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Der gutgläubige Erwerb von Geschäftsanteilen im Recht der GmbH

Ein teilweise verfassungswidriges Rechtsinstitut?

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Johannes Wagner

Der Autor untersucht das durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) im Jahre 2008 neu eingeführte Rechtsinstitut des gutgläubigen Erwerbs im Recht der GmbH. Ziel der Arbeit ist es, die Neuregelungen in Gänze darzustellen und einer umfänglichen Bewertung und Analyse zu unterziehen. Es wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen gutgläubiger Erwerb möglich ist, wie weit die Rechtsfolgen im Einzelnen reichen und ob der Gesetzgeber seine verfolgten Ziele erreicht hat. Besonderes Gewicht wird auf die verfassungsrechtliche Dimension des gutgläubigen Erwerbs im Recht der GmbH gelegt. Der Autor zeigt auf, dass das neue Rechtsinstitut den Anforderungen des Grundgesetzes nicht vollumfänglich gerecht wird. Da dies entscheidend auf die Ausgestaltung der neuen Gesellschafterliste als Rechtsscheinträger zurückzuführen ist, setzt die Arbeit an diesem Punkt an und unterbreitet einen Vorschlag, wie die teilweise Verfassungswidrigkeit des Gutglaubensschutzes im Recht der GmbH durch gesetzgeberisches Tätigwerden vermieden werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsübersicht ..................................................................................................VII Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... XIX A. Einführung ........................................................................................................ 1 1. Kapitel: Grundbegriffe und Gang der Darstellung ........................................... 3 A. Die Grundbegriffe ......................................................................................... 3 I. Der Geschäftsanteil ...................................................................................... 3 II. Gutgläubiger Erwerb .................................................................................. 6 B. Gang der Darstellung ..................................................................................... 8 2. Kapitel: Das Bedürfnis für die Regelung und die Reaktion des Gesetzgebers ...................................................................................................... 9 A. Das Bedürfnis für die Regelung des gutgläubigen Erwerbs von Geschäftsanteilen und Rechten daran im Recht der GmbH .............................. 9 I. Die frühere gesetzliche Ausgangslage ......................................................... 9 II. Ausnahmsweise: Möglichkeit des gutgläubigen Erwerbs ....................... 11 1. Erwerb vom Scheinerben ...................................................................... 11 2. Gutgläubiger Erwerb eines GmbH-Geschäftsanteils nach § 405 BGB ................................................................................................ 11 III. Konsequenzen aus der früheren Rechtslage ........................................... 12 1. Fehlerquellen ......................................................................................... 12 a) Mängel der Rechtsinhaberschaft auf Seiten des Veräußerers .............. 13 b) Durch die Gesellschaftliste angegeben fehlerhafte Existenz des GmbH-Geschäftsanteils ...................................................................... 13 2. Fehlerfolgen .......................................................................................... 14 a) Fehlerfolgen für die Gesellschaft .......................................................... 14 b) Fehlerfolgen für die Parteien des Abtretungsvertrages ........................ 15 3. Reaktionen der Praxis und deren Folgen .............................................. 16 4. Bewertung der früheren gesetzlichen Lage .......................................... 17 B. Die Vorschläge der Literatur zum gutgläubigen Erwerb von GmbH- Geschäftsanteilen ............................................................................................. 18 X I. Der Registerbestand als Grundlage gutgläubigen Erwerbs ....................... 18 II. Verbriefung von GmbH-Anteilen ............................................................ 19 III. Der Vorschlag von Hohner ..................................................................... 19 IV. Der Vorschlag von Zöllner ..................................................................... 20 V. Der Vorschlag von Vossius und Wachter ................................................ 20 VI. Die Lösung mit Hilfe des formellen Konsensprinzips ........................... 21 VII. Der Vorschlag von Grunewald ............................................................. 21 C. Der Weg des MoMiG .................................................................................. 22 I....

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