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Das mentale Lexikon von Lehrern und Schülern

Ein sprachwissenschaftlicher Schulartenvergleich auf Wortartenbasis

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Bianca Schmidl

Die Autorin stellt einen sprachwissenschaftlichen Schulartenvergleich an. Sie untersucht das mentale Lexikon von Lehrkräften und Schülern der Hauptschule bzw. Mittelschule und des Gymnasiums in Bayern auf Basis der Sprachbarrierenforschung und der institutionellen Kommunikationsforschung – ergänzt um aktuelle Ergebnisse der PISA-Studie. Anhand einer neu entwickelten pragma-institutionellen Methodenkombination wählt sie quantitative und qualitative Untersuchungspunkte aus und analysiert diese hinsichtlich ihrer konkreten Wirkung auf den Unterricht. Die Autorin ermittelt anhand dieses Verfahrens den Wortschatz der Aktanten beider Schularten, zieht erste Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wortartenverwendung und zeigt mögliche Auswirkungen auf die Institutionsagenten und -klienten auf.

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6 Empirische Auswertung

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Es folgt nun die empirische Auswertung dieser Untersuchung. Es sei vorweg ge- sagt, dass diejenigen Token, die von den Aktanten vorgelesen werden, von der Untersuchung ausgenommen sind. Vorgelesene Token spiegeln nicht unbedingt das aktive mentale Lexikon der Aktanten wider und haben daher keine Aussage- kraft über die Sprachkompetenz eben dieser. Dieses Kapitel gliedert sich in vier Hauptkapitel. Kapitel 6.1 untersucht die Größe und die Vielfalt des mentalen Lexikons der Aktanten. In Kapitel 6.2 ist die Konkretheit bzw. Abstraktheit der verwendeten Nomen Gegenstand der Analyse. Die Verwendungsweise der Personal- und Possessivpronomen steht in Kapitel 6.3 im Interesse der Untersuchung. Im letzten empirischen Kapitel 6.4 wird die Verwendung von Voll- und Modalverben genauer betrachtet. Innerhalb dieser vier Hauptkapitel wird die Datenauswertung dargelegt und darauf basie- rend werden Ergebnisse generiert. Es gilt zu beachten, dass die Ergebnisse dieser Arbeit aufgrund der Korpusgröße dieser Untersuchung keinen Anspruch auf Re- präsentativität erheben möchten und können. Bei der Darstellung der Ergebnisse werden zugleich auch immer mögliche Gründe für die jeweilige Lexikonwahl genannt. Mögliche Konsequenzen, die sie nach sich ziehen, werden im Abschlusskapitel (Kapitel 7) diskutiert. 6.1 Wortschatzgröße und Wortschatzvielfalt 6.1.1 Wortschatzgröße Zu Beginn dieses Kapitels möchte ich einen kurzen Überblick über die Größe des jeweiligen Wortschatzes geben. Unter Wortschatzgröße verstehe ich die Token- gesamtzahl der jeweiligen Untersuchungseinheit. Dies soll einen ersten Eindruck in das Korpus und seine Größe geben. Tab. 12: Zusammenfassende Darstellung der Tokenanzahl HS 6 GYM 6 HS...

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