BAG, Beschluss vom 10.02.1988 ........................................... 27 b. BAG, Urteil vom 26.05.1998 ................................................. 28 2. Landesarbeitsgerichte ................................................................. 29 a. LAG Düsseldorf, Beschluss vom 12.12.2007 ........................ 30 b. LAG Hamm, Beschluss vom 09.02.2007 ............................... 30 c. Hessisches LAG, Beschluss vom 13.10.2005 ........................ 31 d. LAG Nürnberg, Beschluss vom 06.11.1990 .......................... 32 e. LAG Köln, Beschluss vom...

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