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Methodische Vielfalt in der Erforschung interkultureller Kommunikation an deutschen Hochschulen

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Edited By Elke Bosse, Beatrix Kreß and Stephan Schlickau

Dieser Sammelband setzt sich zum Ziel, ein weites Spektrum universitärer Auseinandersetzung mit interkultureller Kommunikation zu umreißen. Dieses Spektrum reicht von den angewandten Forschungsmethoden über Lehrforschungs- bis zu konkreten Praxisprojekten. Die Vielfalt aktueller Beschäftigung mit dem noch immer relativ neuen Forschungsgegenstand spiegelt sich ebenfalls in den Beiträgen: Die wissenschaftlichen Hintergründe der Autoren bilden die Sprachwissenschaft, die Psychologie oder die Erziehungswissenschaft. Der Band wendet sich an Wissenschaftler, Studierende und Praktiker und möchte einen Beitrag zur interdisziplinären Diskussion in einem Umfeld leisten, dessen Erforschung nicht zuletzt durch die voranschreitende Internationalisierung von Hochschulen zunehmend handlungsrelevant wird.

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Teil IV: Forschungs- und Praxisprojekte

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Forschungs- und Praxisprojekte 249 Dialog von Wissenschaft und Praxis im SIETAR- Kolloquium B. Alexander Dauner / Kazuma Matoba Wissenschaft und Praxis werden, in den Sozialwissenschaften im Allgemeinen, aber auch im Feld Interkulturelle Kommunikation (IKK) und Kompetenz, immer wieder als zwei voneinander getrennte Wissens- und Handlungssphären wahr- genommen. „Der Vorwurf von Praktikern an die Sozialwissenschaft lautet häu- fig, sie produziere entweder Banalitäten, die jeder Praktiker ohnehin schon lange wisse, oder die Ergebnisse seien völlig praxisfern“ (Kromrey (2000: 16)).115 Andererseits besteht ein ausgeprägter „Bedarf an wissenschaftlich begründeten Aussagen“ (Kromrey (2000: 16)). Auch und gerade in Bezug auf eine weiter aufzubauende Professionalität im Feld IKK ist der Bezug von Wissenschaft und Praxis, inklusive des Transfers von Theorien und gesicherten Befunden in die Praxis, zu thematisieren (vgl. z. B. Combe/Helsper (1996)).116 Eine Möglichkeit, auf diese Herausforderungen zu reagieren, ist in Dialog zu treten. Einen solchen Dialog zu initiieren, Praktiker und Wissenschaftler zusammen zu führen und „Räume zur Begegnung“ – elektronische wie reale – zur Verfügung zu stellen sind die Ziele des SIETAR-Kolloquiums. Das SIETAR-Kolloquium richtet sich dementsprechend an zwei Gruppen, nämlich an Praktiker, die Fragen haben, die sie gerne mit Wissenschaftlern diskutieren möchten, und an Wissenschaftler, insbesondere Magistranden, Masterstudierende und Doktoranden, die sich mit praxisbezogenen Frage- stellung beschäftigen möchten.117 Zentrales Instrument dabei ist der sog. „online-Dialog“, eine Web-Seite auf der Fragen und Themen (von Praktikern) eingestellt und von interessierten Wissenschaftlern abgerufen werden können. Zum Beispiel können auf...

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