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Das Polenbild in Meyers Konversationslexika des ‘langen’ 19. Jahrhunderts

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Anna Kochanowska-Nieborak

Das Ziel dieser Arbeit ist die Analyse des Polenbildes in den sieben Auflagen von Meyers Konversations-Lexikon, die innerhalb des ‘langen’ 19. Jahrhunderts erschienen sind. Ausgehend von der Kernthese der Imagologie bzw. der historischen Stereotypenforschung, dass Selbstbild und Fremdbild einander bedingen und beeinflussen, werden im Rahmen dieser Arbeit die Funktionen ermittelt, die das Polenbild für die deutsche Öffentlichkeit (und insbesondere für die Leser des auflagenstarken und meinungsbildenden Meyerschen Konversationslexikons) im 19. Jahrhundert hatte. Es wird festgehalten, welche Elemente des Polenbildes über den gesamten Untersuchungszeitraum konstant blieben und welche einem Wandel unterlagen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf stereotype Wahrnehmungsmuster gerichtet; dies gilt sowohl für die explizit ausgedrückten Stereotype, wie z. B. der Pole als der ‘Franzose des Nordens’, als auch für solche, die vom Autor lediglich mitgedacht wurden, für den zeitgenössischen Leser jedoch leicht zu entziffern waren.

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Vorwort

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Die vorliegende Studie ist eine leicht umgearbeitete Fassung meiner Disser- tation, die ich im Jahre 2005 an der Neuphilologischen Fakultät der Adam- Mickiewicz-Universität in Pozna verteidigt habe. An erster Stelle möchte ich meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Orłowski, meinen Dank aussprechen, der die Entstehung dieser Arbeit mit vielen förderlichen Hinweisen begleitet hat. Besonders bin ich ihm dafür dankbar, dass er mir in meiner Forschungsarbeit viel Vertrauen und ebenso viele Freiheiten gelassen hat, was mich umso besser begreifen und schätzen lernen ließ, inwiefern in der Forschung „der Weg das Ziel sei“. Ebenfalls herzlich danken möchte ich meinen Gutachtern, Frau Prof. Dr. Edyta Połczyska (Adam-Mickiewicz-Universität Pozna) und Herrn Prof. Dr. Leszek yliski (Mikołaj-Kopernik-Universität Toru), deren Anregungen und Hinweise mit Sicherheit zur Verbesserung der Buchfassung beigetragen haben. Mein Dank gilt auch der Adam-Mickiewicz-Universität in Pozna, die mein Doktorandenstudium und meine Promotion durch ein Stipendium finanziert hat, sowie dem Direktor des Germanistischen Instituts, Herrn Prof. Dr. Czesław Ka- rolak, der mit einem großzügigen Druckkostenzuschuss diese Publikation er- möglicht hat. Das Einsehen des reichen Quellenmaterials, darin auch äußerst seltener Le- xikonausgaben, und die Gestaltung des Textkorpus wurden mir vom Verlag Bi- bliographisches Institut & F.A. Brockhaus in Mannheim ermöglicht, bei dem ich mich an dieser Stelle für die außerordentliche Gastfreundschaft bedanken möch- te. Namentlich danken möchte ich dem ehemaligen Leiter der Abteilung Bi- bliographie, Information und Dokumentation, Herrn Sascha H...

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