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Telekommunikationsrechtliche Regulierung zur Verhinderung von Marktmachtübertragungen in benachbarte Märkte

Eine Analyse des Art. 14 Abs. 3 Rahmenrichtlinie unter besonderer Berücksichtigung gemeinsamer Marktmacht

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Sabrina Krüger

Beherrschungspositionen auf Telekommunikationsmärkten und daraus resultierende Marktmachtübertragungen in benachbarte Märkte gehören zu den typischen Wettbewerbsproblemen in der Telekommunikation. Art. 14 Abs. 3 Rahmenrichtlinie ermöglicht den Regulierungsbehörden, Marktmachtübertragungen durch beherrschende Telekommunikationsunternehmen mittels gezielter Maßnahmen zu verhindern. Die Autorin untersucht die Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen der Regelung und zeigt u.a. anhand konkreter Marktkonstellationen deren Anwendungsmöglichkeiten in der Regulierungspraxis auf. Ein Schwerpunkt liegt bei der Beantwortung der Frage, unter welchen Voraussetzungen Märkte als benachbart anzusehen sind. Dabei werden im Rahmen der Auslegung Erkenntnisse auch aus dem Bereich der Fusionskontrolle und dem allgemeinen Wettbewerbsrecht herangezogen. Untersucht werden außerdem Regulierungsmöglichkeiten bei drohenden Leverage-Effekten durch gemeinsam marktmächtige Unternehmen.

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Inhaltsverzeichnis

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Kapitel 1: Einführung .................................................................................. 15 A. Einleitung ............................................................................................... 15 B. Regelungsgehalt und Tatbestandsvoraussetzungen von Art. 14 Abs. 3 RRL ........................................................................................................ 18 I. Marktabgrenzung ............................................................................. 18 1. Abgrenzung des Ausgangsmarktes der Marktmachtübertragung 18 a. Abgrenzung des sachlich relevanten Marktes ....................... 20 b. Räumliche Marktabgrenzung ................................................ 32 c. Zeitliche Marktabgrenzung ................................................... 34 d. Marktdefinition gemäß Art. 15 RRL ..................................... 35 (a) Marktdefinitionsverfahren gemäß Art. 15 RRL ............... 36 (b) Mögliche Beschränkung der zu regulierenden Märkte durch die Märkteempfehlung ........................................... 40 2. Zielmarkt der potentiellen Marktmachtübertragung ................... 47 II. Unternehmen mit beträchtlicher Marktmacht ................................... 52 1. Marktstruktur .............................................................................. 55 2. Unternehmensstruktur ................................................................. 59 3. Marktverhalten ............................................................................ 60 III. Verbindungen zwischen den in Art. 14 Abs. 3 RRL genannten Märkten ............................................................................................ 62 IV.Rechtsfolge ....................................................................................... 62 C. Anforderungen an das von Art. 14 Abs. 3 RRL verlangte Märktever- hältnis .................................................................................................... 70 Kapitel 2: Auslegung des Begriffs „benachbarter Markt“ im Sinne des Art. 14 Abs. 3 RRL – Relevante Märkteverbindungen ................................ 73 A. Auslegung nach der Wortbedeutung ...................................................... 73 I. Wortlautauslegung ........................................................................... 74 II. Wortsinn im Textvergleich mehrerer Sprachfassungen ................... 75 III. Auslegung im konkreten Normkontext – Konkretisierung der „Be- nachbarung“ durch Beschreibung der Märkteverbindungen ............ 77 IV.Möglichkeit der Marktmachtübertragung und Marktmachtverstär- kung ................................................................................................. 81 1. Möglichkeit der Marktmachtübertragung ................................... 81 10 2. Kein Erfordernis missbräuchlichen Verhaltens .......................... 82 3. Voraussetzungen der Marktmachtübertragungsmöglichkeit ....... 85 4. Marktmachtverstärkung ............................................................. 86 B. Systematische Auslegung ...................................................................... 88 I. Systematische Auslegung unter Berücksichtigung des Art. 14 Abs. 3 RRL und der Rahmenrichtlinie insgesamt ........................................ 88 II. Systematische Auslegung unter Berücksichtigung der Einzelrichtli- nien .................................................................................................. 89 III. Systemtische Auslegung...

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