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Die Qual der Wahl des Durchführungsweges

Eine Untersuchung der Charakteristika und Risiken der Durchführungswege im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung

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Nadine Lilienthal

Diese Arbeit befasst sich mit der betrieblichen Altersversorgung durch Entgeltumwandlung. Als Instrumente der Entgeltumwandlung stehen nach dem BetrAVG fünf unterschiedliche Durchführungswege zur Verfügung – doch die Entscheidung für einen dieser Wege wirft zahlreiche Fragen auf. Die Arbeit zeigt rechtliche Unterschiede zwischen diesen Durchführungswegen auf und beschäftigt sich mit dem Erfordernis der Wertgleichheit der Entgeltumwandlung sowie der Zulässigkeit der Verwendung gezillmerter Tarife. Für den Bereich der Entgeltumwandlung enthalten verschiedene Gesetze und Rechtsprechungen Auskunfts-, Beratungs- und Informationspflichten, die aber nicht für alle Durchführungswege gleichermaßen gelten. Die Arbeit untersucht demnach, inwieweit sich der Arbeitgeber informieren muss und ob die Informationspflichten dem Arbeitgeber oder einem zwischengeschalteten Versorgungsträger obliegen. Abschließend wird dargelegt, welche Ansprüche der Arbeitnehmer bei mangelnder Information gegenüber dem Arbeitgeber oder einem Versorgungsträger geltend machen kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis....................................................................................... XIII Abkürzungsverzeichnis ............................................................................... XXXI Einleitung ...................................................................................................... 1 Kapitel 1 Entgeltumwandlung als Teil der betrieblichen Altersversorgung ................. 5 A. Säulen der Altersversorgung .................................................................... 5 B. Historische Entwicklung der Entgeltumwandlung ................................... 6 I. Betriebliche Altersvorsorge bis zur gesetzlichen Regelung .............. 6 II. Erlass des Betriebsrentengesetzes (1974) .......................................... 7 III. Erste und zweite BetrAVG-Novelle (1999 und 2001)....................... 9 IV. Alterseinkünftegesetz (2004) ............................................................. 11 V. Gesetz zur Förderung zusätzlicher Altersversorgung und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (2007).................... 12 VI. Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (2008)............. 12 Kapitel 2 Betriebsrenten-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen der Entgeltumwandlung .............................................. 15 A. Entgeltumwandlung und kombinierbare Durchführungswege ................. 15 I. Anwendbarkeit der Durchführungswege ........................................... 15 II. Besonderheiten der Durchführungswege........................................... 16 1. Direktzusage ................................................................................. 17 2. Unterstützungskasse ..................................................................... 19 3. Direktversicherung ....................................................................... 22 4. Pensionskasse ............................................................................... 24 5. Pensionsfonds ............................................................................... 26 B. Durchführungswege und kombinierbare Zusagearten ............................. 28 I. Überblick der Zusagearten ................................................................ 28 1. Leistungszusage ............................................................................ 29 2. Beitragsorientierte Leistungszusage ............................................. 29 VIII 3. Beitragszusage mit Mindestleistung ............................................ 31 II. Anwendbarkeit der Zusagearten auf die Entgeltumwandlung .......... 33 C. Brutto- und Nettoentgeltumwandlung ...................................................... 36 Kapitel 3 Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung ..... 37 A. Gesetzliche Regelung ............................................................................... 37 B. Verfassungsmäßigkeit des § 1a Abs. 1 BetrAVG..................................... 38 I. Maßstab für die Verfassungsmäßigkeit ............................................. 38 II. Eingriff in den Schutzbereich ............................................................ 38 III. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung ............................................... 39 C. Gesetzliche Privilegierungen der Entgeltumwandlung ............................ 42 I. Unverfallbarkeitsregel – § 1b BetrAVG............................................ 42 II. Insolvenzschutz – § 7 BetrAVG......................................................... 42 III. Anpassungspflicht – § 16 Abs. 5 BetrAVG....................................... 45 D. Übertragungsmöglichkeit der Anwartschaft aus Entgeltumwandlung ..... 45 E. Ausschluss des Entgeltumwandlungsanspruchs ....................................... 46 I. Tarifvorrang – § 17 Abs. 5 BetrAVG ................................................ 46 II. Tarifdispositivit...

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