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Eine sprachenübergreifende Ausbildung in der Fremdsprachendidaktik aus studentischer Perspektive

Das «Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik» (IMoF)

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Eva Maria Hirzinger-Unterrainer

Seit 2002 setzt das «Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik» (IMoF) neue Konzepte in der Fremdsprachendidaktikausbildung um, indem es für alle zukünftigen (Fremd-)SprachenlehrerInnen eine sprachenübergreifende und mehrsprachig ausgerichtete Ausbildung anbietet. Diese Studie setzte sich zum Ziel, Erwartungen von Studierenden an die Fremdsprachendidaktikausbildung vor und nach Absolvierung des Modells zu analysieren sowie Unterschiede zwischen Studierenden zu Beginn und am Ende ihrer Ausbildung zu eruieren. Dazu wurden mittels Fragebogen erhobene quantitative Daten mit, aus Leitfadeninterviews gewonnenen, qualitativen Daten ausgewertet und trianguliert. Abschließend werden die Ergebnisse den Intentionen von IMoF gegenübergestellt, woraus Vorschläge für die (Fremd-)Sprachendidaktikausbildung formuliert werden.

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5 Darstellung der Ergebnisse: „Das Innsbrucker Modell der Fremdsprachendidaktik“ (IMoF) aus Sicht der Studierenden

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103 5 Darstellung der Ergebnisse: „Das Innsbrucker Modell der Fremdsprachen- didaktik“ (IMoF) aus Sicht der Studierenden Das vorliegende Kapitel widmet sich den Ergebnissen der durchgeführten Be- fragungen und beantwortet anhand dieser die in Kapitel 4.1 angeführten Frage- stellungen. Dabei werden zuerst die Resultate der zu Beginn des Sommersemes- ters 2009 durchgeführten schriftlichen, quantitativen Befragung dargestellt, be- vor auf jene der zu Semesterende durchgeführten mündlichen, qualitativen Be- fragung eingegangen wird. 5.1 Schriftliche, quantitative Befragung Wie bereits erwähnt, werden die aus der quantitativen Befragung gewonnenen Daten sowohl deskriptiv- als auch inferenzstatistisch untersucht. Innerhalb der deskriptiven Statistik wird die zu untersuchende Stichprobe hinsichtlich ihrer Charakteristika mit Hilfe von Graphiken, Tabellen oder Maßzahlen (wie etwa Lage- bzw. Streuungsmaße) beschrieben, ohne Aussagen über die Grundge- samtheit zu treffen; der verallgemeinernde Schluss von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit obliegt der Inferenzstatistik (vgl. Raab-Steiner/Benesch 2008, S. 11-13; Seipel/Rieker 2003, S. 178). Bevor die deskriptivstatistischen und – im darauffolgenden Kapitel – die in- ferenzstatistischen Ergebnisse präsentiert werden, bedarf es einer Darstellung der Reliabilität als ein wesentliches Gütekriterium innerhalb der quantitativen Sozialforschung. Abschließend werden die Ergebnisse einer halboffenen Frage präsentiert (s. 5.1.5). 5.1.1 Reliabilität als ein Gütekriterium der quantitativen Sozialforschung Die Reliabilität des gesamten Fragebogens beträgt 0,901 nach Cronbachs Alpha und liegt damit für Einstellungsfragebögen im oberen Bereich, da für diese Wer- te ab 0,80 akzeptiert werden (Mummendey/Grau 2008, S. 102). Nach Pallant (2001, S. 90) weist bereits ein...

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