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Anwaltsstrategien bei Interessenausgleichs- und Sozialplanverfahren

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Arne Wankel

Interessenausgleichs- und Sozialplanverfahren folgen keinem fest vorgeschriebenen gesetzlichen Ablaufplan. Dies bringt zwar rechtliche und praktische Unsicherheiten, aber auch große Chancen für Arbeitgeber- und Betriebsratsseite mit sich. Die von den jeweiligen anwaltlichen Beratern gestaltete Strategie kann maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg bei der Durchsetzung der jeweiligen Zielvorstellung ihrer Mandanten entscheiden. In diesem Buch werden Interessenausgleichs- und Sozialplanverfahren aus einer konsequent strategieorientierten Sichtweise dargestellt, und zwar sowohl aus der Perspektive des Unternehmer- als auch des Betriebsratsanwalts. Die Bearbeitung der dabei auftretenden Rechtsfragen dient stets der Entscheidungsfindung, welche Strategie im konkreten Fall gewählt werden sollte.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ................................................................................................................................... 1 A. Grundlagen des Interessenausgleichs- und Sozialplanverfahrens ......................................... 6 B. Strategien auf Arbeitgeberseite ............................................................................................ 12 I. Zielsetzung und Rahmenbedingungen .................................................................. 12 II. Konfrontative Strategien ....................................................................................... 14 1. Konfrontation im engeren Sinne ........................................................................... 14 a) Anrechnung von Sozialplanabfindungen auf den Nachteilsausgleich ......... 14 aa) Konstellationen ohne gemeinschaftsrechtliche Relevanz .................. 16 bb) Konstellationen mit Berührung von Gemeinschaftsrecht................... 19 b) Berufsrechtliche Rüge .................................................................................. 22 c) Reduzierte Kommunikation ......................................................................... 23 aa) Grenzen und Durchsetzbarkeit des Unterrichtungsanspruchs ............ 23 bb) Besonderheiten im Konzern ............................................................... 24 d) Mindestinhalt des Interessenausgleichs mit Blick auf § 113 BetrVG ......... 25 e) Ausweichen auf die individualrechtliche Ebene .......................................... 27 f) Vermittlung nach § 112 Abs. 2 BetrVG ...................................................... 30 aa) Einlassungszwang............................................................................... 31 bb) Folgen bei unterbliebener Einlassung ................................................ 33 g) Bewertung .................................................................................................... 33 2. Isolation ............................................................................................................ 35 a) Isolierung des Betriebsrats von der Belegschaft .......................................... 35 aa) Abgrenzung innerhalb der Belegschaft .............................................. 35 VIII bb) Frühzeitige Maßnahmen ..................................................................... 36 cc) Verhältnis von Sozialplan- und Aufhebungsvertrag-Abfindungen .... 36 b) Interessenspaltung zwischen verschiedenen Gremien ................................. 37 c) Zugang des Betriebsrats zu externer Beratung ............................................ 37 aa) Erforderlichkeitsprüfung .................................................................... 38 bb) Beratungsanspruch im Kleinunternehmen ......................................... 38 cc) Schwellenwert des § 111 S. 2 BetrVG als feste Grenze..................... 41 dd) Unterschreitung des Schwellenwerts durch einzelne Kündigungen .. 42 ee) Umfang der Beratung bei § 111 BetrVG ............................................ 43 ff) Auseinandersetzung über Kosten ....................................................... 44 gg) Mehrbetriebsunternehmen und gemeinsamer Betrieb ........................ 49 d) Bewertung .................................................................................................... 50 3. Umgehung ............................................................................................................ 52 a) Betriebsänderungen bei „Share Deal“ und „Asset Deal“ ............................ 52 b) Verdeckte oder offene Beratung .................................................................. 54 c) Vorgehen bei „nachträglicher“ Betriebsrats-Wahl ...................................... 55 aa) Maßgeblicher Zeitpunkt ..................................................................... 56 bb) Rechtsbehelfe gegen die „verspätete“ Betriebsratswahl .................... 59 d) Schleichende Betriebsänderung ................................................................... 64...

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