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Sportbeugung

Manipulationsverhalten von Schiedsrichtern im Fußballsport als strafbares Unrecht und die Bedeutung der allgemeinen Täuschung für das Strafrecht

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Zübeyde Duyar

Begründet die Spielmanipulation durch Schiedsrichter im Fußballsport ein Kriminalunrecht? Das Verhältnis der Beteiligten im Fußballsport wird in diesem Buch als Anerkennungs- bzw. Rechtsverhältnis verstanden, innerhalb dessen die Spielmanipulation durch Schiedsrichter als Unrecht qualifiziert werden muss. Diese These wird rechtsphilosophisch begründet. Ein umfassender Schutz des Sports und des darin manifestierten Individualrechts der Beteiligten auf neutrale Spielentscheidungen durch Schiedsrichter wird weder durch die vorhandenen strafrechtlichen noch durch die Sportverbände gewährleistet. Daher muss der Gesetzgeber das Verhalten des Spiele manipulierenden Schiedsrichters notfalls auch strafrechtlich ahnden und einen entsprechenden sportspezifischen Straftatbestand erlassen.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... XV Einleitung .............................................................................................................. 1 A. Einführung in die Problematik ......................................................................... 1 B. Zum Gang der Untersuchung ........................................................................... 8 1. Teil: Ansatzpunkte zur Ermittlung eines allgemeinen Täuschungsbegriffs ... 12 A. Lüge und Täuschung als Bestandteile der „conditio humana“ ...................... 12 B. Die umgangssprachliche Bedeutung des Begriffes „Täuschung“ .................. 16 I. Ursprung des Begriffes „Täuschung“ .............................................................. 17 II. Umgangssprachliche Definitionen der Täuschung ......................................... 17 C. Abgrenzung der Täuschung gegenüber verwandten Begriffen ...................... 18 I. Lüge.................................................................................................................. 18 1. Ethische Erläuterungen zur Lüge .................................................................... 18 2. Die strafjuristische Bedeutung der Lüge ......................................................... 20 II. List .................................................................................................................. 24 III. Fälschung ....................................................................................................... 27 IV. Manipulation ................................................................................................. 28 V. Fazit ................................................................................................................ 30 D. Die strafrechtliche Bedeutung des Begriffes „Täuschung“ ........................... 31 I. Die historische Entwicklung des Täuschungsbegriffs ..................................... 33 1. Die römisch-rechtlichen Quellen des Täuschungsbegriffs ............................. 33 a) Das Crimen falsi – Falsum .............................................................................. 34 aa) Das Zwölftafelgesetz ..................................................................................... 35 bb) Die Lex Cornelia – Quasi-Falsa .................................................................... 37 b) Die Actio de dolo ............................................................................................ 38 c) Der Stellionatus ............................................................................................... 39 2. Der Täuschungsbegriff in der deutschen Strafgesetzgebung .......................... 40 a) Das Allgemeine Landrecht für die preußischen Staaten von 1794 ................. 42 b) Das bayerische Strafgesetzbuch von 1813 ...................................................... 43 c) Das Strafgesetzbuch für das Königreich Württemberg von 1839 .................. 45 d) Das Strafgesetzbuch für das Großherzogtum Hessen von 1841 ..................... 45 e) Das Strafgesetzbuch für das Großherzogtum Baden von 1845 ...................... 46 f) Das thüringische Strafgesetzbuch von 1850.................................................... 47 g) Das Strafgesetzbuch für die preußischen Staaten von 1851 ........................... 48 aa) § 241 PrStGB in der...

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