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Die Befreiung vom übernahmerechtlichen Pflichtangebot in der Reformdiskussion

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Lisa Ames

Wer die Kontrolle über eine Gesellschaft, deren Aktien zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind, durch Halten von mindestens dreißig Prozent der Stimmrechte erlangt hat, ist nach den Regelungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) verpflichtet, den Aktionären ein Pflichtangebot zu unterbreiten. Von der Angebotspflicht bestehen zahlreiche, für die Rechtspraxis relevante Ausnahmen und Befreiungsmöglichkeiten, mit denen sich diese Arbeit auseinandersetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer kritischen Analyse der einzelnen Ausnahme- und Befreiungstatbestände unter Berücksichtigung der Verwaltungspraxis der BaFin. Schließlich zeigt die Autorin Reformbedarf auf.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungen und abgekürzt zitierte Literatur ....................................................XIX A. Einführung ............................................................................................................1 B. Entstehungsgeschichte des WpÜG und ökonomischer Rahmenbezug ........7 I. Nationaler Vorläufer: Übernahmekodex der Börsensachverständigenkommission ......................................................... 7 1. Ratio und Grundkonzeption .................................................................8 2. Pflichtangebotsregime ............................................................................9 3. Scheitern des Übernahmekodex .........................................................10 II. Europäische Rechtsentwicklung ............................................................... 11 1. Pennington-Entwurf .............................................................................11 2. Richtlinienvorschläge 1989/1990 ........................................................12 3. Richtlinienvorschläge 1996/1997 bis 2000 .........................................13 4. Abschlussbericht der High Level Group of Corporate Law Experts .........................................................................14 5. Geänderter Vorschlag der Kommission für eine Übernahmerichtlinie ............................................................................15 III. Umsetzung der Übernahmerichtlinie in Deutschland .......................... 16 IV. Inhalt und Ratio des Pflichtangebots ....................................................... 17 V. Ökonomischer Rahmenbezug .................................................................. 19 1. Motive für Unternehmensübernahmen .............................................21 a) Effizienzsteigerung ..........................................................................21 aa) Markt für Unternehmenskontrolle ......................................21 bb) Synergieeffekte .......................................................................24 cc) Free cash flow .........................................................................24 b) Motive des Managements des Bieters ..........................................25 c) Umverteilungstheorien ..................................................................25 2. Auswirkungen auf die an einer Übernahme Beteiligten ..................26 VIII 3. Ökonomie des Pflichtangebotrechts ...................................................28 4. Ergebnis der ökonomischen Analyse..................................................29 C. Rechtsvergleichende Umschau .........................................................................31 I. Vereinigtes Königreich ............................................................................... 31 1. Rechtstatsachen .....................................................................................31 2. Der Takeover Code ...............................................................................32 a) Entstehungsgeschichte ...................................................................32 b) Regelungsstruktur ...........................................................................34 c) Der Takeover Panel .........................................................................34 3. Das Pflichtangebot ...............................................................................36 a) Kontrollschwelle ..............................................................................37 b) Rechtsfolge: Angebotspflicht .........................................................38 c) Ausnahmen von der Angebotspflicht ..........................................39 aa) Whitewash ..............................................................................39 bb) Verwertung einer Sicherheit (enforcement of security for a loan) ....................................41 cc) Sanierungsfälle (rescue operations) ....................................41 dd) Versehentlicher Kontrollerwerb ..........................................42 ee) Dritter mit 50 % der Stimmrechte .......................................42 ff) Aufleben des Stimmrechts aus stimmrechtslose Aktien ........................................................42 gg) Rule 9.7: Veräußerung von...

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