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Die Harmonisierung der direkten Steuern durch den Gerichtshof der Europäischen Union und das nationale Steuerverfahrensrecht

Die Möglichkeiten zur Korrektur von Steuerbescheiden aufgrund der nachträglich festgestellten Unionsrechtswidrigkeit

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Olga Piperi

Ziel dieser Arbeit ist es, die Wirkung der EuGH-Rechtsprechung im Bereich der direkten Steuern auf das deutsche Steuerverfahrensrecht zu zeigen. Die rechtsfortbildende Tätigkeit des EuGH wird durch nationales Verfahrensrecht in nationales Recht umgesetzt. Es hängt vom Verfahrensrecht ab, inwieweit die unionsrechtlichen Gebote vollzogen werden. Die Institute der Bestandskraft und der Verjährung können der Durchsetzung des Unionsrechts Grenzen setzen. Ob die nationale Rechtssicherheit der unionsrechtlich gebotenen Rechtmäßigkeit genügt, ist ebenfalls Gegenstand dieser Arbeit.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort.................................................................................................................. 5 Abkürzungsverzeichnis ....................................................................................... 15 Teil 1: Einführung in die Problematik der Harmonisierung der direkten Steuern durch den EuGH und ihre Wirkungen auf das nationale Recht 20 I. Einleitung ............................................................................................. 20 II. Nationales Steuerrecht und Unionsrecht: ein Konfliktfeld .................... 24 1. Die direkten Steuern im Binnenmarkt ............................................ 24 2. Der Anwendungsvorrang des Unionsrechts ................................... 25 3. Begriffliche Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Steuern ............................................................................... 26 Teil 2: Die Harmonisierung der direkten Steuern ............................................... 28 I. Problematik bei der Harmonisierung der direkten Steuern ..................... 28 II. Arten der Harmonisierung der direkten Steuern .................................... 31 1. Seitens der einzelnen Mitgliedstaaten ............................................. 31 2. Durch bilaterale Abkommen ........................................................... 32 3. Auf Unionsebene ............................................................................. 34 a. Auf primärrechtlicher Ebene ........................................................... 34 i. Mangel an ausdrücklicher Harmonisierungsermächtigung in den Verträgen ...................................................................................... 34 ii. Art. 114 AEUV als Ermächtigungsgrundlage ................................ 34 iii. Art. 115 AEUV als Ermächtigungsgrundlage ............................... 35 iv. Art. 116 AEUV als Ermächtigungsgrundlage ............................... 35 v. Das Subsidiaritätsprinzip und die Grundfreiheiten ......................... 36 b. Auf sekundärrechtlicher Ebene ....................................................... 37 i. Die Fusionsrichtlinie ........................................................................ 38 ii. Die Mutter-Tochter-Richtlinie ........................................................ 39 iii. Das Schiedsübereinkommen .......................................................... 39 iv. Die Zinsrichtlinien ......................................................................... 40 8 v. Weitere Maßnahmen zur Harmonisierung der direkten Steuern .... 41 III. Die Rolle des EuGH bei der Harmonisierung der direkten Steuern ..... 43 1. Die primärrechtliche Regelung der Grundfreiheiten ...................... 44 2. Die Entwicklung der Grundfreiheiten durch den EuGH ................ 45 a. Auslegung als subjektiv-öffentliche Rechte ................................... 45 b. Mechanismus zur Harmonisierung der direkten Steuern ................ 46 c. Prüfungsschema des EuGH ............................................................. 47 IV. Das Vorabentscheidungsverfahren als Hauptverfahren zur Verwirklichung der Harmonisierungstätigkeit des EuGH .................. 49 1. Gegenstand...

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