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Medien im neokommunikativen Fremdsprachenunterricht

Einsatzformen, Inhalte, Lernerkompetenzen- Beiträge zum IX. Mediendidaktischen Kolloquium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (18.-20.09.2008)

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Marcus Reinfried and Laurenz Volkmann

Vor zwei Jahrzehnten setzte ein Wandel des Fremdsprachenunterrichts ein, der zu einer neuen Ausprägung der kommunikativen Methode geführt hat. Das handlungs- und prozessorientierte, ganzheitliche und fächerübergreifende Lernen rückt seither immer mehr in den Vordergrund. Es wird durch den gezielten Einsatz unterschiedlicher Medien zunehmend unterstützt und gefördert: authentischer und didaktisierter, analoger und elektronischer, bildlicher und verbaler, populärer und elitärer Medien. Diese wachsende Diversifikation der Medien im Fremdsprachenunterricht wird im Buch ebenso beschrieben wie neuartige hybride Medienformen. Dabei werden Überlegungen zu den Funktionen, Chancen und Risiken bei der Entwicklung einzelner Medien einbezogen.

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Maria Eisenmann: Texte hörbar machen – Anregungen zur handlungsorientierten, produktiven Hörspielarbeit

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155 Maria Eisenmann Texte hörbar machen – Anregungen zur handlungsorientierten, produktiven Hörspielarbeit This contribution reflects upon the creative production of radio plays and illus- trates how media literacy can be developed by integrating all basic language skills in the EFL classroom. The purpose of radio drama projects is to provide a student- centered activity that both stimulates the learners’ imagination and improves their linguistic skills and language awareness in an individual and playful way. At the same time, it promotes creative interpretation of a text because students first have to analyse basic criteria such as plot, setting, characters and motifs before configu- rating these data acoustically. Furthermore, an evaluation of a study conducted with university students is included which examines the potentials of integrating radio plays in school and at university. 1. Einleitung Die Geschichte des Hörspiels1 (vgl. Kisner 2004; Surkamp 2008: 2) ist schon sehr alt, auch wenn Hörspiele in den letzten Jahrzehnten in der Gesellschaft und an der Schule wenig beachtet wurden. Sie dienten im höchsten Fall im Unter- richt für Abwechslung und zur Steigerung der Motivation im Klassenzimmer. Die ersten Hörspiele entstanden in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in den USA und entwickelten sich bis in die 40er Jahre hinein zum führenden und be- liebtesten Unterhaltungsmedium. Für manche Dramatiker war es später sogar das Sprungbrett in ihre spätere Schriftsteller- oder Regisseur-Karriere, wie z.B. für Caryl Churchill, Rod Serling, Tom Stoppard und ganz besonders für...

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