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Der Enteignungsschutz im internationalen Investitionsschutzrecht in Hinblick auf das europäische Umweltrecht

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Hanna Schmidt

Völkerrechtliche Investitionsschutzverträge erlauben es dem ausländischen Investor, im Streitfall ein neutrales Schiedsgericht anzurufen. Der Schutz vor Enteignungen stellt dabei einen elementaren Bestandteil dieser Verträge dar. Denn die Gefahr, dass Investitionen durch gesetzgeberische oder administrative Maßnahmen des Gaststaates entwertet werden, ist groß. Dabei beschäftigen vermehrt indirekte, d.h. faktische Enteignungen die Schiedsgerichte. Diese sind besonders komplex, da sie schwierig abzugrenzen sind von zulässigen staatlichen Regulierungsmaßnahmen. Anhand des Referenzgebietes «europäischer Umweltschutz» als einer rechtlich besonders regelungsintensiven Materie wird die Problematik erörtert. Dabei wird vor allem auch auf die europarechtlichen Einflüsse als Folge des Vertrages von Lissabon und auf die diesbezügliche mögliche Ausgestaltung eines Europäischen Muster-Investitionsschutzabkommens eingegangen.

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Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsübersicht ................................................................................................... IX Abkürzungsverzeichnis ...................................................................................XVII A. Einleitung und Problemstellung ...................................................................... 1 B. Gang der Untersuchung ................................................................................... 7 C. Deutsche Bilaterale Investitionsschutzverträge............................................... 9 I) BITs als Bestandteil des internationalen Investitionsregimes..................... 9 II) Geschichte der deutschen BITs ................................................................... 9 III) Der Anwendungsbereich deutscher BITs.................................................. 12 1) Der Investitionsbegriff (materieller Anwendungsbereich) ...................... 12 a) Eigentum an beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie sonstige dingliche Rechte ..................................................................... 12 b) Anteilsrechte an Gesellschaften und andere Arten von Beteiligungen an Gesellschaften........................................................... 13 (aa) Portfolio-Investitionen................................................................... 13 (1) Abgrenzung Direktinvestitionen/ Portfolio-Investitionen ............ 13 (2) Portfolio-Investitionen als Schutzgut deutscher BITs .................. 15 (bb) Schutz des Gesellschaftsvermögens.............................................. 21 c) Ansprüche auf Geld, das verwendet wurde, um einen wirtschaft- lichen Wert zu schaffen/ Ansprüche auf Leistungen, die einen wirtschaftlichen Wert haben ................................................................. 21 d) Geistiges Eigentum ............................................................................... 23 e) Öffentlich-rechtliche Konzessionen ..................................................... 24 2) Der Investorbegriff (personeller Anwendungsbereich) ........................... 25 a) Natürliche Personen .............................................................................. 25 b) Juristische Personen .............................................................................. 25 3) Örtlicher Anwendungsbereich.................................................................. 26 4) Zeitlicher Anwendungsbereich ................................................................ 27 XII IV) Die einzelnen Schutzbestimmungen neben dem Schutz vor Enteignungen............................................................................................. 28 1) Internationaler Mindeststandard (International Minimum Standard) ...... 28 2) Gerechte und billige Behandlung (Fair and Equitable Treatment) .......... 30 3) Voller Schutz und volle Sicherheit (Full Protection and Security).......... 35 4) Diskriminierungsverbote der Meistbegünstigung und der Inländerbehandlung.................................................................................. 39 a) Meistbegünstigung (Most-Favoured-Nation Treatment)...................... 40 b) Inländergleichbehandlung (National Treatment).................................. 42 D. Kompetenzverschiebung durch den Vertrag von Lissabon........................... 47 I) Reichweite der neuen EU-Kompetenz ...................................................... 47 1) Der Begriff „ausländische Direktinvestitionen“ ...................................... 49 2) Mögliche Beschränkung innerhalb der EU-Kompetenz für ausländische Direktinvestitionen.............................................................. 51 a) Art. 207 Abs. 1...

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