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«Protection, Prevention, Prosecution»:

Die Vereinten Nationen und der völkerrechtliche Schutz der Frauen vor sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten

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Eliette Mirau-Gondoin

Seit Jahrhunderten dienen die Körper der Frauen als Schlachtfelder. Doch erst vor 20 Jahren kam das Thema sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten auf internationaler Ebene auf. Die Autorin untersucht den Beitrag der Vereinten Nationen zur Vorbeugung und Repression von sexueller Gewalt im Krieg. Ziel war es, eine Gesamtbestandsaufnahme der ausgewählten Wege zum Schutz der Frauen vor sexueller Gewalt im Konflikt in den Bereichen «Protection, Prevention und Prosecution» durchzuführen. Dies erfolgt anhand der Auswertung der Rechtsprechung des ICTY, ICTR, SCSL und des IStGH sowie der Durchführung der UN Action Against Sexual Violence in Conflict, der Arbeit der Human Rights Bodies und der afrikanischen Organisationen. Die Bekämpfung sexueller Gewalt im Krieg bleibt nach wie vor ein langwieriger Weg. Doch wo früher sachgerechte Normen gefehlt haben, wurden solide Grundlagen in den drei Bereichen geschaffen.

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Inhaltsübersicht

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................XV Einleitung .....................................................................................................................1 Erster Teil: Die allmähliche Wahrnehmung von sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten..............................5 A. Ein vernachlässigtes Thema bis in die 1990er Jahre ........................................6 I. 1946–1968: Priorität Gleichberechtigung......................................................7 II. 1968–1974: Kurzes Zwischenspiel: Frauen in bewaffneten Konflikten .................................................................8 III. 1975–1992 Verfestigung der Gleichberechtigung: Antidiskriminierung und allgemeine Gewalt gegen Frauen ..................11 B. Die Anerkennung von sexueller Gewalt als Menschenrechtsverletzung ab den 1990er Jahren .........................................14 I. Der medienwirksame Schock von Bosnien und Herzegowina als Auslöser ......................................................................15 II. Von Wien nach New York über Peking: der Weg zur vollständigen Anerkennung sexueller Gewalt im Krieg .........................15 Zweiter Teil: Konstruktive Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt .......................................................................19 A. Die Repression: Der Beitrag der Vereinten Nationen zur Präzisierung und Fortentwicklung des Völkerstrafrechts ...........................19 I. Sexuelle Gewalt im humanitären Völkerrecht vor der Errichtung des ICTY und des ICTR ..............................................................23 II. Sexuelle Gewalt bei der Errichtung der ad hoc-Straftribunale ..............30 II. Die Rechtsprechung des ICTY und ICTR zu sexueller Gewalt .............35 IV. Die Verfestigung einer Bestrafung bei sexueller Gewalt im Völkerstrafrecht ..........................................................................................66 V. Exkurs: Wenn die Justiz versagt: die Frauentribunale .............................97 VIII B. Die Prävention von sexueller Gewalt als Voraussetzung für eine effektive Friedenssicherung ..............................................................................102 I. Resolution 1325 (2000): Impulsgebung für die Präventionskampagne ........................................................................... 104 II. Resolution 1820 (2008): Sexuelle Gewalt wird zu einer Dauerangelegenheit des Sicherheitsrates ................................................ 107 III. Follow-up Resolutionen ............................................................................... 110 C. Konkrete Umsetzung der Resolutionen: Das Gesamtsystem der Vereinten Nationen im Dienst des Schutzes vor konfliktbezogener sexueller Gewalt ..................................................................................................113 I....

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