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Geschlechtsunterschiede bei motivationalen Faktoren im Kontext des Englischunterrichts

Eine empirische Studie zu Motivation, Selbstkonzept und Interesse im Fach Englisch in der Sekundarstufe I

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Stefanie Fuchs

In der Studie werden ausgewählte Erklärungsansätze zur Entstehung psychologischer Geschlechtsunterschiede argumentativ gegenübergestellt und mit schulischen Interessenunterschieden verknüpft. Die quantitative Befragungsstudie erfasste, zur Beantwortung der Frage nach Geschlechtsunterschieden im vermeintlich mädchenorientierten Englischunterricht, verschiedene motivationale Merkmale der Jugendlichen gegenüber dem Fach insgesamt, den Kompetenzbereichen und ausgewählten fiktiven Unterrichtsabläufen. Im Ergebnis zeigen sich keine einheitlichen Geschlechtsunterschiede zugunsten der Mädchen, was interessante Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Verwertung der Befunde in Theorie und Praxis zulässt.

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10 Datenanalyse

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Mit den folgenden Ausführungen sollen die Ergebnisse der Datenanalyse darge- stellt werden. Dabei werden beide Fragebögen hinsichtlich der Gütekriterien und in ihrer Auswertung zunächst unabhängig voneinander betrachtet (Unterkap. 10.1 u. 10.2). In einem weiteren Unterkapitel soll dann auf die Zu- sammenhänge der Skalen bzw. Aussagen der beiden Fragebögen eingegangen werden (Unterkap. 10.3). Beide Fragebögen wurden mit dem Programm IBM SPSS Statistics 18 ana- lysiert, womit die Auswertungsobjektivität als ein weiteres Gütekriterium gege- ben ist (vgl. Sedlmeier & Renkewitz, 2008, S. 71). Zuerst wurden die Skalen beider Fragebögen auf ihre Reliabilitäten geprüft und die Itemschwierigkeit so- wie die Eigentrennschärfe der Items berechnet. Die Reliabilitätsprüfung erübrigt sich für den Großteil des zweiten Fragebogens in Bezug auf die motivationsbe- zogenen Merkmale, da es sich um Einzelaussagen handelt. Aufgrund der Tatsa- che, dass die Skalen aus der Mindestanzahl von zwei bzw. drei Items bestehen, sind die Reliabilitäten zwar zufriedenstellend, jedoch größtenteils nicht sehr hoch, wie es vermutlich bei Skalen mit mehr Items der Fall gewesen wäre106. Bei manchen Skalen ist keine hinreichende Reliabilität gegeben, weshalb diese aus den Analysen ausgeschlossen oder teilweise in Form einer Einzelaussage mit einbezogen wurden. In diesen Fällen sind zwar Berechnungen bzw. Verglei- che mit den Skalen nicht möglich, allerdings müssen die Merkmale somit nicht ganz aus der Datenanalyse entfernt werden und können zumindest in Bezug auf die Stichprobe ausgewertet werden. Die Befunde sind...

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