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Zur Verwertbarkeit von Selbstkommunikation im deutschen Strafprozess

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Susanne Renka

Die Autorin befasst sich eingehend mit der rechtlichen und psychologischen Bedeutung selbstkommunikativer Phänomene. Hierbei betrachtet sie insbesondere Selbstgespräche sowie Tagebücher und erörtert die Frage, ob selbstkommunikative Inhalte als Beweismittel im Strafprozess verwertet werden dürfen. Dieses Buch bereitet die juristische Literatur und höchstrichterliche Rechtsprechung zum Thema systematisch auf und schließt bestehende Lücken insbesondere durch die Erarbeitung der psychologischen Aspekte der Selbstkommunikation. Dabei leistet dieses Buch einen Beitrag zur Klärung rechtlicher Problematiken bei staatlichen Überwachungsmaßnahmen vor dem Hintergrund der immer weiter fortschreitenden Technologisierung und Digitalisierung unserer Gesellschaft.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ................................................................................XVII 1. Teil Einleitung ................................................................................................1 §1 Einführung in die Problematik ...........................................................................1 §2 Gang der Untersuchung.......................................................................................5 2. Teil Problemkreis „Selbstkommunikation“ ...................................11 §1 Der Begriff der „Selbstkommunikation“ und seine Bedeutung ...................12 I. Allgemeiner Sprachgebrauch .............................................................................. 12 1. Die Sprache als Medium der (Selbst-)Kommunikation ............................ 14 2. Selbstkommunikation in der Literaturwissenschaft .................................. 16 II. Psychologische Betrachtung ............................................................................... 17 1. Begriffsbestimmung und Bedeutung ........................................................... 17 a) Definitionsversuche ................................................................................ 18 b) Informationsverarbeitung (hirnbiologische Grundlagen) ................ 20 c) Formen der Selbstkommunikation ....................................................... 21 d) Selbstkommunikation im Kindesalter ................................................. 24 e) Sinn und Zweck der Selbstkommunikation ........................................ 26 f) Abgrenzung zur zwischenmenschlichen Kommunikation ............... 29 2. Unbewusstheit der Äußerungen und Ähnlichkeit zu Gedanken ............. 31 a) Laute Selbstgespräche – ein unwillkürlich auftretendes Phänomen? .............................................................................................. 32 b) Leises und lautes Denken ....................................................................... 35 3. Pathologische Formen der Selbstkommunikation ..................................... 40 a) Negative Selbstkommunikation als Symptom psychischer Erkrankungen .......................................................................................... 40 b) Negative Selbstkommunikation als Quelle psychischer Erkrankungen .......................................................................................... 42 4. Sind Gebete Selbstgespräche? ....................................................................... 43 X§2 Strafrechtliche Relevanz von Selbstkommunikation .....................................46 I. Strafbarkeit nach § 185 StGB?............................................................................. 47 II. Schutz durch § 201 StGB ..................................................................................... 48 1. Rechtsgut des § 201 StGB .............................................................................. 49 2. Der Begriff des nichtöffentlich gesprochenen Wortes gemäß § 201 StGB .......................................................................................... 49 §3 Strafprozessuale Relevanz von Selbstkommunikation ..................................51 I. Strafprozessrechtlich relevante Formen der Selbstkommunikation .............. 51 1. Verbale Selbstkommunikation ...................................................................... 51 2. Non-verbale Selbstkommunikation (insbesondere Tagebücher) ............. 52 II. Differenzierung nach Räumlichkeiten und schriftlicher Niederlegung ................................................................................... 53 1. Selbstkommunikation im Rahmen der akustischen Wohnraum überwachung (§ 100 c StPO) .................................................... 54 a) Anordnung gem. § 100 d StPO und Voraussetzungen von § 100 c Abs. 1 bis 3 StPO ................................................................ 55 b) Kernbereichsschutz gemäß § 100...

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