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Die Gefährdung von Tatbeteiligten im Anwendungsbereich der §§ 315 b, 315 c StGB

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Martin Hörtz

Nach der Rechtsprechung des BGH sind Tatbeteiligte keine tauglichen Gefährdungsopfer im Rahmen der §§ 315 b, 315 c StGB. Unter kritischer Würdigung der Rechtsprechung des BGH präsentiert der Autor einen eigenen Lösungsansatz für dieses «klassische» Problem der Strafrechtslehre: Die Bestimmung der Schutzwürdigkeit nach dem Kriterium der Inanspruchnahme des Straßenverkehrs als Rechtsfriedensbereich. Die Entwicklung dieses Ansatzes basiert unter anderem auf einem aus der rechtshistorischen Entwicklung der gemeingefährlichen Delikte und der Straßenverkehrsdelikte gewonnenen Verständnis sowie der Heranziehung des maßgeblichen Schutzguts der §§ 315 b, 315 c StGB. Zudem untersucht die Arbeit, ob die Tauglichkeit von Tatbeteiligten als Gefährdungsopfer nach den klassischen Auslegungsregeln bestimmbar ist.

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Inhaltsverzeichnis

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Schriftumsverzeichnis .................................................................................XXIII Abkürzungen ........................................................................... XXXVII A. Einleitung und Problemdarstellung ................................................1 I. Vorbemerkungen ............................................................................................1 II. § 315 b und § 315 c StGB im Überblick .....................................................5 1. Systematik der Straßenverkehrsdelikte ................................................5 2. § 315 b StGB im Überblick .......................................................................6 a. Allgemeines und Deliktsstruktur des § 315 b StGB .................7 b. Erläuterungen .................................................................................10 aa. Die Eingriffe im Einzelnen ...........................................................10 bb. Gefährdungserfolge .......................................................................11 (1) Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs ..........11 (a) Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs als eigenständiges Erfolgsmerkmal ...........................................11 (b) Begriff des öffentlichen Straßenverkehrs .................................12 (c) Voraussetzungen für die Erfüllung des Erfolgsmerkmals „Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs“ .........................................13 (d) Abstrakte Gefährdung des Geschädigten innerhalb des öffentlichen Verkehrsraumes als Tatbestandsmerkmal .......... 13 (2) Herbeiführung einer konkreten Gefahr ...................................15 (a) Grundlagen ......................................................................................15 (b) Verkehrsspezifische Gefahr .........................................................16 (c) Gefährdung von Leib und Leben eines anderen Menschen .........................................................................17 c. Täterschaft und Teilnahme ..........................................................18 X3. § 315 c StGB im Überblick .....................................................................18 a. Allgemeines und Deliktsstruktur des § 315 c StGB ...............19 b. Erläuterungen .................................................................................21 aa. Eigenschaft als Fahrzeugführer im Straßenverkehr ..............21 bb. Fehlverhalten im Straßenverkehr ..............................................22 cc. Tatfahrzeug als Gefährdungsobjekt ...........................................25 dd. Weitere Voraussetzungen .............................................................26 c. Täterschaft und Teilnahme ..........................................................28 B. Die Entwicklung der Rechtsprechung zur Gefährdung von Tatbeteiligten ............................................ 31 I. Rechtsprechung des BGH zu § 315 c StGB bzw. § 315 a Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 315 Abs. 3 StGB a. F. .................................31 1. Rechtsprechung bis 1964 zu § 315 a Abs. 1 Nr. 2 i.V.m.§ 315 Abs. 3...

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