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Die Abweichungskompetenz der Länder gemäß Art. 72 Abs. 3 GG im konkreten Fall des Naturschutzes und der Landschaftspflege

Eine Untersuchung am Beispiel der Naturschutzgesetze der Länder Brandenburg, Niedersachsen und Bayern

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Stefan Bröker

Im Zuge der Föderalismusreform 2006 wurde die bisherige Rahmengesetzgebung abgeschafft und die Kompetenz zur Gesetzgebung für den Naturschutz und die Landschaftspflege der konkurrierenden Gesetzgebung zugeordnet. Hat der Bund von seinem Gesetzgebungsrecht Gebrauch gemacht, können die Länder nun durch Gesetz hiervon abweichende Regelungen treffen. Ausgenommen hiervon sind jedoch die sogenannten abweichungsfesten Kerne des Naturschutzes. Ziel dieser Arbeit ist es vor allem, die Problemzonen dieser neu eingeführten Abweichungskompetenzgesetzgebung aufzuzeigen und die Verfassungsmäßigkeit von wesentlichen Vorschriften der Landesnaturschutzgesetze Niedersachsens, Bayerns sowie Brandenburgs unter Berücksichtigung des aktuellen BNatSchG zu überprüfen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ...................................................................................... 19 Kapitel 1: Einführung ........................................................................................ 25 A. Problemstellung und Zielsetzung ................................................................ 25 B. Vorgehensweise ............................................................................................. 27 C. Exkurs zur Föderalismusreform.................................................................. 28 I. Föderalismus - ein „gewichtiges Reformhindernis“? ....................... 28 II. Kleine Verfassungsreform von 1994 .................................................... 31 III. Ausschlaggebende Entscheidungen des BVerfG ................................ 32 1. „Altenpflege-Entscheidung“ ............................................................ 33 2. „Juniorprofessur-Entscheidung“ ..................................................... 34 IV. Große Föderalismusreform von 2006 .................................................. 35 D. Exkurs zum Naturschutzrecht ..................................................................... 37 I. Entwicklung des Naturschutzes bis zum Inkrafttreten des BNatSchG ........................................................................................ 38 II. Entwicklung des BNatSchG von 1976 bis 2002 ................................. 39 III. Entwicklung in der ehemaligen DDR .................................................. 41 IV. Entwicklung des BNatSchG von 2002 bis heute ................................ 41 V. Ziele des Naturschutzrechts nach dem BNatSchG ............................. 43 E. Exkurs zum Vorhaben eines U G B............................................................... 43 I. Ein Vorschriftendschungel - Verhinderung von Rechtszersplitterung....................................................................... 44 II. Integrierter Umweltschutz - Europarechtliche Vorgaben.................. 45 III. Scheitern der Entwürfe ......................................................................... 46 Kapitel 2: Die Abweichungsgesetzgebung gemäß Art. 72 Abs. 3 GG ........ 49 A. Grundlagen der Abweichungsgesetzgebung ............................................... 49 I. Einschränkung des Vorbehalts der Erforderlichkeit........................... 50 II. Problem des Ping-Pong-Effekts ............................................................ 50 1. Karenzzeit von 6 M onaten............................................................... 51 2. Keine Karenzzeit in Eilfällen .......................................................... 51 B. Gesetzgebungszuständigkeit - Verfassungsrechtl. Kompetenzzuweisung ................................................................................... 52 10 Inhaltsverzeichnis I. Vorbehalt der „Verleihung durch das GG“ (Art. 70 Abs. 1 GG) ...... 52 1. Grundsatz: Verleihung der Gesetzgebungskompetenz durch die Verfassung ....................................................................... 52 a) Ausdrückliche Verleihung in Art. 72 Abs. 2 GG .................... 53 b) Keine ausdrückliche Verleihung in Art. 72 Abs. 3 G G ........... 53 2. Verleihung durch Auslegung ........................................................... 53 a) Zulässigkeit einer Kompetenzverleihung durch Auslegung .... 53 b) Verleihung vor der F...

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