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Geschlechtsunterschiede bei motivationalen Faktoren im Kontext des Englischunterrichts

Eine empirische Studie zu Motivation, Selbstkonzept und Interesse im Fach Englisch in der Sekundarstufe I

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Stefanie Fuchs

In der Studie werden ausgewählte Erklärungsansätze zur Entstehung psychologischer Geschlechtsunterschiede argumentativ gegenübergestellt und mit schulischen Interessenunterschieden verknüpft. Die quantitative Befragungsstudie erfasste, zur Beantwortung der Frage nach Geschlechtsunterschieden im vermeintlich mädchenorientierten Englischunterricht, verschiedene motivationale Merkmale der Jugendlichen gegenüber dem Fach insgesamt, den Kompetenzbereichen und ausgewählten fiktiven Unterrichtsabläufen. Im Ergebnis zeigen sich keine einheitlichen Geschlechtsunterschiede zugunsten der Mädchen, was interessante Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Verwertung der Befunde in Theorie und Praxis zulässt.

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11 Gesamtdiskussion der Befunde

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Nachdem im vorangegangenen Kapitel die Ergebnisse der Datenanalyse darge- legt wurden, sollen sie nun interpretiert und u. a. im Zusammenhang mit den theoretischen Konzepten des ersten Teils der Arbeit diskutiert werden141. Dazu wird das erste Teilkapitel auf die Jahrgangsstufenunterschiede hinsichtlich eini- ger motivationaler und situationaler Merkmale sowohl in Bezug auf den Unter- richt generell als auch hinsichtlich der Lernbereiche eingehen (Teilkap. 11.1.1). Das zweite Teilkapitel befasst sich mit der geschlechterdifferenten Wahrneh- mung des Englischunterrichts, der vier Lernbereiche sowie den Unterrichtsse- quenzen und deren möglichen theoretischen Hintergründen (Teilkap. 11.1.2). Im zweiten Unterkapitel wird die Untersuchung hinsichtlich ihrer Methodik und Durchführung reflektiert. Dabei widmet sich das erste Teilkapitel der Aussage- kraft und den Grenzen der Befunde (Teilkap. 11.2.1), um im zweiten Teilkapitel auf die Desiderate einzugehen (Teilkap. 11.2.2). Das Fazit wird dieses Kapitel schließen (Unterkap. 11.3). 11.1 Interpretation der Ergebnisse Mit der Datenanalyse bestätigten sich die Hypothesen zwar nur zu einem klei- nen Teil, allerdings erscheinen gerade die nicht erwarteten signifikanten Ergeb- nisse durchaus interessant im Hinblick auf die theoretischen Ausführungen der Arbeit. Zusammengefasst können statistisch bedeutsame Geschlechtsunterschie- de zugunsten der Mädchen hinsichtlich der Präferenz von kooperativen Settings im Unterricht, dem Interesse gegenüber den Lernbereichen insgesamt, der in- trinsischen Bedeutsamkeit der Lernbereiche insgesamt und des Lernbereichs Schreiben sowie der Selbstbestimmungsmotive (gesamt und auch einzeln) ge- genüber den Unterrichtssequenzen im zweiten Fragebogen festgestellt werden, während die Mehrzahl der signifikanten Geschlechterdifferenzen zugunsten der Jungen ausfallen (s. Teilkap. 10.1.2 u. 10.2.1). Die Interaktionseffekte...

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